17. Januar 2012: Amerikanische Redewendungen I

I call Shotgun! – wer eine Zeit lang in den USA verweilt oder sich gerne Sitcoms in der Original-Version anschaut wird diese Aussage sicherlich schon einmal gehört haben. Doch was hat es damit eigentlich auf sich?

Dazu muss man zunächst einmal wissen, dass in den USA das fahren im Beifahrersitz eines Auto auch als Riding Shotgun bekannt ist. Hat man diese Hürde genommen erschließt sich auch die Aussage recht schnell: Derjenige, der Shotgun als erster ruft, sitzt im Beifahrersitz. Um das komplexe Regelwerk kurz zu halten. Doch woher kommt diese Bezeichnung? Einmal mehr handelt es sich dabei um eine – historisch nicht allzu ernst zu nehmende – Anspielung auf den Sitzplatz neben dem Kutscher in Western. Jener Beifahrer hielt, zumindest in Romanen und Filmen, eine Schrotflinte in der Hand.

Hat man dies verinnerlicht, ergeben Witze wie dieser auf einmal auch einen Sinn:

Leonard: Refresh my memory. Why didn’t I just put you in the trunk?
Sheldon: Because I called Shotgun, remember?

15. April 2011: Hin und Her

Vor nicht allzu langer Zeit – so circa vor neun Monaten) – wurde ich gefragt ob ich nicht einen wunderbaren Weg zur Arbeit hätte. Nunja, Ansichtssache. Und relativ obendrein. Aber hier ist die prompte Antwort:

In dem Video sind übrigens ein Feuerlöschzug sowie zwei Polizeiautos versteckt.
Den unwesentlich spektakuläreren Rückweg gibt es nach der Pause.

Weiterlesen?

24. Januar 2011: Elly-wer?

Der ein oder andere mag es wissen, allen anderen sei es gesagt: Geschichte fasziniert mich. Nicht nur deutsche Geschichte im allgemeinen, sondern vor allem die lokale Geschichte. Sei es nun ein Gottfried Leibniz, ein Henry Flagler oder auch ein Erich Panitz – sie alle haben einen derart prägenden Einfluss auf ihre Umgebung gehabt, dass man ihn selbst heute noch spüren kann. Umso interessanter ist das in diesem Jahr anstehende Doppel-Jubiläum meines werten Arbeitgebers samt der damit einhergehenden Chroniken. In einer wurde ich nun auf eine Person aufmerksam, die mir bislang unbekannt war:

Elly Rosemeyer-Beinhorn (* 30. Mai 1907 in Hannover; † 28. November 2007 in Ottobrunn) war eine berühmte deutsche Fliegerin des 20. Jahrhunderts. In den 1930er-Jahren stellte die Luftfahrtpionierin etliche Langstreckenflugrekorde auf.

So steht es in der Wikipedia über sie. Gewiss, sie hat nicht die weltweite Berühmtheit einer Amelia Earhart erlangt, aber als lokale Pionierin hätte man – meiner Meinung nach – doch zumindest in ihrem Todesjahr etwas von ihr erfahren müssen. Oder ging das nur an mir vorbei? Immerhin wurde nicht nur eine Strasse in Hannover nach ihr benannt, sie hat auch ihre eigene Briefmarke bekommen:

Elly Beinhorn

20. Oktober 2010: Wenn einer von seiner Reise zurück kehrt...

Letztens im Radio gehört und dabei herzlichst gelacht:

Zum lesen des (englischen) Transkriptes muss man sich leider, Copyright sei dank, auf die Seite von NPR weiter klicken.

1. Juli 2010: Ist es ein Flugzeug?

Neulich in Charleston im Himmel gesehen (und gewaltig erschrocken):

Ganz schön groß, diese C-17 von Boeing! Immerhin wusste ich danach, was den lokalen Wal-Mart so zum beben gebracht hatte – er liegt direkt in der Einflugschneise der Charleston Air Force Base.

5. Dezember 2009: Basel in Miami

Heute haben wir uns nochmal zur Art | Basel | Miami Beach gewagt. Diesmal sind wir auch tatsächlich rein gegangen – wenn auch mit gekauften statt hinterlegten Karten. Aber das macht die Kunst ja nicht schlechter.

Art | Basel | Miami Beach

Unvorbereitet ist es allerdings teilweise doch recht nichts-sagend, nahezu beliebig. Wenn es auch durchaus einige Hingucker gibt. Kurzweilig wird der Besuch aber auf jeden Fall – schließlich gibt es wirklich viel Klischee-erfüllendes Publikum, das dort herum spaziert.

Update
Evan Penny sei nun wirklich jedem nochmal ans Herz gelegt. Seine Werke beeindrucken selbst als Fotos, die man selbstredend auch im Internet zu sehen bekommt.

2. Dezember 2009: Ein Erlkönig?

Watson Park, gelegen auf der gleichnamigen Insel, ist eine der schöneren Stellen für stimmige Fotos. Entweder gegen die Skyline von Miami, den Venetian Causeway oder den Nachts in Neon-Farben angestrahlten Mac Arthur Causeway. Auch bei Werbefotografen weltweit scheint sich dieser Ort einen Namen gemacht zu haben – vornehmlich in der automobilen Welt. Denn hier trifft man des öfteren auf posierende Autos, professionell ausgeleuchtet und somit ins rechte Licht gerückt.

Heute jedoch bot sich ein etwas ungewöhnlicherer Anblick. Nicht nur standen gleich drei Fotografen-Teams an nahezu derselben Stelle, neben einem protzigen Chevy-SUV und einem Lamborghini in Hippie-Bemalung zeigte sich auch ein Audi von seiner besten Seite. Ein – zumindest mir – gänzlich Unbekannter. Grund genug einmal Paparazzi zu spielen:

Erlkönig?

13. September 2009: Ein Tag im Museum

Heute im Bass-Museum:

Bring the whole family to the Bass Museum of Art for a fun-filled afternoon of activities. During this educational event, children will be exposed to art exploration and conceptual thinking. They will have the opportunity to express themselves creatively through activities such as rendering, writing, performing, sculpting, and framing, and they will get to meet artist David Lisznia, creator of “Tiny Stories.”

Mutige Sache. Nicht nur so viele Kinder auf einem Haufen in ein Museum zu holen – schon viel eher die Kunstwerke währenddessen auch drin zu lassen. Wobei man durchaus dazu sagen muss, dass es lediglich in zwei kleineren Galerien Kunst im herkömmlichen Sinne gab. Der Großteil der Ausstellung bestand aus Installationen oder Fotografien.

Nun, die oben genannten Tiny Stories waren auch recht amüsant zu lesen. Und es gab durchaus einige davon; über das gesamte Museumsgelände verteilt.

17. August 2009: Hurricane Weblets

Letztes Jahr habe ich noch danach gesucht, dieses Jahr gibt es erst seit kurzem die Notwendigkeit dazu: Eine kleine Karte mit den aktuellen Hurricanes:

Mal schauen ob ich die irgendwo in der Webseite fest veranker.

10. Juli 2009: Gundam live

Wo wir gerade bei großen Robotern sind…

Warum? Gundam hat 30 jähriges Jubiläum – und außerdem will man damit die Bewerbung für die Olympischen Spiele 2016 unterstreichen. Mehr dazu im flickr-Blog.