29. September 2009: Den Überblick behalten

Wenn man als IT’ler viel Zeit an der Hand hat, gedeiht das Heim-Netzwerk meistens prächtig. Schließlich gibt es Unmengen an Sachen, die man schon immer mal ausprobieren wollt; jedoch nie Zeit genug dafür gefunden hat. Wenn Zeit also nicht mehr das limitierende Element ist, nimmt vieles seinen Gang. So auch bei uns zu Hause. Mit neun ganz realen Netzwerk-Clients sowie diversen virtuellen (doch dazu vielleicht später mehr) ist es schon nicht mehr wirklich ein Selbstläufer. Aber man ist ja Geek genug um auch diese Aufgaben zu automatisieren.

Nun gibt es in der weiten Welt der IT lauter schöne Tools zur Systemüberwachung. Spezial-Tools für Server, welche für Anwendungen und auch fürs Netzwerk selbst. Gemeinsam haben sie alle, dass sie meistens viel Geld kosten. Jedoch gibt es ein Tool, dass diese Aufgaben kombiniert anbietet, flexibel zu konfigurieren ist und zu alledem nichts kostet (für den Privat-Gebrauch zumindest): Manage Engine’s Application Manager.

Seit einigen Monaten habe ich es nun schon bei mir im Einsatz und bin nach wie vor davon begeistert. Ich kann alle meine Clients einbinden und individuell Schwellwerte und Benachrichtigungen konfigurieren, je nach Anforderung. Gleichzeitig kann ich die Historie verfolgen und frühzeitig erkennen wenn irgendwo ein (Speicher-)Engpass droht oder irgendwelche File-Systeme voll-laufen. Auch zur Planung der nächtlichen Jobs lässt sich die CPU- und Netzwerk-Auslastung hervorragend ablesen. Selbstredend läuft der Applications Manager wartungsfrei und ist angemessen komfortabel zu bedienen. Was will der Heim-Netzwerk-Administrator mehr?

Einzig die Möglichkeiten zur Überwachung von SAP- oder Datenbank-Systemen habe ich noch nicht getestet. Allerdings sind diese auch nicht mehr kostenlos zu haben.