12. March 2013: Wanted!

Wer kennt diesen Mann?

WANTED

Hinweise bitte an die Polizei Miami Beach oder hier in den Kommentaren.

27. August 2012: Eine verregnete Trockenübung

Wie auch den deutschen Nachrichten zu entnehmen war, hat uns Hurrikan Isaac über das Wochenende beschäftigt. Florida wurde schon im Vorhinein in den Ausnahmezustand versetzt, ganz Süd-Florida unterlag einer Tropensturm-Warnung, die Florida Keys sogar einer Hurrikan-Warnung. Nach den Berichten darüber, wie der Sturm auf Haiti gewütet hat sicherlich nicht verkehrt.

Isaac 2012

Im Nachhinein hat sich nun heraus gestellt, dass nicht alles so schlimm kam wie befürchtet. Das wir ohnehin nur die Ausläufer zu spüren bekommen würde stand bereits am Freitag fest – doch auch diese vielen nicht so schlimm wie erwartet aus. Eine gute Sache! Und die heutige Einschätzung der Behörden teile ich auch: Es war eine gute Trockenübung für den Ernstfall. Und der wird über kurz oder lang kommen. Dass wir einen Übung dringend nötig haben, hat sich mir dabei auch gezeigt:

  • Shutters sind nicht mal eben zwischen zwei Regenbändern anzubringen – selbst nicht für ein einzelnes Fenster.
  • Shutters sollten überhaupt immer dann angebracht werden, sobald eine Hurrikan-Warnung ausgerufen wird. Sturmartige Böen sind garantiert – und ohne Shutters hätte jede Versicherung leichtes Spiel um eine etwaige Auszahlung herum zu kommen.
  • Shutters sollten beschriftet sein, damit man nicht erst lange suchen muss.
    Schrauben in den Wänden (zur Anbringung der Shutters) sollten jederzeit benutzbar sein. Sind die Gewinde mit Farbe verschmiert sind sie zu nichts nütze (und lassen sich auch nicht mal eben reparieren).
  • Ein Hurrikan-Kit muss vor jeder Saison fertig gestellt sein. Man hat schlichtweg keinerlei Zeit sich auch noch um derlei Dinge zu kümmern!

Doch es gibt auch positive Erfahrungen vom Wochenende:

  • Tropischer Regen ist angenehm warm. Muss man draußen noch aufräumen ist man zwar tropfnass aber friert zumindest dabei nicht.
  • Die Twitter-Updates von Miami Beach und Miami-Dade informieren einen bestens. Sofern man noch Internet hat ist es die beste Nachrichtenquelle (Fernseh-Nachrichten tendieren dazu alles zu dramatisieren).
  • Einkaufen war schon eine Herausforderung als absehbar war das Isaac kein Hurrikan (erst Recht nicht für den Bereich Miami) werden würde. Im Ernstfall ist es also zu spät sich erst ein paar Tage vorher mit Vorräten einzudecken.

22. August 2012: Ziel erreicht - und nun?

Am 4. September um 15:35h habe ich meinen Fitbit das erste Mal angelegt. Seitdem sind 2.928.081 Schritte geloggt worden, was circa 2.261km entspricht. Mein Ziel damals war recht simpel: Feststellen wie viel ich mich bewege. Die Erkenntnis, dass es nicht sehr viel ist, kam recht schnell. Doch damit kam auch die Einsicht – und die Änderung. Innerhalb der ersten Wochen konnte ich meinen täglichen Durchschnitt von 5.000 auf 8.000 Schritte steigern, später sogar auf gut 10.000 pro Tag. Badges und einer Rangliste sei Dank hat das sogar Spaß gemacht!

Und mit der Bewegung war dem bis dahin wohl eher unterbewussten Ziel der Weg geebnet: Das Erreichen des Idealgewichts von 75kg, also einem BMI von 22. Zu dem Zeitpunkt entsprach das einem abzunehmenden Gewicht von über 20kg. Ohne Sport eigentlich undenkbar. Doch ich wollte einen nachhaltigeren Ansatz finden und statt den Kalorien-Verbrauch zu erhöhen lieber die Kalorien-Aufnahme senken.

Fitbit hat auch dazu ein passendes Tool – und so fing ich, trotz anfänglicher Skepsis, an meine Mahlzeiten aufzuschreiben. Mit der Zeit entwickelte sich dadurch ein wesentlich besseres Gefühl für gute Ernährung – die vielen Burger und allerlei andere fettigen Mahlzeiten wichen mehr und mehr Sandwiches und Salaten. Die Kalorien-Aufnahme sank von 3.000 auf 1.500 pro Tag und das Gefühl wann man eigentlich keinen Hunger mehr hat kam zurück.

Fitbit-Badges

Anfang des Monats, also gut neun Monate später, hatte ich das Ziel dann erreicht. Ganz ohne Sport, aber dafür mit einem neuen Körperbewusstsein. Erst zu diesem Zeitpunkt kam die Fitbit-Waage ins Haus. Und mit ihr noch mehr Badges. Ob dieser Ansatz hilft das Gewicht auch zu halten wird sich zeigen. Aber ich bin guter Dinge. Einzig eines fehlt: Der Anreiz weiterer Badges. Vielleicht ist es an der Zeit zu dem neuen Fibit zu wechseln: Der verteilt auch Badges für erklommene Stockwerke.

1. June 2012: Amerikanische Redewendungen II

Der Redewendungen zweiter Teil, diesmal mit weniger heroischem Hintergrund. Dennoch stellte sich mir dieselbe Frage: Was soll denn dieses dauernde Dibs heißen? Auch wenn es, zugegeben, wesentlich leichter aus dem Zusammenhang heraus zu verstehen ist: Erster!

Angeblich, so zumindest eine der Theorien dazu, kommt es aus dem Viehhandel: Wer zuerst seine Initialen auf ein Vieh geschrieben hat, hatte das erste Recht es auch zu kaufen. Und warum Dibs? Nun, man musste sich mit seinen Initialen im sogenannten Dealer Identification Book registrieren.

Nun, The Big Bang Theory (übrigens eine tolle Serie) hat auch dazu etliche Szenen parat. Mein Favorit in Bezug auf Dibs:

Sheldon: This is not your office. It hasn’t been assigned yet.
Kripke: Well, I called dibs at the Christmas party when Professor Wothman tried to have intercourse with the Toys for Tots collection box.
Sheldon: Dibs?! This is a university, not a playground. Offices are not assigned because someone called dibs.
Leonard: You just called dibs.
Sheldon: Shut it.

17. January 2012: Amerikanische Redewendungen I

I call Shotgun! – wer eine Zeit lang in den USA verweilt oder sich gerne Sitcoms in der Original-Version anschaut wird diese Aussage sicherlich schon einmal gehört haben. Doch was hat es damit eigentlich auf sich?

Dazu muss man zunächst einmal wissen, dass in den USA das fahren im Beifahrersitz eines Auto auch als Riding Shotgun bekannt ist. Hat man diese Hürde genommen erschließt sich auch die Aussage recht schnell: Derjenige, der Shotgun als erster ruft, sitzt im Beifahrersitz. Um das komplexe Regelwerk kurz zu halten. Doch woher kommt diese Bezeichnung? Einmal mehr handelt es sich dabei um eine – historisch nicht allzu ernst zu nehmende – Anspielung auf den Sitzplatz neben dem Kutscher in Western. Jener Beifahrer hielt, zumindest in Romanen und Filmen, eine Schrotflinte in der Hand.

Hat man dies verinnerlicht, ergeben Witze wie dieser auf einmal auch einen Sinn:

Leonard: Refresh my memory. Why didn’t I just put you in the trunk?
Sheldon: Because I called Shotgun, remember?

15. April 2011: Hin und Her

Vor nicht allzu langer Zeit – so circa vor neun Monaten) – wurde ich gefragt ob ich nicht einen wunderbaren Weg zur Arbeit hätte. Nunja, Ansichtssache. Und relativ obendrein. Aber hier ist die prompte Antwort:

In dem Video sind übrigens ein Feuerlöschzug sowie zwei Polizeiautos versteckt.
Den unwesentlich spektakuläreren Rückweg gibt es nach der Pause.

Weiterlesen?

24. January 2011: Elly-wer?

Der ein oder andere mag es wissen, allen anderen sei es gesagt: Geschichte fasziniert mich. Nicht nur deutsche Geschichte im allgemeinen, sondern vor allem die lokale Geschichte. Sei es nun ein Gottfried Leibniz, ein Henry Flagler oder auch ein Erich Panitz – sie alle haben einen derart prägenden Einfluss auf ihre Umgebung gehabt, dass man ihn selbst heute noch spüren kann. Umso interessanter ist das in diesem Jahr anstehende Doppel-Jubiläum meines werten Arbeitgebers samt der damit einhergehenden Chroniken. In einer wurde ich nun auf eine Person aufmerksam, die mir bislang unbekannt war:

Elly Rosemeyer-Beinhorn (* 30. Mai 1907 in Hannover; † 28. November 2007 in Ottobrunn) war eine berühmte deutsche Fliegerin des 20. Jahrhunderts. In den 1930er-Jahren stellte die Luftfahrtpionierin etliche Langstreckenflugrekorde auf.

So steht es in der Wikipedia über sie. Gewiss, sie hat nicht die weltweite Berühmtheit einer Amelia Earhart erlangt, aber als lokale Pionierin hätte man – meiner Meinung nach – doch zumindest in ihrem Todesjahr etwas von ihr erfahren müssen. Oder ging das nur an mir vorbei? Immerhin wurde nicht nur eine Strasse in Hannover nach ihr benannt, sie hat auch ihre eigene Briefmarke bekommen:

Elly Beinhorn

20. October 2010: Wenn einer von seiner Reise zurück kehrt...

Letztens im Radio gehört und dabei herzlichst gelacht:

Zum lesen des (englischen) Transkriptes muss man sich leider, Copyright sei dank, auf die Seite von NPR weiter klicken.

1. July 2010: Ist es ein Flugzeug?

Neulich in Charleston im Himmel gesehen (und gewaltig erschrocken):

Ganz schön groß, diese C-17 von Boeing! Immerhin wusste ich danach, was den lokalen Wal-Mart so zum beben gebracht hatte – er liegt direkt in der Einflugschneise der Charleston Air Force Base.

4. December 2009: Basel in Miami

Heute haben wir uns nochmal zur Art | Basel | Miami Beach gewagt. Diesmal sind wir auch tatsächlich rein gegangen – wenn auch mit gekauften statt hinterlegten Karten. Aber das macht die Kunst ja nicht schlechter.

Art | Basel | Miami Beach

Unvorbereitet ist es allerdings teilweise doch recht nichts-sagend, nahezu beliebig. Wenn es auch durchaus einige Hingucker gibt. Kurzweilig wird der Besuch aber auf jeden Fall – schließlich gibt es wirklich viel Klischee-erfüllendes Publikum, das dort herum spaziert.

Update
Evan Penny sei nun wirklich jedem nochmal ans Herz gelegt. Seine Werke beeindrucken selbst als Fotos, die man selbstredend auch im Internet zu sehen bekommt.