1643 Tage zuvor: Stadt des Winds

Nun also Chicago. Ganze f├╝nf Jahre hat es gedauert. Zumindest wurde eine Gesch├Ąftsreise mit freiem Wochenende daraus. Und das Fr├╝hst├╝cksbuffet im Hotel erinnerte doch arg an alte Zeiten. Nicht des Essens wegen (grausam). Vielmehr kennt man fast jeden, der im Esssaal sitzt – alles Kollegen. Zuletzt passierte mir dies in einem ├Ąhnlich g├╝nstig (was das berufliche betrifft) gelegenen Hotel im Stuttgarter Raum.

Aber zur├╝ck zu Chicago, den sub-urbanen Teil in dem mein Hotel gelegen ist. Es erinnert einen doch arg Wohnsiedlungen die aussehen wie im Film: Lang-gezogene, gr├╝ne Vorg├Ąrten mit Auffahrten f├╝r die diversen Autos. Wei├če Briefk├Ąsten am Stra├čenrand soweit die Strasse reicht. Chicago selbst hingegen ist anders. Anders als so vieles in diesem Land: Eine sp├╝rbar alte Stadt. Das wird einem nicht nur durch die tats├Ąchlich nennenswert alte Geschichte auf, sondern man sp├╝rt es auch. Die ├╝berall vorhandenen Industriegeb├Ąude erinnern an die Zeiten der Industrialisierung, allerdings weniger dreckig als der Ruhrpott.

CHicago

Doch auch die klassischen Touristen-Attraktionen sind durchaus sehenswert: The Art Institute of Chicago (Zeit mitbringen! Auch wenn Google einem hier die Gem├Ąlde erkl├Ąren kann), Grant Park , eine Boots-Tour ├╝ber den Chicago-River oder auch einfach nur durch die Stadt zu spazieren. Chicago ist definitiv eine Reise wert! Und es gibt immer noch so viel zu sehen… Einzig mit der typischen Chicago-style Pizza konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Sei’s drum.