15. September 2013: Zigeuner-Soße

Dem geneigten Leser mag bekannt sein, dass mich hauptsächlich der Heißhunger auf geliebte, heimische Gerichte zum Kochen gebracht hat. Kochen soll in diesem Zusammenhang, so traurig es auch sein mag darauf hinzuweisen, auf das Zubereiten von Gerichten von Grund auf heißen. Keine Tüten-Soßen, keine Dosen-Ravioli und ganz sicher auch keine Mikrowellen-Currywurst.

Eine letzte Bastion, die es zu erklimmen galt, war die Zigeuner-Soße. Einige erste Versuche sind leider nicht sehr erfolgreich geendet (zumindest was meine geschmackliche Erinnerung betraf), daher hatte ich mich zuletzt nicht mehr sehr häufig daran versucht. Heute jedoch wurden die Bemühungen von Erfolg gekrönt. Damit es beim nächsten Mal nicht wieder im Desaster endet, hier das (ziemlich einfache) Rezept:

  • Zwei Zwiebeln, in Halbkreise geschnitten
  • Eine Knoblauch-Zehe
  • Zwei Paprika (rot & grün), in kleine Streifen geschnitten
  • Circa fünf pürierte Tomaten

Die Zwiebeln scharf anbraten. Sobald die Kanten der Zwiebeln braun werden Knoblauch und Paprika dazugeben und ebenfalls mit scharf anbraten. Mit dem Tomaten-Püree ablöschen und alles kurz aufkochen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika, ein wenig Chilli und süßem Curry nach Belieben abschmecken. Anschließend circa 30 Minuten köcheln lassen.

Dazu passt natürlich nur eines: Schnitzel mit Pommes! Obwohl es auf einem Hotdog bestimmt auch ganz vorzüglich schmecken dürfte. Zigeuner-Hotdog?