23. November 2007: Danke?

Gestern wurde hier also dieses Thanksgiving begangen. Wie man bereits aus einschlägigen TV-Serien weiß, hat das jedoch nicht wirklich etwas mit einem deutschem Erntedankfest zu tun. Der gemeine Amerikaner sieht es als traditionellen Tag der Familie an und scheut weder Kosten noch Mühen um eben diesen Tag genau dort zu verbringen. Daher ist das Wochenende vor Thanksgiving auch das, mit dem höchsten Reiseaufkommen in den USA. Abgesehen vom Rückreisewochenende danach jedenfalls. Aber darüber hinaus werden auch gerne jede Menge andere Leute zu den eigenen Feierlichkeiten eingeladen. Und so fanden wir uns denn auch bei uns total unbekannten Leuten wieder (die Schwester des Freundes eines Bekannten) um dort herzlichst begrüßt und ausgiebigst bewirtet zu werden. Mit Truthahn selbstredend. Vier an der Zahl. War sehr freundschaftlich und überaus sättigend zugleich.

Am Freitag nach Thanksgiving (dem sogenannten Black-Friday) beginnt hier übrigens die Weihnachts-Geschenke-Kauf-Saison. Also wesentlich später als in Deutschland. Damit auch niemand das Einkaufen vergisst, wird dazu im Vorfeld bereits kräftig die Werbetrommel für Unmengen an Rabattaktionen und Sonderpreisen gerührt. Da derartige Sparaktionen hier immer ankommen wie der Sommerschlussverkauf bei C&A in Oer-Erkenschwick werden die Läden denn auch bereits um 5:00h geöffnet. Morgens, wohlgemerkt. Allerdings lassen sich die bereits vom SSV bekannten Bilder dadurch dennoch nicht vermeiden.