31. May 2008: Cruisin'

Ich war ja nun letztens auf einer Kreuzfahrt in die Karibik. Eigentlich das erste Anzeichen dafür, dass man wirklich alt ist – auch wenn sich neuerdings immer jüngere Generationen diesem nautischen Vergnügen hingeben. In diesem speziellen Fall gehörten wir jedoch genau in die Zielgruppe: Es war eine Disney Cruise mit entsprechend vielen Kindern und Eltern an Bord.

Dennoch profitiert man auf so einer Kreuzfahrt doch endlich mal vom deutschen Rentensystem (alter Zeiten). Besteht das Bordpersonal nämlich zumeist aus Leuten der zweiten Welt, sind sämtliche Bordprospekte (sogar die Bad-Utensilien) in vorzügliches Deutsch übersetzt – dem Weltmeister im Reisen wird demnach entsprechend gehuldigt.

Der Vorteil einer Disney Cruise liegt für die Eltern dabei klar auf der Hand: Man kann die Kinder in professionelle Obhut übergeben um ruhig und entspannt Cocktails am Erwachsenen-Pool genießen zu können. Alternativ kann man auch die Füße im Sand des Erwachsenen-Strands vergraben. Dem ab-18-Bereich kommt dabei eine ganz andere Bedeutung zu. Und so ganz nebenbei kommt man dadurch noch in den Genuss einer privaten Insel mit dazugehörigem Disney-Park: Castaway Cay. Eltern sei eine derartige Kreuzfahrt also wärmstens empfohlen!

Abschließend sei noch gesagt, dass Schiffsschwankungen durchaus lustig sind. Gemeinhin kennt man das allerdings schon von diversen Promille Blutalkohol. Das geradeaus-gehen ist übrigens auch nüchtern nicht leichter.