17. December 2014: Update mit noch mehr Updates

Scheinbar schreibe ich dieses Blog nur noch, um es mit Updates zu bestĂŒcken. Jedenfalls ist das in der Tat (schon wieder) der Grund aus dem ich einen Artikel schreibe. Aber man weiß ja nie wie es weiter geht…

Dem geneigten Leser mag es vielleicht aufgefallen sein, dass dieses Blog eine Weile lang nicht erreichbar war. Grund ist, dass es in der Zwischenzeit von einem Professionellen Webhoster auf eine Self-Hosting Plattform umgezogen ist. Die netten Menschen bei edis.at bieten nĂ€mlich ein tolles Gratis-Hosting fĂŒr Raspberry-PI Module an. Nachdem ich mir dort vor etliche Monaten einen Slot sichern konnte, wurden nach und nach Webseiten umgezogen.

Leider hat sich dabei heraus gestellt, dass dieses Blog nicht so ohne weiteres auf der neuen Plattform (lighttpd und MySQL unter Debian) lauffĂ€hig ist. Und mit der Zeit war es auch nicht so ĂŒppig bestellt, als das ich mich direkt dahinter hĂ€ngen konnte. Im Endeffekt lag es dann an ein paar fehlenden PHP-Modulen. Kleiner Tip fuer alle, die Textpattern unter lighttpd laufen lassen wollen: Mit einem 404-Handler kann man saubere URL’s realisieren!

server.error-handler-404 = "/textpattern/index.php"

Wie dem auch sei, mittlerweile scheint wieder alles zu funktionieren – wenngleich auch weniger performant als zuvor. Und wo ich schonmal dabei war, wurde auch gleich eine aktuelle Version eingespielt.

Jetzt fehlen nur noch neue Artikel…

25. September 2013: Update mit Updates

Scheinbar habe ich mir weit ĂŒber ein halbes Jahr Zeit gelassen um das Update auf Textpattern 4.5.4 (dem CMS fĂŒr dieses Blog) durchzufĂŒhren. Nicht, weil es so viel Arbeit ist; um genau zu sein hat es keine zehn Minuten gedauert. Eher weil es immer andere Dinge zu tun gab. Zeit raubend sind eher die Arbeiten an der Seite selbst, die im Laufe der Zeit liegen geblieben sind – aber auch die sind nunmehr abgearbeitet. Eine kleine Übersicht der Änderungen:

  • Kommentare erfordern keine Email-Adresse mehr
  • Die Suchfunktion liefert nun Ergebnisse
  • Tag-Suchen zeigen jetzt die gesamten Artikel an, nicht nur eine Ergebnisliste
  • Die Artikelnavigation am Ende der Seite wird wieder angezeigt
  • Sowohl Anderswo als auch Andere wurden repariert und aktualisiert (soweit möglich)

Außerdem wurden diverse Anpassungen am Design durchgefĂŒhrt.

Wie immer gilt: Wer Fehler findet bitte melden! Ich werde dazu die kommenden Wochen die Anzeige von Fehlermeldungen aktiviert lassen. Als kleinen Ansporn habe ich insgesamt fĂŒnf Artikel freigeschaltet, die seit einiger Zeit auf Veröffentlichung gewartet haben.

Weiterlesen?

28. February 2013: Offiziell Projektmanager

Im Dezember stellt ich mir noch die Fragen mit welcher Zertifizierung ich mich wohl als nÀchstes beschÀftigen werde. Hier die Antwort, in Form eines Zertifikats:

PMP Certification

Die PMP Zertifizierung des PMI ist eine international anerkannte (und gelobte) Auszeichnung. Das Motto Good Things Happen When You Get Involved with PMI kann ich ĂŒbrigens auch nur unterstreichen (wobei es erschreckend ist wie schnell dies passiert). Mehr dazu spĂ€ter.

18. December 2012: Zertifizierungen 2012 - eine Zusammenfassung

Als ich Anfang des Jahres zu meinem Buch Configuring Windows Server 2008 – Active Directory gegriffen habe, wusste ich noch nicht wo mich diese Entscheidung bis Jahresende hinfĂŒhren wĂŒrde. Vermutlich hĂ€tte ich das Buch auch einfach im Regal stehen gelassen, hĂ€tte ich es geahnt. So jedoch hat es mich auf eine sehr interessant (und auch durchaus lehrreiche) Reise geschickt, an deren Ende ich seit letzter Woche angelangt bin.

Als Ziel gesetzt hatte ich mir die Zertifizierung zum Enterprise-Administrator eigentlich bereits 2009. Doch erst der Griff zum Buch hat mich wieder auf den Weg gebracht. Ein Weg, der durch ein paar Umwege (Hyper-V, Server 2012, MCSE) noch lĂ€nger war als zunĂ€chst geplant. Aber am Ende dann doch erfolgreich. Und sobald man erst einmal in der Materie drin ist, fallen einem die PrĂŒfungen auch wesentlich leichter. So hat die Vorbereitung auf das erste Examen noch einige Monate gedauert, zuletzt hatte ich jedoch PrĂŒfungen im zwei-Wochen Tag.

Exam Description Date Completed
647 Pro: Windows Server 2008, Enterprise Administrator December 13, 2012
414 Implementing an Advanced Server Infrastructure November 30, 2012
413 Designing and Implementing a Server Infrastructure November 16, 2012
417 Upgrading Your Skills to MCSA Windows Server 2012 November 02, 2012
643 TS: Windows Server 2008 Applications Infrastructure, Configuring October 19, 2012
680 TS: Windows 7, Configuring October 03, 2012
646 Pro: Windows Server 2008, Server Administrator July 11, 2012
659 TS: Windows Server 2008 R2, Server Virtualization May 31, 2012
640 Windows Server 2008 Active Directory, Configuring April 02, 2012
642 Windows Server 2008 Network Infrastructure, Configuring November 09, 2009

Und als nÀchstes? Sofern die Zeit es zulÀsst, werde ich mich im kommenden Jahr mehr auf Prozessen konzentrieren. Projektmanagement und ITIL stehen auf meinem Plan. Mal sehen wie ich mich dabei schlage!

1. December 2011: ZĂ€hl mich!

Manchmal gibt es Weisheiten, deren Klarheit sich erst nach Jahren vollstĂ€ndig erschließt. You can’t manage it if you can’t measure it ist eine von Ihnen. So offensichtlich diese Erkenntnis auch sein mag: Ich habe einige Zeit gebraucht um sie zu schĂ€tzen – und noch lĂ€nger um sie auch zu leben.

Nun wurde ich vor einigen Monaten auf die Quantified Self Bewegung aufmerksam. Im Prinzip geht es dabei darum eben diese Weisheit auf ein neues Feld auszudehnen: Den eigenen Körper. Der Gedanke dabei ist, dass man wesentlich gesĂŒnder und bewusster lebt wenn man weiß wie man mit sich umgeht. Im Grunde genommen ist das keine neue Erkenntnis, beruht doch zum Beispiel Weight Watchers auf derselben Annahme. Doch bei QF(Quantified Self) wird der Gedanke noch ein wenig weiter gesponnen – und um ein paar neu-modische Spielereien angereichert auch wesentlich kurzweiliger gestaltet. Fitbit ist eine davon.

Fitbit Chart

Dahinter versteckt sich ein kleines GerĂ€t, das erfasst wie viel man sich tagsĂŒber bewegt. Wirklich interessant wird es jedoch erst sobald man es mit der Fitbit Webseite abgleicht: Auf einmal erhĂ€lt man Aufschluss ĂŒber die eigenen Gewohnheiten, Routinen… und UnzulĂ€nglichkeiten. Wer hĂ€tte gedacht wie wenig man sich als SchreibtischtĂ€ter im Land der unbegrenzten Möglichkeiten tatsĂ€chlich bewegt? Erfasst man dazu noch weitere Daten (wie viel Kalorien nehme ich zu mir, wie viel Sport betreibe ich) gewinnt man schnell Erkenntnisse ĂŒber sich, die einem kein Arzt in diesem Maße hĂ€tte veranschaulichen können.

Hat man dann Gefallen daran gefunden an seinen SchwĂ€chen zu arbeiten (und vielleicht den ein oder anderen auch dafĂŒr begeistert), kann man sich auch gegenseitig messen: Wer bewegt sich mehr, wer erreicht sein Ziel als erster? Und Dank Internet funktioniert das sogar ĂŒber Kontinente hinweg.

23. November 2011: Wunschzettel

AlljĂ€hrlich stellt sich fĂŒr manchen dieselbe Frage: Was kann man dem Kai wohl zu Weihnachten schenken? Um auf diese Frage eine Antwort zu finden, hier eine kleine Auswahl.

HTC Vivid: ~$550,-
Nachdem eine meiner geliebten Töchter es geschafft hat mein Telefon zu zerdeppern, wÀre ein neues durchaus angebracht. Passend, dass gerade der Nachfolger von AT&T herausgebracht wurde: Das HTC Vivid for AT&T.

Withings Scale: ~$150,-
Eine Wage fehlt in unserem Haushalt noch. Und zwar eine ganz bestimmte, wie es sich fĂŒr einen Nerd gehört: Die Whitings Scale!

Tassimo-Kaffee: ~$9,-
Leider kann man meinen Lieblings-Kaffee hierzulande nicht im Supermarkt kaufen. Aber Online bestellen kann man ihn durchaus: Jacobs Krönung.

Diverse Elektronik: ~$10,-
Sie fehlt mir nicht nur beim Löten – aber speziell dafĂŒr gibt es sie immerhin zu kaufen, die Dritte Hand. Und fĂŒr eines der nĂ€chsten Projekte werden auch noch zwei Volt-MessgerĂ€te benötigt.

17. November 2011: Blog-Update

Ich habe heute die Zeit gefunden ein Update von Textpattern (dem CMS dieses Blogs) einzuspielen.

Da es keine grĂ¶ĂŸeren Änderungen gab, ging das auch recht fix. Dennoch lasse ich vorerst einmal Fehlermeldungen anzeigen – falls also jemandem eine kryptische Meldung auffallen sollte, wĂ€re ein entsprechender Hinweis darauf nett.

Ansonsten sollte jetzt wieder einiges funktionieren. Twitter hauptsÀchlich (der Feed auf der rechten Leisten und der Tweet bei neuen Artikeln).

22. August 2011: Einmal mehr: Hurrikan-Vorsorge

Wer die Vorhersagen verfolgt wird mitbekommen haben, dass sich Hurricane Irene fĂŒr das Ende der Woche angekĂŒndigt hat. Eine rechtzeitige Erinnerung an das, was man eigentlich schon vor drei Monaten hĂ€tte machen sollen: Die Familien-Checkliste fĂŒr NotfĂ€lle durchgehen. Neben dem Austausch von Notfall-Kontakten (speziell fĂŒr Deutsche im Ausland auch das Registrieren/Aktualisieren bei Elefand), dem Festlegen einer Not-Unterkunft oder auch der Inventarisierung der eigenen vier WĂ€nde (falls die Versicherung eingeschaltet werden muss) gehört dazu vor allem das stetige Bereithalten eines Notfall-Paketes.

In diesen wasserdichten BehĂ€lter gehört alles, was man fĂŒr drei bis fĂŒnf Tage benötigt – in dieser Zeit ist man komplett auf sich allein gestellt:

  • PĂ€sse und andere wichtige Unterlage (schon weit im Voraus, damit man sie bei einer Evakuierung schnell parat hat).
  • GenĂŒgend Bargeld (möglichst in kleinen Scheinen).
  • Verpflegung – Obst, Snacks und Milch nicht vergessen!
  • Ein Notfall-Radio fĂŒr lokale Meldungen (am besten mit Lade-Möglichkeit fĂŒr Handys).
  • Taschenlampen samt Batterien.
  • Ausreichend Gas fĂŒr den Gas-Grill (sowie Benzin fĂŒr den Generator).
  • Erste-Hilfe Utensilien inklusive Pflaster und Desinfektions-Lösung.
  • Spielzeug, Decken und ausreichend Baby-Artikel (Wetwipes sind universell nĂŒtzlich).
  • Reise-Waschmittel, Seife und OhrschĂŒtzer (Generatoren machen LĂ€rm!) sind sicherlich auch nicht verkehrt.

Was in unserem Fall sicherlich auch noch eine Anschaffung wert ist: Ein Generator sowie eine kleinere Klimaanlage – ausreichend um zumindest das Schlafzimmer auf angenehmen Temperaturen zu halten. Der Generator ist schon allein fĂŒr den KĂŒhlschrank Gold wert.

Am Tag vor Eintreffen des Hurrikans sollte man noch die Gartenmöbel sichern, BĂ€ume nach Bedarf zurecht schneiden, Fenster verbarrikadieren und alle losen Objekte aufsammeln. Außerdem sollte man die Badewanne voll Wasser laufen lassen (Brauchwasser), Autos in Sicherheit bringen und SandsĂ€cke an den TĂŒren bereit legen. Die Sturmflut kann bis zu zwei Meter hoch sein, also möglichst alle elektronischen GerĂ€tschaften in die obere Etage schaffen.

Und dann? Den sichersten Raum im Haus aufsuchen und gemeinsam hoffen, dass alles schnell und möglichst harmlos vorbei geht. Oder erst gar nicht so weit kommt.

19. March 2011: Integration im Hosentaschen-Format

Ein halbes Jahr ist es schon wieder alt, mein Lieblings-Gadget. Eine Ewigkeit! Und oben drein gefÀllt es mir immer noch so gut wie am ersten Tag. Dabei habe es bislang noch nicht einmal vorgestellt, mein HTC Liberty:

Ganz richtig erkannt – es ist kein Windows Mobile/Phone GerĂ€t, sondern eines mit Android. Damit bin ich seit 1999 das erst mal auf ein anderes System umgestiegen. Und bereue das kein StĂŒck. Eher im Gegenteil. Aber um es ausfĂŒhrlicher zu beantworten, ein Blick auf mein Top-3 Highlights – und warum die Android-Implementation die bessere ist:

  • Navigation – schon immer einer der grĂ¶ĂŸten Vorteile eines SmartPhones. Brauchte man bei Windows Mobile noch eine separate (kostenpflichtige) Anwendung kommt sie bei Android von Haus aus mit (kostenlos). Ob die Offline-VerfĂŒgbarkeit des Kartenmaterials eher Vor- oder Nachteil ist, sei dahingestellt.
  • Umgebungs-Suche – Simpel aber sehr hilfreich: Lokations-basierte Suchen. Endlich findet man auf GeschĂ€ftsreisen auch weniger offensichtliche Restaurants und findet, eingebaute Navigation sei Dank, auch problemlos hin (und wieder zurĂŒck). Die Integration der verschiedenen Komponenten ist dabei wesentlich besser als unter Windows.
  • Mails – Technisch gibt es hier kaum Unterschiede zur Windows-Implementation. Allerdings lese ich meine Mails mittlerweile ausschließlich auf dem Telefon – grĂ¶ĂŸerem Display sei Dank. Das funktioniert mittlerweile ĂŒbrigens auch problemlos mit Exchange-Servern.

Und durch den App-Store kann man die FĂ€higkeiten auch nach Belieben erweitern. Zum Beispiel um die Passwort-Verwaltung (unabdingbar), den WiFi-Analyzer (praktisch!) oder auch einen SSH-Client (handlich!). Und vieles, vieles, mehr...

15. October 2010: Androides Windows Mobile

Am Montag wurde ja nun Windows Phone 7 offiziell vorgestellt. Grund genug, ein wenig nach Alternativen zu meinem mittlerweile etwas betagten Smartphone zu suchen. Windows Mobile 6.1 ist schließlich auch nicht gerade ein Highlight in der Microsoft’schen Geschichte gewesen.

Was liegt also nÀher als einfach das Betriebssystem des Telefons zu wechseln? Und, einigen fleissigen Entwicklern sei gedankt, es gibt in der Tat einen AndroidPort fuer mein HTC Touch Diamond Pro aka Raphael!

Eine wirklich einfache und mĂŒhelose Installation spĂ€ter und – schwuppdiwupp – schon hat man ein komplett neues Smartphone. Da man von einer SD-Karte bootet, muss man nicht einmal das Original OS löschen. Eindruck: Empfehlenswert!