12 Tage zuvor: Bundesliga bei ESPN
EPSN hat eine wunderbare Web-Streaming Implementation. Und für die soeben gestartete Bundesliga-Saison hat ESPN auch ein wenig in die Tasche gegriffen und Lizenzen für ausgewählte Spiele von Gol-TV erworben. Interessant, welche Spiele da so ausgewählt wurden:
Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist es auch so eine Partie komplett ohne Kommentar zu schauen. Denn es werden gemeinhin nur die Internationalen Streams online gestellt.
25 Tage zuvor: PXE und BOOTP
Live-CDs sind eine geniale Erfindung. Auf jedwedem Computer kann man so eine gewohnte Umgebung nutzen ohne zuvor eine langwierige Installations-Prozedur durchlaufen zu müssen. Und das ganz ohne die Daten auf dem Rechner an-zufassen. Leider muss man, um sie zu nutzen, entweder eine CD brennen, oder einen USB-Stick entsprechend herrichten. Das kann sich mitunter mindestens ebenso langwierig gestalten.
Grund genug das Heim-Netzwerk um einen Boot-Server zu erweitern. Damit sollten sich die CD-Flut im Zaum halten und der USB-Stick weniger häufig formatieren lassen. Und die Installation ist dabei auch noch herrlich einfach:
apt-get install tftpd-hpa
Natürlich muss der Dienst auch noch konfiguriert werden, aber das komplizierteste dabei ist noch das Spezifizieren des Installations-Verzeichnisses. Mit diesem Dienst kann man nun fertige PXE-Images via Netzwerk starten. Zum Beispiel eine Debian-Installation, oder Tools wie ConeZilla. Praktisch!
Doch es geht auch noch besser. Wenn man auf seinem Debian-System einen NFS-Server betreibt, ist es auch möglich zum Beispiel Ubuntu via Netzwerk zu starten. Der Trick besteht darin, dass File-System komplett via NFS einzuhängen – und somit einen USB-Stick oder eine CD überflüssig zu machen. Eine feine Sache, und durchaus performant! Kleiner Tipp dazu: Den Inhalt des ISO-Images nicht auf das Filesystem kopieren, sondern direkt auf den freigegeben NFS-Pfad mounten.
33 Tage zuvor: Bluetooth mal praktisch
Wer ein Handy hat und Linux nutzt, sollte es eigentlich als Pflicht-Tool installiert haben: BlueProximity. Das Tool ist dabei so einfach wie genial: Es lauscht ob das gekoppelte Handy in der Nähe ist und sperrt den Computer, falls dem nicht so sein sollte. Kommt man wieder zurück (oder besser gesagt: nähert sich das Handy wieder dem Computer), wird der Computer wieder entsperrt. Einfach, praktisch und man nicht drumherum sich zu fragen warum das nicht schon viel eher gemacht wurde. Endlich hat Bluetooth auch mal einen praktischen Nutzen!
Nachdem ich nun vor kurzem Opfer einer Computer-Sabotage wurde, habe ich mich auf die Suche nach einer passenden Lösung für Windows gemacht. Und siehe da, es gibt tatsächlich einen Port für Windows: Blue Lock. Leider ist es jedoch entweder nicht mit meinem Bluetooth-Adapter kompatibel, oder mit XP. Jedenfalls kommt eine Meldung das keine Bluetooth-Adapter gefunden werden konnten. Schade!
40 Tage zuvor: Wasser im Schaltkasten
Vorgestern blieb auf ungeklärte Weise das Licht draußen, am Fußweg am Haus entlang, an. Da es keinen direkten Schalter gibt (Insteon sei Dank) konnte ich in der Nacht leider nichts mehr daran ändern. Aber gestern habe ich mir die Zeit genommen um im Schaltkasten nach dem rechten zu sehen:
Und es sah ganz und gar nicht gut aus. Irgendwie hatte sich Wasser seinen Weg in den Kasten gebahnt – und die Elektronik arg in Mitleidenschaft gezogen. Ein Wunder, dass der obere Schalter überhaupt noch aktiv war. Wenngleich er auch auf keinerlei Signale mehr reagiert hat. Erschreckend ist allerdings, dass bei diesem Szenario keine Sicherung gesprungen ist.
46 Tage zuvor: Festplatten-Horror
Wenn jemand den Gang zur Kaffeemaschine dazu ausnutzt die Email-Signatur eben jenes Koffein-Junkies zu ändern, ist das amüsant. Handelt es sich bei dem Opfer jedoch um den lokalen IT-Verantwortlichen, ist es fahrlässig. Und da ich der Geschädigte war, musste ich einfach zurück-sticheln.
Am nächsten Morgen wurde der Täter von einem kleinen Bildschirm begrüßt, der ihn darüber informierte das seine Festplatte gelöscht würde. Sehr zum Gefallen seines Chefs, der auch schon des öfteren das Opfer geben musste.
Er selbst fand es übrigens auch sehr amüsant. Komisch nur, dass sich passend dazu ueber das Wochenende die Festplatte meines Laptops zerlegt hat. Heute früh wurde ich von einem unschönen Error loading Operating System begrüsst. Ein Schelm wer böses dabei denkt!
Für den Fall, dass jemand einen ähnlich gelagerten Scherz vorhat:
echo Local Security has been compromised!
echo Performing Emergency System Cleansing, please stand by...
set randID=5623478
set loopcount=0
:loop
call :genrandid
echo Wiping Sector x%randID%
sleep 1
set /a loopcount=%loopcount% + 1
if %loopcount%==30 goto endloop
goto loop
:genrandid
SET /a randID=%randID% + 1
SET /a randID=%randID% * 214013 + 2531011
SET /a randID=%randID% ^>^> 16 ^& 0x7FFF
goto eof
:endloop
echo ...
echo Waerst du bloss nett zu deinem Admin gewesen,
echo er haette dir helfen koennen...
pause
echo BeNICE!
sleep 5
:eof
48 Tage zuvor: Heim-Archiv
Sommerzeit ist Hurricane-Zeit. Zumindest in Florida. Und damit einhergehend muss man zwangsweise auch immer damit rechnen, dass es mitunter das Heim ein paar Wochen später nicht mehr gibt. Eine unschöne Vorstellung, zugegeben. Aber immerhin kann man sich darauf in vielerlei Hinsicht vorbereiten.
Als einen Teil dieser Vorbereitung bin ich vor kurzem dazu übergegangen das Papierlose Büro in unserem Heim einzuführen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man sich dabei haufenweise Akten spart. Vor allem kann man die digitalisierten Rechnungen, Verträge, Dokumente und Unterlagen auch hervorragend als Backup an andere Orte kopieren – die von einem Hurrikan nicht betroffen wären.
Hilfreich ist dabei Digital ArcHound, eine Applikation die nicht nur Dokumente verwaltet, sondern sie auch direkt einscannen kann. Das macht die Digitalisierung der Aktenschränken wesentlich einfacher – und hilft auch ungemein beim Archivieren neuer Dokumente.
Das es sich dabei um eine Windows Home Server-basierte Software handelt, können die so abgelegten Daten dann auch direkt mit der bereits vorhandenen Backup-Lösung mit gespiegelt werden – zum Beispiel in die Amazon-Cloud.
51 Tage zuvor: Schoko-Pretzels
Tolle Werbung, leider kann das Produkt nicht so recht mithalten:
54 Tage zuvor: Freiheit für Civilization!
Einer der vermutlich bekanntesten Spiele-Klassiker lautet Civilization, durch den sein Schöpfer Sid Meier zurecht Kult-Status erreicht hat. Demnächst soll, also gute 19 Jahre nach der ersten Version, soll der neueste Nachfolger dieser durchaus kurzweiligen Serie erscheinen.
Die Nachricht hat mir dann allerdings glatt ein älteres Fanprojekt zu Civilization in Erinnerung gerufen: Freeciv, das mittlerweile auch schon Version 2.2.1 erreicht hat.
Grund genug dem Projekt eine neuerliche Chance zu geben. Ein paar Spiele später muss ich denn auch sagen: Das Spielprinzip kann auch nach all den Jahren immer noch überzeugen. Es macht einen unheimlichen Spaß die Geschicke einer Zivilisation zu steuern, sein Imperium auszubauen und den Gegner ein Schnippchen zu schlagen. Freeciv unterstützt sogar einen Mehrspielermodus, allerdings konnte ich mich dafür noch nicht erwärmen.
Ansonsten sei jedem, dem irgendwann einmal Civilization Spaß gemacht hat, der Download strengstens empfohlen!
64 Tage zuvor: Ist es ein Flugzeug?
Neulich in Charleston im Himmel gesehen (und gewaltig erschrocken):
Ganz schön groß, diese C-17 von Boeing! Immerhin wusste ich danach, was den lokalen Wal-Mart so zum beben gebracht hatte – er liegt direkt in der Einflugschneise der Charleston Air Force Base.
71 Tage zuvor: *braus*
Es hat ein wenig gedauert (manche Autohändler hierzulande scheinen keine Kunden zu brauchen), aber gestern gab es dann doch ein neues Auto.
Damit sollten sich die täglichen 60km zur Arbeit deutlich angenehmer gestalten. Und vor allem sorgloser.






