6. October 2012: Remote-Control the easy way

Did I ever mention that I love the power and flexibility of Shell-Commands? Another one to remember is winrs.exe which allows to run Shell-Commands – remotely. Sure, PowerShell can do this too. So does Telnet. But neither one of them is as elegant as winrs:

C:\> winrs -r:643hyv01 shutdown -s -t 0

As you can see it traverses the Clients User-Context to execute commands on the Remote-Host. This makes it so uniquely useful – not only in Lab-Environment!

1. October 2012: Take control of your Power!

As a Command-Line Fetishist I like hacking commands in my keyboard. It comes quite naturally and, for the most part, is a lot faster than using a Mouse to navigate through dozens of Menus. In part this is why I am so happy about Microsofts Powershell – finally Windows has a really Console to tinker with. But I am drifting…

Quite occasionally I discover a Command-Line tool that was completely unknown to me before. Every now and then it is actually pretty useful. powercfg.exe is definitely one of these tools – even though it was introduced with Windows XP. It allows to monitor and control Windows Power Settings (beyond the common Power-Settings Panel) and comes with a load of Command-Line Options.

What makes it so exciting, apart from the Command-Line aspect? For instance, we can use it to finally setup a Default-Powerscheme that becomes active each time a Computer boots.

In order to implement this Default-Scheme, lets take a look at how powercfg.exe works. First we query a list of all available Powerschemes and determine the currently active Scheme. Using -setactive we can then change the Scheme to the one we prefer. Lastly, we will check if it worked as intended:

PS C:\> powercfg -list
Existing Power Schemes (* Active)
-----------------------------------
Power Scheme GUID: 381b4222-f694-41f0-9685-ff5bb260df2e (Balanced)
Power Scheme GUID: 8c5e7fda-e8bf-4a96-9a85-a6e23a8c635c (High performance)
Power Scheme GUID: a1841308-3541-4fab-bc81-f71556f20b4a (Power saver) *
PS C:\> powercfg -setactive 381b4222-f694-41f0-9685-ff5bb260df2e
PS C:\> powercfg -getactivescheme
Power Scheme GUID: 381b4222-f694-41f0-9685-ff5bb260df2e (Balanced)

Now that we have everything in place we can simply schedule a Task running at each Computer-Start triggering a Batch-File with our powercfg.exe -setactive command. And finally we don’t have to worry about any programs (or Users) messing around with Power-Options – and usually decreasing Performance in doing so.

18. September 2012: Unbekannte Weiten

Über Eve-Online wurde schon viel geschrieben. Sehr viel. Und noch vieles mehr. Ich schenke mir daher die Beschreibung dessen, was es ist und beschrĂ€nke mich auf meine persönliche Sicht nach gut anderthalb Monaten Spielzeit und mehreren Jahren interessierter Beobachtung von der Seitenlinie. Denn, so kurios das klingen mag, Eve ist nicht wirklich ein Spiel – vielmehr ist es eine Plattform auf der basierend jeder sein eigenes, individuelles Spiel herausarbeiten kann. Damit das funktioniert muss die Basis entsprechend komplex sein. Und das ist sie auch, was auch die extreme Lernkurve erklĂ€rt:

Eve-Online Lernkurve

Die KomplexitĂ€t macht dabei allerdings auch den Reiz des Spiels aus. Konstant findet man neue Seiten des Spiels mit denen man sich beschĂ€ftigen kann, neue Möglichkeiten sich zu verbessern. Oder, ganz banal, neue Arten ISK zu verdienen. ISK muten dabei als Einsteiger vor allem die primĂ€re Skilleinheit an: Lernt man eine effektivere Art sie zu verdienen eröffnet einem das zugleich Zugriff auf bessere Schiffe die es einem wiederum ermöglichen höher-levelige Missionen zu fliegen welche wiederum mehr ISK geben… Meine Meinung ĂŒber das Spiel aus zu formulieren wĂ€re daher auch entsprechend umfassend. Daher die Kurzfassung in Stichpunkten:

Negativ:

  1. Wo soll man anfangen wenn es kein Ziel gibt?
  2. Sehr komplex, extrem steile Lernkurve
  3. Schlechte Vergleichbarkeit fĂŒr Items

Nennenswert:

  1. Viele, sehr viele, wirklich immens viele Fenster
  2. Filigranes Wirtschaftssystem
  3. Unschön: Man kann durch Planeten und Stationen warpen (nicht fliegen)
  4. BeschrÀnkt sich auf den Weltraum, keine nennenswerten anderen RÀume
  5. Ein Großteil des Spiels passiert außerhalb des Spiels (Planung)
  6. Die Spiel-Datenbank gibt es zum Download. Ganz offiziell. Damit kann man sich selbst dann auch Item-Abfragen zusammenstellen. Very nerdy!

Positiv:

  1. HĂŒbsch, wirklich sehr hĂŒbsch! Jedenfalls im Weltraum…
  2. Sehr individuelle Schiffsausstattungen
  3. Innovatives MMO-Konzept mit PvP und Raids (Incursions)
  4. Man kann offline skillen

Das es keine Online-Datenbank fĂŒr Eve gibt finde ich nach wie vor erstaunlich. Sicher, die AbfragewĂŒnsche sind höchst individuell und die Datenbasis Ă€ndert sich tĂ€glich. Dennoch hĂ€tte ich eigentlich erwartet das jemand ein passendes Interface bereitstellt. So jedoch ist man auf eigene SQL-Abfragen (gegen einen eigenen Server) angewiesen. Nach dem Bruch eine beispielhafte SQL-Abfrage um die besten Planeten fĂŒr Planety Interaction innerhalb einer bestimmten Faction zu finden.

Weiterlesen?

27. August 2012: Eine verregnete TrockenĂŒbung

Wie auch den deutschen Nachrichten zu entnehmen war, hat uns Hurrikan Isaac ĂŒber das Wochenende beschĂ€ftigt. Florida wurde schon im Vorhinein in den Ausnahmezustand versetzt, ganz SĂŒd-Florida unterlag einer Tropensturm-Warnung, die Florida Keys sogar einer Hurrikan-Warnung. Nach den Berichten darĂŒber, wie der Sturm auf Haiti gewĂŒtet hat sicherlich nicht verkehrt.

Isaac 2012

Im Nachhinein hat sich nun heraus gestellt, dass nicht alles so schlimm kam wie befĂŒrchtet. Das wir ohnehin nur die AuslĂ€ufer zu spĂŒren bekommen wĂŒrde stand bereits am Freitag fest – doch auch diese vielen nicht so schlimm wie erwartet aus. Eine gute Sache! Und die heutige EinschĂ€tzung der Behörden teile ich auch: Es war eine gute TrockenĂŒbung fĂŒr den Ernstfall. Und der wird ĂŒber kurz oder lang kommen. Dass wir einen Übung dringend nötig haben, hat sich mir dabei auch gezeigt:

  • Shutters sind nicht mal eben zwischen zwei RegenbĂ€ndern anzubringen – selbst nicht fĂŒr ein einzelnes Fenster.
  • Shutters sollten ĂŒberhaupt immer dann angebracht werden, sobald eine Hurrikan-Warnung ausgerufen wird. Sturmartige Böen sind garantiert – und ohne Shutters hĂ€tte jede Versicherung leichtes Spiel um eine etwaige Auszahlung herum zu kommen.
  • Shutters sollten beschriftet sein, damit man nicht erst lange suchen muss.
    Schrauben in den WĂ€nden (zur Anbringung der Shutters) sollten jederzeit benutzbar sein. Sind die Gewinde mit Farbe verschmiert sind sie zu nichts nĂŒtze (und lassen sich auch nicht mal eben reparieren).
  • Ein Hurrikan-Kit muss vor jeder Saison fertig gestellt sein. Man hat schlichtweg keinerlei Zeit sich auch noch um derlei Dinge zu kĂŒmmern!

Doch es gibt auch positive Erfahrungen vom Wochenende:

  • Tropischer Regen ist angenehm warm. Muss man draußen noch aufrĂ€umen ist man zwar tropfnass aber friert zumindest dabei nicht.
  • Die Twitter-Updates von Miami Beach und Miami-Dade informieren einen bestens. Sofern man noch Internet hat ist es die beste Nachrichtenquelle (Fernseh-Nachrichten tendieren dazu alles zu dramatisieren).
  • Einkaufen war schon eine Herausforderung als absehbar war das Isaac kein Hurrikan (erst Recht nicht fĂŒr den Bereich Miami) werden wĂŒrde. Im Ernstfall ist es also zu spĂ€t sich erst ein paar Tage vorher mit VorrĂ€ten einzudecken.

22. August 2012: Ziel erreicht - und nun?

Am 4. September um 15:35h habe ich meinen Fitbit das erste Mal angelegt. Seitdem sind 2.928.081 Schritte geloggt worden, was circa 2.261km entspricht. Mein Ziel damals war recht simpel: Feststellen wie viel ich mich bewege. Die Erkenntnis, dass es nicht sehr viel ist, kam recht schnell. Doch damit kam auch die Einsicht – und die Änderung. Innerhalb der ersten Wochen konnte ich meinen tĂ€glichen Durchschnitt von 5.000 auf 8.000 Schritte steigern, spĂ€ter sogar auf gut 10.000 pro Tag. Badges und einer Rangliste sei Dank hat das sogar Spaß gemacht!

Und mit der Bewegung war dem bis dahin wohl eher unterbewussten Ziel der Weg geebnet: Das Erreichen des Idealgewichts von 75kg, also einem BMI von 22. Zu dem Zeitpunkt entsprach das einem abzunehmenden Gewicht von ĂŒber 20kg. Ohne Sport eigentlich undenkbar. Doch ich wollte einen nachhaltigeren Ansatz finden und statt den Kalorien-Verbrauch zu erhöhen lieber die Kalorien-Aufnahme senken.

Fitbit hat auch dazu ein passendes Tool – und so fing ich, trotz anfĂ€nglicher Skepsis, an meine Mahlzeiten aufzuschreiben. Mit der Zeit entwickelte sich dadurch ein wesentlich besseres GefĂŒhl fĂŒr gute ErnĂ€hrung – die vielen Burger und allerlei andere fettigen Mahlzeiten wichen mehr und mehr Sandwiches und Salaten. Die Kalorien-Aufnahme sank von 3.000 auf 1.500 pro Tag und das GefĂŒhl wann man eigentlich keinen Hunger mehr hat kam zurĂŒck.

Fitbit-Badges

Anfang des Monats, also gut neun Monate spĂ€ter, hatte ich das Ziel dann erreicht. Ganz ohne Sport, aber dafĂŒr mit einem neuen Körperbewusstsein. Erst zu diesem Zeitpunkt kam die Fitbit-Waage ins Haus. Und mit ihr noch mehr Badges. Ob dieser Ansatz hilft das Gewicht auch zu halten wird sich zeigen. Aber ich bin guter Dinge. Einzig eines fehlt: Der Anreiz weiterer Badges. Vielleicht ist es an der Zeit zu dem neuen Fibit zu wechseln: Der verteilt auch Badges fĂŒr erklommene Stockwerke.

19. August 2012: Impressionen eines Touristen

Unterschiede zwischen den USA gibt es noch und nöcher. Und selbst nach ĂŒber fĂŒnf Jahren fallen mir immer noch nahezu tĂ€glich neue MerkwĂŒrdigkeiten auf. Bei meinem Urlaub in Deutschland fiel mir nun umgekehrt so einiges auf – Dinge, die ich entweder vergessen oder seinerzeit nie bewusst wahrgenommen habe. Eine durchaus amĂŒsante Erfahrung; und dabei meine ich noch nicht einmal die eigentlich offensichtlichen Sache wie Synchronsprecher im Fernsehen, pĂŒnktliche Busse und Bahnen oder das kalte, regnerische Wetter.

Das Erste was mir bewusst auffiel war all das GrĂŒn. Alles ist grĂŒn! Und dabei, im wahrsten Sinne des Wortes, malerisch schön! Sicher, das klingt abgedroschen und wird hĂ€ufig gesagt ohne das man es Ernst nimmt, aber es ist in der Tat so. WĂ€hrend meiner Zugfahrten habe ich hĂ€ufiger gemerkt wie ich aus dem Fenster gestarrt und die Landschaft genossen habe. SchnellzĂŒge wie der ICE sind ĂŒbrigens noch so eine neumodische Erfindung, die mich echt beeindruckt haben (obwohl ich zweifelsfrei diverse Tage/Wochen meines Lebens in ihnen verbracht habe). Das Bord-Restaurant des ICE ist ĂŒbrigens, wie ich einmal wieder feststellen musste, die mit Abstand angenehmste Art des Reisens.
Wie so vieles andere hat auch das viele Erinnerungen hervor gebracht, an die man schon lange nicht mehr gedacht hat. Zum Beispiel das ich frĂŒher nahezu jeden dritten Fahrgast auf der ICE-Strecke Hannover-Karlsruhe vom sehen her kannte. Aber auch das Spazieren durch die Hannoversche Innenstadt brachte mich ob der vielen Erinnerungen (mein erstes Bier, der merkwĂŒrdige Computer-EinzelhĂ€ndler, Punks im Allgemeinen) des öfteren zum schmunzeln.

Eine Sache, die ich gar nicht bewusst vermisst hatte, waren die Straßen-CafĂ©s. Ganz in alte Routinen verfallend stellte ich erst fest wie angenehm es ist dort zu sitzen, Kaffee zu trinken und die Passanten zu beobachten. Oder auch Zeitung zu lesen. Ein wirklich entspannender Zeitvertreib den ich ganz unbewusst wieder aufgegriffen habe. Wenn es mir auch mit einem leichten Sonnenbrand gedankt wurde (ja, dafĂŒr reicht die Sonne in Deutschland durchaus aus!). Im Übrigen fand ich das Wetter, abgesehen von den ersten kalten Tagen, wirklich herrlich – schließlich wird es Nachts angenehm kĂŒhl anstatt stickig und heiß zu bleiben. Ein interessanter Unterschied war auch das die Leute in Deutschland weniger laut sind – klingt nach Klischee, ist aber doch wörtlich zu nehmen: Nicht nur wird durchaus leiser gesprochen, man ist auch weniger gestikulierend wĂ€hrend einer Unterhaltung. SpielzeuglĂ€den haben auch einen sehr positiven Eindruck hinterlassen; wenn ich auch nicht genau zu sagen vermag warum. Vermutlich weil sie nicht diesen hier so typischen Lagerhaus-Charme versprĂŒhen.

Richtiggehend geschockt haben mich allerdings zweierlei Dinge: Besoffene 16-jĂ€hrige in einem Biergarten sowie die vielen, vielen Menschen die zu Fuß oder per Fahrrad unterwegs sind. Beides ist hierzulande quasi unvorstellbar. Nur um das fest zu halten: BiergĂ€rten sind immer noch eine tolle Sache und das Bier schmeckt in Deutschland auch wesentlich besser als alles hier verfĂŒgbare. Allerdings war der Anblick sich hemmungslos in der Öffentlichkeit besaufender MinderjĂ€hriger trotz Spring-Break Erfahrungen recht merkwĂŒrdig. Mag etwas damit zu tun haben das hierzulande Alkohol nur in bestimmten GeschĂ€ften und dort auch nur bis 22:00h Abends gekauft werden darf – ab 21 Jahren.

Vollkommen Unerwartet hat mich auch das fehlen jedweden öffentlichen, freien Internet-Zugangs getroffen. Ich dachte mittlerweile wĂ€re so etwas eine SelbstverstĂ€ndlichkeit – Miami Beach hat selbigen flĂ€chendeckend seit etlichen Jahren. Scheinbar ist dem in Deutschland nicht so. EnttĂ€uschungen gab es auch beim Essen: All das, worauf ich mich so hĂ€ufig gefreut hatte, konnte leider nicht meinen Erwartungen gerecht werden. Seien es die zahlreichen BratwĂŒrste (einzige Ausnahme ist die Grobe Bratwurst aus einer Kölner Schlachterei), der Döner (zugegeben aus dem falschen Laden), die Currywurst-Pommes, die Fischbrötchen oder die Mettwurst (das Zwiebelfleisch war jedoch eine Offenbarung) – alles hat in der Erinnerung wesentlich besser gemundet. DafĂŒr waren Gyros, Souflaki und Suzuki umso besser.

Dennoch, es hat Spaß gemacht. Auch wenn es zu stressig war um als Urlaub durchzugehen ist es sicherlich einen Wiederholung wert. Mal sehen wann es das nĂ€chste Mal klappt!

2. August 2012: ActiveDirectory via PowerShell

PowerShell ist eine tolle Sache. Und das liegt nicht zwingend an dem sich irgendwie einstellenden Linux-Feeling. Vielmehr an der FlexibilitĂ€t und dem GefĂŒhl furchtbar effizient eigentlich einfache Aufgaben erledigen zu können, die mit einem GUI oder einer MMC-Konsole schrecklich lange dauern wĂŒrden. Aber das erwĂ€hnte ich ja bereits.

Und auch in Sachen ActiveDirectory hat Microsoft mittlerweile so viele CmdLets zur VerfĂŒgung gestellt, das man so ziemlich alles aus der PowerShell heraus steuern kann. Hier und heute meine Top 3:

  1. get-adgroup –f { name –like "*internet*access*" }
  2. get-acl \\server01\share01
  3. add-adgroupmembers somegroup –members user1, user2, laptop3

NatĂŒrlich macht das alles erst so richtig Spaß wenn man sie kombiniert. Hier zum Beispiel die von mir am hĂ€ufigsten genutzte Kombination um einen User in diverse Gruppen einzufĂŒgen (ich kann mir zwar kryptische Passwörter merken, aber logisch benannte Gruppennamen wollen sich mir nicht eintrichtern):

get-adgroup –f { name –like “vpn” } | add-adgroupmembers –members User02

Etwas komplexere AktivitÀten schreibt man jedoch besser in ein PowerShell Skript. So lassen sie sich nicht nur einfach an Kollegen weitergeben sondern auch als Job einplanen. Hier ein Skript das ich nutze im deaktivierte Computer-Accounts nach einer gewissen Zeitspanne zu löschen:

import-module activedirectory
$ou = read-host "Which OU is to be searched?"
$computers = get-adcomputer -filter 'enabled -eq $false' -searchbase $ou -properties Name, LastLogonDate | where {$_.LastLogonDate -le ((get-date).addmonths(-6))}
foreach($c in $computers){ remove-adcomputer $c  -whatif }

31. July 2012: Die dritte Hölle

Blizzard ist gehört zu den erfolgreichsten Spieleschmieden die es jemals gab. Wenn es nicht sogar die erfolgreichste ist. Ist auf einer Schachtel das unverwechselbare Logo aufgedruckt kann man davon ausgehen das ein geniales Spiel darin eingepackt ist. Vergleichbares kann man nur noch von id oder valve behaupten – und selbst hier gibt es eklatante Unterschiede.

Umso grösser war die Vorfreude auf Diablo 3, dessen beide VorgĂ€nger mir vor unzĂ€hlbar vielen Jahren unendlichen Spiel-Spaß beschert haben. Anfangs noch ganz klassisch im Netzwerkmodus, dann und wann vielleicht auch mal via Modem. Doch der dritten Teil, soviel darf ich nach gut drei Monaten behaupten, kann an den Erfolg nicht anschließen. Und das liegt nicht unbedingt an einer VerklĂ€rung der vorherigen Titel.

Diablo 3

Von Beginn an gab es in Diablo 3 etliche SchwĂ€chen die man so eigentlich heutzutage in keinem Spiel mehr erwartet hĂ€tte (vor allem wenn es den Multiplayer-Modus angeblich in den Mittelpunkt stellt): Chats funktionieren nur bedingt, die Usability ist unter aller Kanone – und von eigenen oder gar Gilde Channels ist dabei noch nicht einmal die Rede. Dem lang angekĂŒndigten Auktionshaus fehlen grundlegende Funktionen (von der Bedienbarkeit ganz abgesehen) und die Itemization … war bei Diablo schon immer sehr speziell. In diesem Fall steht sie allerdings dem Spiel-Spaß schon sehr arg im Wege (zu viel Zufall) was dazu fĂŒhrt das man nur im Auktionshaus brauchbare GegenstĂ€nde finden kann – wenn man sie denn finden (und bezahlen) kann. Langzeitmotivation sieht anders aus!

Bei Blizzard scheint man die Probleme erkannt zu haben. Betrachtet man die Offensichtlichkeit einiger UnzulĂ€nglichkeiten fragt sich warum gerade Blizzard sie nicht bereits vorher behoben hat – immerhin sind viele Kleinigkeiten bereits erfolgreich in anderen Titeln umgesetzt. Eigentlich wollte ich zumindest mit einem Charakter Diablo in Inferno durchgespielt haben. Aber ob ich bis zu besagtem Patch das Spiel noch installiert haben werden, mag ich nicht beantworten. Zu sehr frustriert der Spielverlauf ab einem gewissen Level (momentan Inferno Akt 3) – und zum Gold-farmen ist mir meine Zeit zu schade.

30. July 2012: Mit Portalen mehr erleben

Zugegeben, so wirklich kann ich mich nicht daran erinnern wann ich zuletzt ein Spiel durchgespielt habe. Es ist garantiert schon Jahre her, soviel scheint sicher zu sein. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher das eines nicht sehr hĂ€ufig vorkam: EnttĂ€uschung darĂŒber, dass es schon vorbei ist.

Gestern nun habe ich Portal 2 zu Ende gespielt und genau dieses GefĂŒhl hat sich dabei eingestellt. Wie schon das erste Portal weiß auch der zweite Teil durch sein ausgefallenes Spielprinzip und – mehr denn jeh – den Sarkasmus GLaDOS zu bestechen. Ein Manko muss ich dann aber doch anmerken: Der Schwierigkeitsgrad wĂ€re durchaus höher anzusiedeln gewesen. Viele RĂ€tsel sind Ă€hnlich oder recht offensichtlich zu lösen. Was allerdings durch die wirklich gelungene Storyline wieder ausgeglichen wird.

Alles in allem ein wirklich tolles Spiel. Doch trotz allen Spaßes muss auch angemerkt werden: Vorsicht beim Spielen mit Portalen:

16. July 2012: Drucker-Monitoring mit Munin

Munin ist ein tolles Tool. Aber das sagte ich ja bereits. Vor allem die leichte Erweiterbarkeit mit neuen Plugins macht es mir immer wieder aufs neue sympatisch. Wer es noch nicht kennt (und eine nennenswerte Anzahl an Hosts im Netzwerk hat), sollt es sich definitiv nĂ€her anschauen! Ich nutze es auch beruflich um einige Legacy Systeme und Drucker zu ĂŒberwachen.

Nachdem wir vor einiger Zeit einen neuen Drucker fĂŒr das Heimnetz angeschafft haben, lag es nahe das entsprechende Plugin auch in meiner privaten Munin-Installation einzusetzen. HauptsĂ€chlich um rechtzeitig neuen Toner kaufen zu können.

Und weil ich den Code so schön aufgearbeitet habe, gibt es das Plugin jetzt auch in meinem Google-Code Repository zum Download (und erweitern).