18. September 2012: Unbekannte Weiten

Über Eve-Online wurde schon viel geschrieben. Sehr viel. Und noch vieles mehr. Ich schenke mir daher die Beschreibung dessen, was es ist und beschrĂ€nke mich auf meine persönliche Sicht nach gut anderthalb Monaten Spielzeit und mehreren Jahren interessierter Beobachtung von der Seitenlinie. Denn, so kurios das klingen mag, Eve ist nicht wirklich ein Spiel – vielmehr ist es eine Plattform auf der basierend jeder sein eigenes, individuelles Spiel herausarbeiten kann. Damit das funktioniert muss die Basis entsprechend komplex sein. Und das ist sie auch, was auch die extreme Lernkurve erklĂ€rt:

Eve-Online Lernkurve

Die KomplexitĂ€t macht dabei allerdings auch den Reiz des Spiels aus. Konstant findet man neue Seiten des Spiels mit denen man sich beschĂ€ftigen kann, neue Möglichkeiten sich zu verbessern. Oder, ganz banal, neue Arten ISK zu verdienen. ISK muten dabei als Einsteiger vor allem die primĂ€re Skilleinheit an: Lernt man eine effektivere Art sie zu verdienen eröffnet einem das zugleich Zugriff auf bessere Schiffe die es einem wiederum ermöglichen höher-levelige Missionen zu fliegen welche wiederum mehr ISK geben… Meine Meinung ĂŒber das Spiel aus zu formulieren wĂ€re daher auch entsprechend umfassend. Daher die Kurzfassung in Stichpunkten:

Negativ:

  1. Wo soll man anfangen wenn es kein Ziel gibt?
  2. Sehr komplex, extrem steile Lernkurve
  3. Schlechte Vergleichbarkeit fĂŒr Items

Nennenswert:

  1. Viele, sehr viele, wirklich immens viele Fenster
  2. Filigranes Wirtschaftssystem
  3. Unschön: Man kann durch Planeten und Stationen warpen (nicht fliegen)
  4. BeschrÀnkt sich auf den Weltraum, keine nennenswerten anderen RÀume
  5. Ein Großteil des Spiels passiert außerhalb des Spiels (Planung)
  6. Die Spiel-Datenbank gibt es zum Download. Ganz offiziell. Damit kann man sich selbst dann auch Item-Abfragen zusammenstellen. Very nerdy!

Positiv:

  1. HĂŒbsch, wirklich sehr hĂŒbsch! Jedenfalls im Weltraum…
  2. Sehr individuelle Schiffsausstattungen
  3. Innovatives MMO-Konzept mit PvP und Raids (Incursions)
  4. Man kann offline skillen

Das es keine Online-Datenbank fĂŒr Eve gibt finde ich nach wie vor erstaunlich. Sicher, die AbfragewĂŒnsche sind höchst individuell und die Datenbasis Ă€ndert sich tĂ€glich. Dennoch hĂ€tte ich eigentlich erwartet das jemand ein passendes Interface bereitstellt. So jedoch ist man auf eigene SQL-Abfragen (gegen einen eigenen Server) angewiesen. Nach dem Bruch eine beispielhafte SQL-Abfrage um die besten Planeten fĂŒr Planety Interaction innerhalb einer bestimmten Faction zu finden.

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31. July 2012: Die dritte Hölle

Blizzard ist gehört zu den erfolgreichsten Spieleschmieden die es jemals gab. Wenn es nicht sogar die erfolgreichste ist. Ist auf einer Schachtel das unverwechselbare Logo aufgedruckt kann man davon ausgehen das ein geniales Spiel darin eingepackt ist. Vergleichbares kann man nur noch von id oder valve behaupten – und selbst hier gibt es eklatante Unterschiede.

Umso grösser war die Vorfreude auf Diablo 3, dessen beide VorgĂ€nger mir vor unzĂ€hlbar vielen Jahren unendlichen Spiel-Spaß beschert haben. Anfangs noch ganz klassisch im Netzwerkmodus, dann und wann vielleicht auch mal via Modem. Doch der dritten Teil, soviel darf ich nach gut drei Monaten behaupten, kann an den Erfolg nicht anschließen. Und das liegt nicht unbedingt an einer VerklĂ€rung der vorherigen Titel.

Diablo 3

Von Beginn an gab es in Diablo 3 etliche SchwĂ€chen die man so eigentlich heutzutage in keinem Spiel mehr erwartet hĂ€tte (vor allem wenn es den Multiplayer-Modus angeblich in den Mittelpunkt stellt): Chats funktionieren nur bedingt, die Usability ist unter aller Kanone – und von eigenen oder gar Gilde Channels ist dabei noch nicht einmal die Rede. Dem lang angekĂŒndigten Auktionshaus fehlen grundlegende Funktionen (von der Bedienbarkeit ganz abgesehen) und die Itemization … war bei Diablo schon immer sehr speziell. In diesem Fall steht sie allerdings dem Spiel-Spaß schon sehr arg im Wege (zu viel Zufall) was dazu fĂŒhrt das man nur im Auktionshaus brauchbare GegenstĂ€nde finden kann – wenn man sie denn finden (und bezahlen) kann. Langzeitmotivation sieht anders aus!

Bei Blizzard scheint man die Probleme erkannt zu haben. Betrachtet man die Offensichtlichkeit einiger UnzulĂ€nglichkeiten fragt sich warum gerade Blizzard sie nicht bereits vorher behoben hat – immerhin sind viele Kleinigkeiten bereits erfolgreich in anderen Titeln umgesetzt. Eigentlich wollte ich zumindest mit einem Charakter Diablo in Inferno durchgespielt haben. Aber ob ich bis zu besagtem Patch das Spiel noch installiert haben werden, mag ich nicht beantworten. Zu sehr frustriert der Spielverlauf ab einem gewissen Level (momentan Inferno Akt 3) – und zum Gold-farmen ist mir meine Zeit zu schade.

30. July 2012: Mit Portalen mehr erleben

Zugegeben, so wirklich kann ich mich nicht daran erinnern wann ich zuletzt ein Spiel durchgespielt habe. Es ist garantiert schon Jahre her, soviel scheint sicher zu sein. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher das eines nicht sehr hĂ€ufig vorkam: EnttĂ€uschung darĂŒber, dass es schon vorbei ist.

Gestern nun habe ich Portal 2 zu Ende gespielt und genau dieses GefĂŒhl hat sich dabei eingestellt. Wie schon das erste Portal weiß auch der zweite Teil durch sein ausgefallenes Spielprinzip und – mehr denn jeh – den Sarkasmus GLaDOS zu bestechen. Ein Manko muss ich dann aber doch anmerken: Der Schwierigkeitsgrad wĂ€re durchaus höher anzusiedeln gewesen. Viele RĂ€tsel sind Ă€hnlich oder recht offensichtlich zu lösen. Was allerdings durch die wirklich gelungene Storyline wieder ausgeglichen wird.

Alles in allem ein wirklich tolles Spiel. Doch trotz allen Spaßes muss auch angemerkt werden: Vorsicht beim Spielen mit Portalen:

30. October 2010: Ring-Geister fĂŒr umme!

Der Herr der Ringe Online bemĂŒht sich ja schon seit geraumer Zeit einen nennenswerten Status in der Online-Gemeinde zu erringen. Letzter Clou ist die Abschaffung der Abo-Pflicht. Oder anders ausgedrĂŒckt: Das Spielen kostet nichts mehr.

Oder zumindest ist es teilweise gratis. Denn fĂŒr bestimmte Funktionen oder Items darf man durchaus Geld auf den Tisch legen. Wie zum Beispiel bevorzugter Login, TaschenplĂ€tze oder Ruhe-XP. Oder auch Support. Da ist es ja schon quasi selbstverstĂ€ndlich, dass man fĂŒr einige Rassen und Gebiete die Erweiterung Mines of Moria gekauft haben muss.

Nichts desto trotz bleibt das GrundgerĂŒst des Spiels kostenlos. Und das hatte eine immens tolle AtmosphĂ€re zu bieten.

11. July 2010: Freiheit fĂŒr Civilization!

Einer der vermutlich bekanntesten Spiele-Klassiker lautet Civilization, durch den sein Schöpfer Sid Meier zurecht Kult-Status erreicht hat. DemnÀchst soll, also gute 19 Jahre nach der ersten Version, soll der neueste Nachfolger dieser durchaus kurzweiligen Serie erscheinen.

Die Nachricht hat mir dann allerdings glatt ein Àlteres Fanprojekt zu Civilization in Erinnerung gerufen: Freeciv, das mittlerweile auch schon Version 2.2.1 erreicht hat.

Grund genug dem Projekt eine neuerliche Chance zu geben. Ein paar Spiele spĂ€ter muss ich denn auch sagen: Das Spielprinzip kann auch nach all den Jahren immer noch ĂŒberzeugen. Es macht einen unheimlichen Spaß die Geschicke einer Zivilisation zu steuern, sein Imperium auszubauen und den Gegner ein Schnippchen zu schlagen. Freeciv unterstĂŒtzt sogar einen Mehrspielermodus, allerdings konnte ich mich dafĂŒr noch nicht erwĂ€rmen.

Ansonsten sei jedem, dem irgendwann einmal Civilization Spaß gemacht hat, der Download strengstens empfohlen!

7. April 2010: Zug-Imperator

Modelleisenbahnen wissen ja, aus welchen GrĂŒnden auch immer, zu faszinieren. Sicherlich einer der GrĂŒnde warum das Miniatur-Wunderland so beliebt ist. Und auch wenn die letztjĂ€hrige Pleite von MĂ€rklin gezeigt hat, dass es als Hobby sicherlich nicht mehr so verbreitet ist wie noch vor einigen Jahren, bereitet es nach wie vor ein merkwĂŒrdig VergnĂŒgen den kleinen ZĂŒgen beim Drehen ihrer Runden zuzuschauen.

Das trifft – umso merkwĂŒrdiger – in demselben Maß auch fĂŒr die digitalen Vertreten auf dem Computermonitor zu. Schon 1994 konnte man dort in Transport Tycoon die altbekannte Modelleisenbahn auf wesentlich komfortablere Weise (digital) errichten. Samt eingebauter Wirtschaftssimulation.

Heute nun wurde endlich die freie Implementation dieses Klassikers in Version 1.0.0 veröffentlicht: Open Transport Tycoon Deluxe. Da man mittlerweile auch keine Original-Version von Transport Tycoon mehr benötigt, steht dem neuerlichen Bau, und dem kindlich vergnĂŒgten Zuschauen der ZĂŒge, nichts mehr im Wege.

10. July 2009: Noch mehr Roboter

Interessant, diese HÀufung. Aber anlÀsslich des 25. JubilÀums des BattleTech-Universums darf man sich bei MekTek.net Mechwarrior 4 wohl demnÀchst gratis herunterladen.

9. July 2009: RĂŒckkehr der BlechmĂ€nner

Ich kann mich nicht erinnern, dass mich eine Spiel-Fortsetzung (oder Neuerscheinung) in den letzten Jahren derart in Vorfreude hat ausbrechen lassen:

Video: Mechwarrior – Trailer (2:55)

Yay!

12. June 2009: Rumfuchteln im Wohnzimmer

Nachdem ich gestern nun endlich mal einen lustigen kleinen Chip in unsere Wii eingelötet habe (nicht empfehlenswert), können wir nun auch Importware nutzen. Und Homebrews.

Da die Auswahl an Spielen dadurch drastisch gestiegen ist, die kurze Frage an die hiesige Leserschaft: Hat noch jemand eine Wii? Man könnte ja dann durchaus das ein oder andere Spielchen via Internet wagen…