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17. August 2008: Gestatten, Fay

Alljährlich, von Juni bis November, herscht Hurricane Season im gesamten Gebiet. Momentan bahnt sich auch der erste – mit dem recht hübschen Namen Fay – seinen Weg in unsere Richtung.

Fay

Da verwundert es nicht weiter, dass sich die lokalen Medien darauf konzentrieren. Und der morgige erste Schultag in Süd-Florida fällt damit, wortwörtlich, auch ins Wasser.

22. Juni 2008: Angloamerikanische Kopfrechenübungen

Da die USA zu jenen Ländern der Erde gehören, die noch imperialistische Maßeinheiten verwenden, kommt man leider des öfteren in den zweifelhaften Genuss ebenjene Einheiten umzurechnen. Allein um ein Gefühl für die Entfernung, das Gewicht oder die Menge zu bekommen. Meilen kann man recht schnell abschätzen (1,61km), Gallonen machen meist auch keine Probleme (4,55l), bei Unzen wird es dann jedoch schon schwerer (2,84 cl). Doch die Krone des Umrechnens besteht im Benzinverbrauch.

Wird in Deutschland – und anderen metrischen Ländern, also quasi überall außer den USA – der Verbrauch in Litern auf 100 km angegeben, läuft es hier genau anders herum. Man betrachtet nicht den Verbrauch, den man auf einer bestimmten Strecke hat, sondern die Strecke, die man mit einer bestimmten Menge Benzin zurücklegen kann. MPG lautet die dazugehörige Einheit. Und der kopfrechen-intesive Faktor ist 235.

12. März 2008: Blaulicht im Rückspiegel

Langsam, geradezu bedächtig, zog er sich die Handschuhe aus und legte den Helm auf seinem Motorrad ab. Die Sonnenbrille zurecht-rückend ging er auf mich zu. You’ve been a little late on that light sagte der Officer zu mir, womit er – das muss ich unverhohlen zugeben – durchaus Recht hatte. Während ich noch nach meinem Führerschein kramte, schaute er auf die Rückbank des Autos, wo das Baby freundlich mit den Armen fuchtelte. Gerade als er mit den Zulassungspapieren und meinem Führerschein zurück zu seinem Motorrad gehen wollte, viel ihm auf das er einen europäischen Führerschein in den Händen hielt. Da ich keinen US-Führerschein besitze, gab er mir alles zurück und ließ uns mit dem Worten You not gonna do that again, right weiterfahren.

24. Februar 2008: Das hässlichste Tier der Welt?

In meinen Augen nicht. Aber hübsch anzusehen ist so ein Opossum sicherlich auch nicht. Immerhin fallen sie keine Menschen heimtückisch aus dem Hinterhalt an – jedenfalls noch nicht – sondern begnügen sich damit das Aussenlicht des Hauses mit Hilfe des Bewegungssensors einzuschalten.

13. Dezember 2007: Verpasst

Der Kunst-Spiegel nannte sie einmal die dekadenstete Kunstmesse der Welt. Grund genug, wie ich dachte, es mir selbst anzuschauen. Zumal ich ohnehin vor Ort war. Die Rede ist von der Art Basel Miami Beach, die letzte Woche stattgefunden hat. Leider war unsere Zeitplanung in den Tagen vor dem Flug nach Deutschland dann doch ein wenig zu straff für einen persönlichen Besuch. Doch wozu gibt es das Internet samt passender Artikel?

Modified Social Bench

Man hat übrigens auch ohne selbst auf die Messe gegangen zu sein einiges sehen können. Denn nicht nur das Design District strotzt mit Ausstellungen während der vier Tage dauernden Belagerung des Convention Centers. Auch Miami Beach selbst wird in dieser Zeit mit Dutzenden von Kunstobjekten an nahezu allen Strassenecken vollgestopft.

3. November 2007: Heja?

Neue Saison, neues Spiel, neues Glück. Trotzdem ging es heute in Hannover für den BVB nicht viel besser aus. Ohne sich hier in Feinheiten ergehen zu wollen, war es trotzdem ansehlicher.

Dabei ist mir dann auch gleich mal aufgefallen, dass die Begegnung Hannover 96 gegen Borussia Dortmund mit weitem Abstand die häufigste sein dürfte, die ich gesehen habe. Das dürften an die sechs, wenn nicht noch mehr sein. Und dabei gehe ich garnicht so oft ins Stadion…

20. August 2007: Dinge, die zu erledigen waren

Es gibt ja immer wieder Momente, in denen man sich fragt: Warum habe ich eigentlich nie XYZ gemacht? Sehr beliebt ist auch die Variante: Wieso war ich eigentlich nie in ZYX?

In Hannover gäbe es da noch so einige offene Sachen. Und damit genau dies nicht auf Karlsruhe zutrifft, habe ich in den letzten 10 Tagen einige Punkte abgehakt:

  • Das ZKM besuchen.
  • Den Rhein begutachten, mit dem Fahrrad.
  • Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.
  • Fotos der interessantesten, prägensten Orte machen.

Damit kann ich nun also bedenkenlos in die Zukunft schauen und mich auf neue Herausforderungen einstellen. Ein sehr befreiendes Gefühl.

30. Juli 2007: Kamuna

Nein, Kamuna ist keine 68er-WG. Vielmehr ist es die Karlsruher Museums Nacht, die am kommenden Wochenende einmal mehr stattfindet. Dieses mal ist das erste Mal mit mir, denn ich habe es tatsächlich geschafft am betreffenden Wochenende auch hier zu verweilen. Umso eindrucksvoller finde ich, dass ich dadurch dann auch wirklich mal die Ausstellungen im ZKM begutachten kann (Zuse 22-Vorführung inklusive) – habe ich doch erst vor anderthalb Wochen noch Herrn P. mein Leid diesbezüglich geklagt, noch nie wirklich etwas dort drinnen gesehen zu haben. Hat sonst noch jemand Interesse?

Update
Bei dem freien Eintritt war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens. Aber die acht Euro für ein Ticket sind auch noch zu verkraften.

21. Mai 2007: Flickr

Hat hier eigentlich jemand einen Flickr-Account? Dann könnte ich denjenigen auf meine Freundes-/Familienliste setzen, damit man untereinander dank der Freuden des Web 2.0 Fotos austauschen kann.

15. Mai 2007: Der Geruch von Gadgets

Wie bereits berichtet braucht das Land neues Spielzeug. Damit meine ich mich. Und heute gab es, da es wie bereits gesagt ein ganz vorzüglicher Tag ist, auch ein kleines Päckchen in der Post:

HTC S710

Also lass ich Steve einen guten Mann sein und widme mich meinem neuen Gadget. Und lache über ihn sobald er versucht mit seinem Spielzeug in Europa einen Blumentopf zu gewinnen.

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