16. Dezember 2009: Heiz-Kosten

Die letzte Rechnung unserer Freunde von FPL hat mich dazu gebracht mal wieder bei Microsofts Hohm rein zuschauen. Und tatsächlich gibt es dort jetzt ein Diagramm, das mich schon öfter interessiert hat:

Die täglichen Stromkosten in Relation zur Durchschnittstemperatur (wir sind eher am oberen Ende des grünen Streifens). Allerdings sieht man dort auch sehr schön, dass wir bereits die monatlichen Stromkosten durchaus drücken konnten.

3. Dezember 2009: Selbstvermarktung

Endlich konnte ich heute meine Bewerbung bei der Walden University komplettieren und somit zur Bewertung und Genehmigung weiterreichen lassen. Keine wirklich einfache Angelegenheit. Das bis vor kurzem der entsprechende Einwanderungs-Status gefehlt hat war noch die einfachste Hürde. Die Zeugnisse in das US-amerikanische System übersetzen zu lassen hat zwar ein wenig Geld, aber keinen Schweiß gekostet. Die absolvierte Ausbildung und die anschließende Berufserfahrung anrechnen zu lassen war jedoch in der Tat eine Herausforderung. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass ich auf diese Weise versuche den Bachelor zu überspringen und mich direkt dem Master zuzuwenden.

Die letzte Hürde habe ich überrunden indem ich heute meine Bewerbung eingereicht habe. Jetzt bleibt mir nur noch die Entscheidung der Universität abzuwarten – in zwei Wochen sollte ich schlauer sein.

2. November 2009: Brownouts

Das FPL die ein oder andere merkwürdige Auffassung hat ist ja nichts neues. Nachdem nun in den letzten Wochen wieder etliche Gerätschaften im Haushalt plötzlich den Geist aufgegeben haben (vornehmlich die Hausautomation, die selbstredend nicht von einer USV geschützt werden kann) habe ich mich heute daran gemacht das Log der Server-USV auszulesen (GridJunction ist ein tolles AddOn und er Autor sehr fix beim helfen!) und aufzuarbeiten. Dabei kam diese traurige Grafik heraus:

Gab es am Anfang des Jahres vielleicht ein bis zwei Brownouts pro Monat, verschlechterte sich die Lage im Juni imens. Trauriger Höhepunkt sind die 82 Ausfälle am letzten Samstag (die wieder zwei Geräte dahingerafft haben). Zwar bekommen wir bislang noch alles kostenlos ersetzt, aber das Austauschen und neu-konfigurieren dauert auch seine Zeit – und die ersetzt mir niemand. Vom Aufwand der damit einhergeht einmal ganz zu schweigen.

Mal schauen was unser Strom-Monopolist diesmal dazu zu sagen hat. Schließlich brennt es ja nirgends…

25. Oktober 2009: Wunschzettel

Weihnachten steht vor der Tür, das weiß jeder der Kinder hat spätestens seit Ostern. Und da zu den neuen Tugenden ja auch das gegenseitige beschenken der nicht-Kinder der Familie im Allgemeinen und der Mitglieder des Haushalts im speziellen gehört, hier ein paar Produkt-Ideen deren Anschaffung mir schon seit geraumer Zeit vorschwebt.

HP DreamScreen 100: ~$250,-
Dieser digitale Bilderrahmen, der dank seiner WiFi-Anbindung nicht auf mühselig manuell zu beladener USB-Sticks angewiesen ist, besitzt das Potential zum zentralen Familien-Kalender zu avancieren. Jedenfalls wenn man es schafft die Daten aus dem Google-Kalender in ein entsprechendes Startbild zu pressen. Und fernsehen kann man damit auch noch!

Acer Aspire Revo: ~$250,-
Dieser kleine Rechenknecht interessiert für zweierlei: Dank nVidia’s Ion- sowie intel’s Atom-Chip ist er winzig klein und verfügt zudem direkt über alle Anschlüsse um ihn an einen (HD) Fernseher anzuschließen. Das macht ihn zum idealen XBMC Client, der mich durchaus einige Stunden früher pro Woche ins Bett zu befördern könnte. Zum anderen habe ich ihn als Rechner für die Kinder im Auge – schließlich kommt er (in der richtigen Version) Standard-mäßig mit kabelloser Tastatur und Maus daher.
Vorsicht: Momentan ist in den USA lediglich die abgespeckte Version mit Single-Core CPU und Ion-LE erhätlich. Aber ein Newegg Geschenkgutschein tut es auch.

Optimus Maximus Keyboard: ~€1.200,-
Die ultimative Tastatur. Leider auch mit ultimativen Preis. Dafür aber auch das ultimative Geschenk!

22. Oktober 2009: Freizeit-Gestaltung?

Die letzten Tage ist zugegeben einiges liegen geblieben. Besuch war da, am Wochenende gab es einen Ausflug und Dienstag stand eine Prüfung an – wen wundert es da. 45 Mails warten noch auf eine Antwort (Sorry an alle, die warten müssen). 3,5 GB Photos wollen durchgesehen, aussortiert und eingeordnet werden (sorry an die Schwieger-Oma, die noch immer auf ein Foto ihrer neuen Enkelin wartet). Außerdem wollen nach wie vor zwei Webseiten weiter programmiert und diverse Firmen-Anträge eingereicht werden. Heute kam dann auch noch ein Paket mit Büchern an, die (für die nächste Zertifizierung) gelesen werden wollen. Wo soll man da anfangen?

Immerhin habe ich heute das Spin-Off Blog fertig stellen können. Das ist ja schon mal ein Anfang – und die Frau muss nicht mehr vertröstet werden.

24. August 2009: Xing

Ich habe mich letzte Woche übrigens dazu durchgerungen mein Profil bei Xing ein wenig auf Vordermann zu bringen. Kann ja eigentlich nicht schaden. Und im Gegensatz zu LinkedIn findet man dort auch irgendwie schneller Bekannte wieder. Mag daran liegen, dass Xing in Deutschland stärker ist, LinkedIn dafür im Ausland.

Wer mich Einladen mag, kann das hier tun: XING

8. Juli 2009: Sorgfalt in den USA

Der hiesige Stromanbieter nennt sich FPL. Das steht eigentlich für Florida Power & Light Company, wird aber auch gerne mit Frequent Power Loss bezeichnet. Aber das erwähnte ich ja bereits. Jedenfalls hatte ich mich, bedingt durch diverse Stromschwankungen bei stürmischen Regen in letzter Zeit, aufgemacht einen Baum auf der Webseite von FPL anzuzeigen, der die Stromleitungen berührt. Ganz wie dort verlangt.

Heute nun, nach einigen Wochen, kamen dann auch ein paar Herren von FPL vorbei um sich das mal anzuschauen. Mit geschultem Blick konnte die auch gleich (nach circa einer halben Sekunde)erkennen:

Some minor contact. But no fires. I’m not gonna send out a crew for that.

Aha. Gut. Solange das Problem nicht akut ist, ist es also kein Problem. Verstehe. Immerhin hat sein Kollege den Zynismus in meiner Antwort, I guess I will call you then once the tree is on fire, verstanden – er lachte kurz.

6. Juli 2009: Hohm

Habe heute meine Einladung zu Microsofts Hohm bekommen. Interessant, was die einem da so sagen. Leider sind keine weltbewegend neuen Erkenntnisse zur Energieverbrauchsreduzierung dabei.

Trotzdem hübsch anzuschauen – wenn ich mir auch nicht recht sicher bin wie akkurat die Berechnungen auf die hiesigen Temperaturen passen.

23. Juni 2009: Regenzeit

Die letzten Nächte waren ja – wie erwartet – eher kurz und laut. Heute morgen gegen 6:00h wurde ich denn auch erneut wach. Diesmal allerdings wegen eines Gewitters. Der unschöne Nebeneffekt ein Haus (mit einem noch nicht wieder komplett abgedichteten Dach) zu besitzen ist ja, das man in solchen Situationen schwerlich wieder einschlafen kann. Diesmal war allerdings alles trocken und ich konnte mich beruhigt wieder hinlegen – um eine halbe Stunde später vom Neuankömmling geweckt zu werden.

Mit den Kindern im Auto ging es dann einige Zeit später Richtung Kindergarten. Das Gewitter tobt noch immer und statt der die letzten Tage üblichen 29°C waren es auch nur 23°C draußen. Ganz zu schweigen davon, dass es statt des strahlenden Sonnenscheins ziemlich dunkel war. Unser Weg trug uns auch direkt durch das Zentrum des Gewitters hindurch (Blitz und Donner gleichzeitig ist schon recht beeindruckend). Und wie bereits vor einigen Wochen war South Beach auch heute früh wieder reichlich überschwemmt – wenn auch nicht ganz so extrem.

Trotz aller Widrigkeiten sind die Kinder sicher und (fast) trocken abgeliefert. Hätte ich die Umstände vorher gekannt, wäre ich allerdings eher zu Hause geblieben. Zumal es, kaum das ich dort wieder angekommen war, auch schon wieder im Büro tropft. Also werde ich mich jetzt erst einmal in den Dachstuhl aufmachen – Eimer zurecht rücken…

Kennt vielleicht jemand einen Dachdecker, der sich für einen kostenlosen Flug samt Kost & Logis mit US-amerikanischer Dacharchitektur beschäftigen will?

5. Juni 2009: Regen-Saison

Die Regen-Saison (einhergehend mit der Hurricane-Season) hat heute definitiv begonnen:

Zwei Stunden haben wir gebraucht um nach South Beach zu kommen. Nur um dann festzustellen, dass wir nicht weiterkommen (teilweise ein halber Meter Wasser auf den Straßen) und beim begleitenden Stromausfall dort ohnehin ein Restaurant nicht der beste Ort sei.