Weblog
10 Tage zuvor: Geplänkel
Kennt vielleicht jemand einen guten Gitarren-Einsteiger-Kurs? Vorzugsweise im Internet. Und, dank mangelnder Musik-Stunden in der gesamten Schullaufbahn, ohne Notenkenntnisse.
12 Tage zuvor: Angloamerikanische Kopfrechenübungen
Da die USA zu jenen Ländern der Erde gehören, die noch imperialistische Maßeinheiten verwenden, kommt man leider des öfteren in den zweifelhaften Genuss ebenjene Einheiten umzurechnen. Allein um ein Gefühl für die Entfernung, das Gewicht oder die Menge zu bekommen. Meilen kann man recht schnell abschätzen (1,61km), Gallonen machen meist auch keine Probleme (4,55l), bei Unzen wird es dann jedoch schon schwerer (2,84 cl). Doch die Krone des Umrechnens besteht im Benzinverbrauch.
Wird in Deutschland – und anderen metrischen Ländern, also quasi überall außer den USA – der Verbrauch in Litern auf 100 km angegeben, läuft es hier genau anders herum. Man betrachtet nicht den Verbrauch, den man auf einer bestimmten Strecke hat, sondern die Strecke, die man mit einer bestimmten Menge Benzin zurücklegen kann. MPG lautet die dazugehörige Einheit. Und der kopfrechen-intesive Faktor ist 235.
18 Tage zuvor: ESPN und die Euro 2008
Nach dem geschilderten, leicht holprigen Start, hat sich ESPN nun doch mit mir angefreundet. Bislang wurden alle Spiele gezeigt. Sofern es mich interessieren würde, könnte man sogar den südamerikanischen WM-Qualifier live mit anssehen. Heute jedoch gab es, quasi als Zuckerli, das Spiel Österreich – Deutschland in HD zu sehen. Sehr fein! Wenn auch nur in 720p.

Allein die Nachberichterstattung, vornehmlich die der ARD, vermisse ich. Vor allem nach derart amüsanten Entscheidungen wie jener in der heutigen 42. Minute…
27 Tage zuvor: Die Euro 2008 und ich
Heute hat sie also angefangen, die Euro 2008. Im Gegensatz zu europäischen Gefilden bekommt man hierzulande allerdings wenig davon mit. Der hiesige, dem Fussball verschriebene TV-Sender GolTV zeigt zu Spielbeginn lediglich ein paar Wiederholungen – vermutlich mangels Lizenz. Also auf in die unendlichen Weiten des Internet!
- Erster Ansatz: Auf der offiziellen Streaming-Seite bekommt man dann den für die jeweilige Region vorgesehenen Streaming-Partner serviert. In meinem Fall ist dies ESPN 360. Schön und gut, denkt man sich und klickert sich weiter durch die Netzwelten. Bis man dann leider verzweifelt feststellen muss, dass der Internet-Provider, bei dem man ist, mit ESPN nicht zusammenarbeitet und im Umkehrschluss der Stream nicht zur Verfügung gestellt wird.
- Zweiter Ansatz: ARD und ZDF bieten ebenfalls einen Live-Stream iihres Fernsehprogramms an. In der ZDF-Mediathek wird man auch schnell fündig. Schnell den Media-Player eingerichtet und… es passiert nichts. Alles funktioniert, nur die Berichterstattung über die EM(Euro 2008) wird nicht angezeigt. Nachdem einige Freunde in Deutschland bestätigt haben, dass es bei ihnen funktioniert liegt also die Vermutung nahe, dass ich auch hier aufgrund meines Einwahlknotens außen vor bleiben muss – vermutlich wegen der Lizenz.
Bis hier hin konnte ich die Spiele lediglich über diverse Liveticker verfolgen. Das sah dann in etwa so wie hier aus:
bq.
- Dritter Ansatz: Das Internet ist groß. Sehr groß. Und vor allem global. Nicht überall auf der Welt kümmert man sich derart vorbildlich um die Einhaltung der Lizenzbestimmungen. Wenn man also nur eine Liste aller Streaming-Angebote zur Euro hätte… Hat man. Ab hier kommen also die ersten Bewegt-Bilder ins Haus. Allerdings mit Thailändischen, Chinesischen oder Tschechischen Kommentaren. Über die Qualität braucht man garnicht zu reden.
- Vierter Ansatz: Es gibt ja einige Web2.0-Angeboten, die das Fernsehen globlisieren wollen und es dazu ins Netz stellen. Super Sache, vor allem in diesem Moment. Einer von diesen Anbietern ist zum Beispiel Zattoo. Leider gillt auch dort das Motto: Wo du bist, gibt’s uns nicht. Dabei zahle ich doch in Deutschland meine GEZ-Gebühren, zwangsweise, weiterhin. Nach einigen weiteren dieser Angebote bin ich dann bei TVU gelandet. Ohne Anmeldung kann man einfach den Player herunterladen und loslegen. Und, oh Wunder, hier gab es dann auch Fernsehsender mit der Euro im Programm. Einen, um genau zu sein. Auf Englisch. Und das Beste: Er funktionert in annehmbarer Qualität. Es ist ESPN360.
Update
ESPN hat sich seit gestern dazu entschlossen, die Spiele jetzt doch auch im Fernsehen zu zeigen, und nicht nur als Stream. Gut, denn die Qualität von Streams ist doch nichts im Vergleich zu einem richtigen Fernseh-Sender.
28 Tage zuvor: Gewinnen mit alterac.de!
Nicht, dass es diejenigen lesen würden, die es müssten. Aber ich finde die Idee und die Umsetzung wirklich gelungen! Und, zugegeben, das ein oder andere konnte ich auch noch lernen – Drakan und Duros darf man nicht looten, sowas!
34 Tage zuvor: Cruisin'
Ich war ja nun letztens auf einer Kreuzfahrt in die Karibik. Eigentlich das erste Anzeichen dafür, dass man wirklich alt ist – auch wenn sich neuerdings immer jüngere Generationen diesem nautischen Vergnügen hingeben. In diesem speziellen Fall gehörten wir jedoch genau in die Zielgruppe: Es war eine Disney Cruise mit entsprechend vielen Kindern und Eltern an Bord.
Dennoch profitiert man auf so einer Kreuzfahrt doch endlich mal vom deutschen Rentensystem (alter Zeiten). Besteht das Bordpersonal nämlich zumeist aus Leuten der zweiten Welt, sind sämtliche Bordprospekte (sogar die Bad-Utensilien) in vorzüglichestes Deutsch übersetzt – dem Weltmeister im Reisen wird demnach entsprechend gehuldigt.

Der Vorteil einer Disney Cruise liegt für die Eltern dabei klar auf der Hand: Man kann die Kinder in professionelle Obhut übergeben um ruhig und entspannt Cocktails am Erwachsenen-Pool genießen zu können. Alternativ kann man auch die Füße im Sand des Erwachsenen-Strands vergraben. Dem ab-18-Bereich kommt dabei eine ganz andere Bedeutung zu. Und so ganz nebenbei kommt man dadurch noch in den Genuß einer privaten Insel mit dazugehörigem Disney-Park: Castaway Cay. Eltern sei eine derartige Kreuzfahrt also wärmstens empfohlen!
Abschließend sei noch gesagt, dass Schiffsschwankungen durchaus lustig sind. Gemeinhin kennt man das allerdings schon von diversen Promille Blutalkohol. Das geradeaus-gehen ist übrigens auch nüchtern nicht leichter.
35 Tage zuvor: Nachschub
Es gibt neue Bilder zu sehen!

Entweder in der hiesigen Galerie, oder aber direkt bei flickr.
44 Tage zuvor: Virtuelle 64-Bit
Allen, die versuchen ein 64-Bit Client-Betriebssystem unter Vista-64 zum Laufen zu bekommen sei gesagt:
Virtualbox does not support 64-bit guests.
Mich hat es einige Stunden gekostet, dies herauszufinden.
65 Tage zuvor: Sag beim Abschied leise Servus
Angenfangen hat es, logisch, bei WOW. Nimmt ja schließlich auch den Großteil in Anspruch. Ab und an, immer öfter, gab es Checksummenfehler beim Starten. Ein diskchck später war dann wieder alles bestens. Immer öfter kam es vor, mischte sich mit sporadisch auftretenden, spontanen Bluescreens. Bis dann vor ein paar Tagen garnichts mehr ging – und die Festplatte das Booten verweigerte.
Zufällig hatte ich da schon das Nachfolgemodell in meinen Händen, mit der ersten Vista-Testinstallation betankt. Windows-Homeserver sei Dank gingen auch keinerlei Daten verloren. Der Wechsel verläuft also doch ein wenig schneller als geplant. Trotzdem ein ziemlich treffender Zufall.
Bleibt nur noch jedem anzuraten, nie mit einer Festplatte im Handgepäck auf (Flug-)Reisen zu gehen.
114 Tage zuvor: Blaulicht im Rückspiegel
Langsam, geradezu bedächtig, zog er sich die Handschuhe aus und legte den Helm auf seinem Motorrad ab. Die Sonnenbrille zurecht-rückend ging er auf mich zu. You’ve been a little late on that light sagte der Officer zu mir, womit er – das muss ich unverhohlen zugeben – durchaus Recht hatte. Während ich noch nach meinem Führerschein kramte, schaute er auf die Rückbank des Autos, wo das Baby freundlich mit den Armen fuchtelte. Gerade als er mit den Zulassungspapieren und meinem Führerschein zurück zu seinem Motorrad gehen wollte, viel ihm auf das er einen europäischen Führerschein in den Händen hielt. Da ich keinen US-Führerschein besitze, gab er mir alles zurück und ließ uns mit dem Worten You not gonna do that again, right weiterfahren.

Kommentare