28. August 2009: In vino veritas

Alle Welt schaut auf Windows 7, ich habe heute (mal wieder) einen Test für den Umstieg auf Linux gemacht. Ubuntu um genau zu sein. Die Installation habe ich dabei auf einer dritt-Festplatte durchgeführt. Schließlich soll es ja nur ein Test sein, kein Umstieg.

Es ist ja nicht die erste Linux-Installation die ich habe oder nutze. Um genau zu sein ist eine Debian-Installation in einer VirtualBox vermutlich meine meistgenutze virtuelle Instanz. Aber einige Dinge kann man halt doch nur auf einer nativen Installation testen. Im heutigen Fall war es das leidige Thema World of Warcraft. Diversen “Foreneinträgen”: nach soll es ja recht gut laufen – allerdings nicht in einer virtuellen Instanz. In einer Standard-Ubuntu-Installation muss man denn auch nicht viel machen. Die Grafikkarten-Treiber müssen installiert werden. Ebenso wie Wine. Und schon (das heißt: nach diversen Neustarts) kann es auch losgehen:

wine "~/.wine/dosdevices/d\:/Games/World of Warcraft/wow.exe" -opengl

WoW unter Wine

Nachdem einige Fehlermeldungen aus dem Weg geräumt waren (GLXBadDrawable: Xinerama deaktiveren und opengl in WoW einstellen, DivxDecoder.dll: die Laufwerke in Wine korrekt benennen) lief es denn auch. Ein wenig langsamer (18fps statt 25fps in einem frühabendlich gefüllten Dalaran), aber zugegeben noch annehmbar. Wenn auch ohne Soundausgabe. Bis dann auf einmal der Speicher ausging jedenfalls.

Nun hat das Deaktivieren von Xinerama leider den unschönen Nachteil, dass mein zweiter Bildschirm nicht mehr wirklich praktikabel genutzt werden kann. Um genau zu sein könnte ich ihn auch abschalten, den Fenster werden dort nicht mehr platziert und hinschieben kann man sie auch nicht mehr. Manko Eins.

Manko Zwei (und damit auch das momentane KO-Kriterium) ist die Seitens Evolution fehlende Exchange-2007 Unterstützung. Mein primärer (privater) Mail-Account liegt auf einem ebensolchen Server – und ist unverzichtbar. Nun könnte ich selbstredend Outlook unter Wine installieren und nutzen – aber warum sollte ich umsteigen wenn ich doch alles unter Wine laufen lasse (-n muss)?

Update
Wenn man TwinView in den nVidia-Treibern aktiviert, funktioniert WoW auch mit einer angenehmen Multi-Bildschirm-Lösung.

6. August 2008: Ehrfürchtig!

Neulich auf WoWJuju:

WoW-Factions

Bleiben, realistisch betrachtet, nur noch die Silverwing Sentinels sowie deren Kollegen von der League of Arathor. Jedenfalls bis zum erscheinen des nächsten AddOns. Ab dann heißt es dann wieder:

You can farm something else now…

6. June 2008: Gewinnen mit alterac.de!

Nicht, dass es diejenigen lesen würden, die es müssten. Aber ich finde die Idee und die Umsetzung wirklich gelungen! Und, zugegeben, das ein oder andere konnte ich auch noch lernen – Drakan und Duros darf man nicht looten, sowas!

12. October 2007: Kennst du einen...

...kennst du alle? Zumindest unterscheidet sich der Doom Lord in den Outlands nicht sonderlich von jenem, der bis Anfang des Jahres noch in den Verwüsteten Landen sesshaft war.

Doom Lord Kazzak Firstkill

Alles in allem: Keine Herausforderung.

8. October 2007: Verdammniswandler?

Es ist schon wieder einige Zeit ins Land gegangen seitdem es hier in Bezug auf die WoW-Karriere wirklich neues zu berichten gab. Die Kurzzusammenfassung:

  • Karazhan ist durchgepflügt und das Equipment auf entsprechendes Niveau gehoben worden.
  • Mit dem Realmwechsel von Alexstrasza auf Thrall gibt es auch eine neue Gilde – alles alte Bekannte.
  • Raiden macht immer noch mehr Spaß als schnödes Leveln oder Questen.

Und so gibt es auch mal wieder einen Firstkill – diesmal einer der Weltbosse:

Doomwalker Firstkill

Ein typischer Outdoor-Kampf mit dem üblichen Chaos, dennoch lag Doomwalker im zweiten Versuch. Danke nochmal an dieser Stelle an die Horde, die ihren Anlauf versaut hat. Nächstes Mal sind wir bei Kazzak dann auch einen Tick schneller.

30. August 2007: Sieben Monate bis Siebzig

Seit dem vergangenen Wochenende ist das erklärte WoW-Ziel des Jahres, nämlich Level 70 zu erreichen, erfüllt. Zu diskutieren wie man das am schnellsten, tollsten und besten machen kann, überlasse ich getrost anderen – ich für meinen Teil hatte in den letzten Wochen einen ziemlichen Spass dabei die neue Welt (eigenständig) zu erkunden. Also genau die Art Motivation, die mir Anfang des Jahres noch abhanden ging. Da kamen die Level-Aufstiege, ganz nebenbei, von alleine.

Fasziniert hat mich dabei, von den Teils wirklich kreativen Quest-Ideen und den hier und dort versteckten Story-Elementen, übrigens vor allem wie lange mich meine Ausrüstung noch getragen hat. Zugegeben, auch mein Quest-Equipment stammte aus MC oder BWL und vor allem die Verzauberungen haben die Items lange Zeit überlegen gemacht. Aber erst ab Level 68 gab es Items, die überlegen waren. Dafuer dann aber auch recht viele. Verblieben sind mir daher jetzt nur noch zwei: und . Dafür ist die Optik nunmehr natürlich nachhaltig gestört.

Kabori mit 70

Was also mache ich nun? Weiter Quests erfüllen und, auf Wunsch diverser alter Bekannter, die Kharazhan-Vorquests machen. Um mir dann im Oktober hier und dort ein wenig den Endgame-Content anschauen zu können. Für das nächste Add-On muss man schließlich wieder Anschluss gewinnen.

3. April 2007: Adieu WoW

Fast zwei Monate ist es nun her, dass ich meine Abschied eingereicht habe. Schon zu der Zeit war es eine wohl überlegte Entscheidung, habe ich doch in den zwei Monaten zuvor effektiv gar nicht mehr gespielt. Und erst jetzt denke ich genau sagen zu können warum ich eigentlich so plötzlich keine Lust mehr an dem Spiel hatte, das ich in den anderthalb Jahren zuvor so intensiv gespielt habe (einer kurzen Überschlagung nach waren es im Schnitt sieben Stunden pro Tag).

Würde ich Eindruck schinden wollen, könnte ich glatt behaupten ich hätte eingesehen dass ich süchtig war. Dass das Spiel meinen Tagesablauf bestimmte und ich meine Wochenendplanungen nach den Raid-Terminen ausrichtete. Doch das wäre gelogen. Nicht der Teil mit der Freizeitplanung, sondern der mit dem Einsehen. Auf der anderen Seite könnte ich es mir auch einfach machen und sagen ich hätte eine schönere Seite des Lebens entdeckt, die meine Aufmerksamkeit erfordert. Das stimmt zwar und ist von der Sache her auch durchaus richtig, aber es ist auch nicht der Grund, aus dem ich die Entscheidung getroffen habe. Die dritte Option wäre es ein anderes Spiel anzuführen, für das es langsam Zeit sei. Aber weder gab es zu der Zeit ein anderes Spiel, noch kam es mir in den Sinn das es ein guter Zeitpunkt zum Wechsel wäre.

Lord of the Rings Online

WoW selbst war es, das mich davon abgebracht hat WoW auch weiterhin zu spielen. MMORPG haben nämlich eine gewaltigen Nachteil gegenüber Single-Player Spielen, der zugleich auch ihren Suchtfaktor mitbestimmt: Die unendlichen Möglichkeiten und Ziele innerhalb des Spiels. Es gibt so wahnsinnig viele Ziele, die man sich selbst in einem Spiel wie WoW setzen kann, dass man sie niemals alle erreichen können wird. Ich für meinen Teil habe schon im November letzten Jahres eingesehen das ich einige meiner Ziele – nämlich ein Item aus Instanz A, ein weiteres aus Instanz B und schlussletztendlich Instanz C komplett gemeistert zu haben und vielleicht auch noch das ein oder anderen Item dort mitzunehmen, – nicht werde erreichen können. Dies lag mitnichten an der Motivation der Raidgemeinschaft oder dem Stimmung in der Gilde, auch wenn es da so manches Mal Zoff gab. Es lag vielmehr an der Strategie Blizzards und den Zeitpunkten der Content-Patches und der Erweiterung. Im Pre-Burning Crusade-Endgame gab es einfach zu viele Instanzen, die noch unsere Aufmerksamkeit erforderten, als das wir auch nur annähernd zu BC mit diesen hätten abschließen können. Und, das muss ich wohl zugeben, ich spiele ein Spiel tatsächlich auch der Inhalte wegen und hätte liebend gerne auch die letzte Instanz in all ihren Facetten gesehen und gemeistert.

Und dann kam Burning Crusade, das lange erwartete Add-On. Alles, was man sich zuvor erarbeitete hatte, war mit einem Schlag nichts mehr wert. Der Charakter, der sich zuvor ein recht ansehnliches Equipment erarbeitet hatte, stand wieder wie ein Anfänger vor neuen Gegenden und durfte effektiv wieder von vorne anfangen. Was für Gelegenheitsspieler eine Chance ist wieder den Anschluss an die Raid-Gilden zu finden, stellte für mich einen Frustfaktor dar. Und so kamen fehlende Motivation angesichts der noch nicht erreichten Pre-BC Ziele und Frust seitens BC zusammen. Bis zur Entscheidung dann konsequent mit WoW aufzuhören war es also nur noch ein kleiner Schritt.

Damit möchte ich jedoch nicht das schmälern, was ich in all den unzähligen Stunden (137d Play-Time) mit meiner Gilde erreicht habe. Wir hatten eine Menge Spaß und gehörten durchaus zu den respektierten Leuten auf unserem Realm. Es war eine tolle Zeit und ich habe auch einige sehr nette Leute kennen lernen dürfen.

World of Warcraft

In diesem Sinne noch mal: Macht’s gut. Und Danke für den Fisch!

18. January 2007: Der brennende Kreuzzug

Zwei Tage nach der Installation:

World of Warcraft - The Burning Crusade

Viel mehr hab ich von der Erweiterung auch noch gar nicht gesehen. Insgesamt war ich vielleicht eine Stunde Online seitdem. Ob ich traurig darüber bin? Nein, ganz und gar nicht.

11. January 2007: Götterdämmerung

Kaum ist man mal ein paar Wochen nicht da…

C'Thun Firstkill

Gratuliere!

5. December 2006: Der Vollständigkeit halber

Gestern Abend im Raum von Noth:

KdM-Firstkill: Noth

Gratuliere!