1523 Tage zuvor: Stadt des Winds

Nun also Chicago. Ganze fünf Jahre hat es gedauert. Zumindest wurde eine Geschäftsreise mit freiem Wochenende daraus. Und das Frühstücksbuffet im Hotel erinnerte doch arg an alte Zeiten. Nicht des Essens wegen (grausam). Vielmehr kennt man fast jeden, der im Esssaal sitzt – alles Kollegen. Zuletzt passierte mir dies in einem ähnlich günstig (was das berufliche betrifft) gelegenen Hotel im Stuttgarter Raum.

Aber zurück zu Chicago, den sub-urbanen Teil in dem mein Hotel gelegen ist. Es erinnert einen doch arg Wohnsiedlungen die aussehen wie im Film: Lang-gezogene, grüne Vorgärten mit Auffahrten für die diversen Autos. Weiße Briefkästen am Straßenrand soweit die Strasse reicht. Chicago selbst hingegen ist anders. Anders als so vieles in diesem Land: Eine spürbar alte Stadt. Das wird einem nicht nur durch die tatsächlich nennenswert alte Geschichte auf, sondern man spürt es auch. Die überall vorhandenen Industriegebäude erinnern an die Zeiten der Industrialisierung, allerdings weniger dreckig als der Ruhrpott.

CHicago

Doch auch die klassischen Touristen-Attraktionen sind durchaus sehenswert: The Art Institute of Chicago (Zeit mitbringen! Auch wenn Google einem hier die Gemälde erklären kann), Grant Park , eine Boots-Tour über den Chicago-River oder auch einfach nur durch die Stadt zu spazieren. Chicago ist definitiv eine Reise wert! Und es gibt immer noch so viel zu sehen… Einzig mit der typischen Chicago-style Pizza konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Sei’s drum.