22. August 2011: Einmal mehr: Hurrikan-Vorsorge

Wer die Vorhersagen verfolgt wird mitbekommen haben, dass sich Hurricane Irene für das Ende der Woche angekündigt hat. Eine rechtzeitige Erinnerung an das, was man eigentlich schon vor drei Monaten hätte machen sollen: Die Familien-Checkliste für Notfälle durchgehen. Neben dem Austausch von Notfall-Kontakten (speziell für Deutsche im Ausland auch das Registrieren/Aktualisieren bei Elefand), dem Festlegen einer Not-Unterkunft oder auch der Inventarisierung der eigenen vier Wände (falls die Versicherung eingeschaltet werden muss) gehört dazu vor allem das stetige Bereithalten eines Notfall-Paketes.

In diesen wasserdichten Behälter gehört alles, was man fĂĽr drei bis fĂĽnf Tage benötigt – in dieser Zeit ist man komplett auf sich allein gestellt:

  • Pässe und andere wichtige Unterlage (schon weit im Voraus, damit man sie bei einer Evakuierung schnell parat hat).
  • GenĂĽgend Bargeld (möglichst in kleinen Scheinen).
  • Verpflegung – Obst, Snacks und Milch nicht vergessen!
  • Ein Notfall-Radio fĂĽr lokale Meldungen (am besten mit Lade-Möglichkeit fĂĽr Handys).
  • Taschenlampen samt Batterien.
  • Ausreichend Gas fĂĽr den Gas-Grill (sowie Benzin fĂĽr den Generator).
  • Erste-Hilfe Utensilien inklusive Pflaster und Desinfektions-Lösung.
  • Spielzeug, Decken und ausreichend Baby-Artikel (Wetwipes sind universell nĂĽtzlich).
  • Reise-Waschmittel, Seife und OhrschĂĽtzer (Generatoren machen Lärm!) sind sicherlich auch nicht verkehrt.

Was in unserem Fall sicherlich auch noch eine Anschaffung wert ist: Ein Generator sowie eine kleinere Klimaanlage – ausreichend um zumindest das Schlafzimmer auf angenehmen Temperaturen zu halten. Der Generator ist schon allein fĂĽr den KĂĽhlschrank Gold wert.

Am Tag vor Eintreffen des Hurrikans sollte man noch die Gartenmöbel sichern, Bäume nach Bedarf zurecht schneiden, Fenster verbarrikadieren und alle losen Objekte aufsammeln. Außerdem sollte man die Badewanne voll Wasser laufen lassen (Brauchwasser), Autos in Sicherheit bringen und Sandsäcke an den Türen bereit legen. Die Sturmflut kann bis zu zwei Meter hoch sein, also möglichst alle elektronischen Gerätschaften in die obere Etage schaffen.

Und dann? Den sichersten Raum im Haus aufsuchen und gemeinsam hoffen, dass alles schnell und möglichst harmlos vorbei geht. Oder erst gar nicht so weit kommt.