1898 Tage zuvor: Drucker-Monitoring mit Munin

Munin ist ein tolles Tool. Aber das sagte ich ja bereits. Vor allem die leichte Erweiterbarkeit mit neuen Plugins macht es mir immer wieder aufs neue sympatisch. Wer es noch nicht kennt (und eine nennenswerte Anzahl an Hosts im Netzwerk hat), sollt es sich definitiv n├Ąher anschauen! Ich nutze es auch beruflich um einige Legacy Systeme und Drucker zu ├╝berwachen.

Nachdem wir vor einiger Zeit einen neuen Drucker f├╝r das Heimnetz angeschafft haben, lag es nahe das entsprechende Plugin auch in meiner privaten Munin-Installation einzusetzen. Haupts├Ąchlich um rechtzeitig neuen Toner kaufen zu k├Ânnen.

Und weil ich den Code so sch├Ân aufgearbeitet habe, gibt es das Plugin jetzt auch in meinem Google-Code Repository zum Download (und erweitern).

2136 Tage zuvor: Was ist eigentlich...

propriet├Ąre Software? Und warum wird das Wort meistens in einem negativen Zusammenhang genannt? Ein Beispiel.

Als ich mir Anno 2009 den HP Dreamscreen n├Ąher angeschaut habe, dachte ich noch es w├Ąre ein ganz wunderbares Ger├Ąt:

Dieser digitale Bilderrahmen, der dank seiner WiFi-Anbindung nicht auf m├╝hselig manuell zu beladener USB-Sticks angewiesen ist, besitzt das Potential zum zentralen Familien-Kalender zu avancieren.

Im Prinzip ist es auch genau das ÔÇô WiFi Anbindung ist vorhanden, man kann Radio und Bilder aus dem Internet herunterladen, den lokalen Wetterbericht einsehen und seine Facebook-Updates lesen. Leider kann es aber auch nur genau das: Alles, wof├╝r HP eine Applikation spendiert hat. Selber Applikationen schreiben darf man nicht (es ist halt propriet├Ąre Software). Somit ist der Funktionsumfang dieser ÔÇô auf dem Papier ÔÇô tollen Hardware leider arg beschr├Ąnkt.

Anfang letzten Jahres hatte ich dann zumindest eine L├Âsung f├╝r mein Dilemma mit dem automatisch generierten Familienkalender gefunden: Snapfish. F├╝r HPÔÇÖs Foto-bestell-Website gibt es eine Applikation im Dreamscreen. Zwar muss man selbst das anzuzeigende Foto aufrufen (anstatt es automatisch aktualisieren zu lassen), aber immerhin hat der Bilderrahmen damit endlich das getan, wof├╝r er von vornherein gedacht war.
Zumindest vorerst. Denn (und hier kommt der zweite Nachteil propriet├Ąrer Software zum tragen) vor gut dreieinhalb Monaten hat die Applikation pl├Âtzlich ihren Dienst eingestellt:

Dreamscreen cannot access the Snapfish Servers at this time. Please try again later or check your Internet Connection.

Geduldig wie man ist wartet man. Darauf, dass die Webseite wieder funktioniert. Oder auf ein Update. Vielleicht einen Hinweis vom Support? Doch nichts passiert ÔÇô scheinbar hat HP den Support f├╝r die Dreamscreen-Geraete eingestellt. Keine Updates hei├čt keine Bilder-Downloads mehr. Und damit ist der teure Bilderrahmen nicht mehr als ein St├╝ck Plastik ÔÇô nutzlos.

Mit Zugriff auf die Programm-Sourcen des Dreamscreens (das Prinzip Open Source) k├Ânnte man das Problem sicherlich leicht l├Âsen ÔÇô oder eine alternative L├Âsung entwickeln. Abertausende von Programmieren w├Ąren dazu problemlos in der Lage ÔÇô kostenlos! Doch da es sich jedoch um eine geschlossene Software-L├Âsung handelt ist man damit leider auf das Wohlwollen des Lieferanten angewiesen. Und wenn der sich verweigert bleibt man zwangsweise auf seiner Investition sitzen.

Und das ist dann auch der Grund wieso regelm├Ą├čig negativ ├╝ber propriet├Ąre Software berichtet wird. Und Jailbreaks so beliebt sind.

2388 Tage zuvor: Z├Ąhlen f├╝r Anf├Ąnger

Ungl├╝cklicher Weise musste ich heute eine Datenbank migrieren – oder eigentlich eher kopieren. Denn so ein SQL Server Express bietet leider wenig M├Âglichkeiten die Daten strukturiert zu extrahieren. Nachdem ich also die Datenbank mit dem Microsoft SQL Server Management Studio auf einen richtigen SQL Server umziehen konnte, wurde ich mit einem merkw├╝rdigen, nicht aussagekr├Ąftigen Status abgespeist:

SQL Server Import: Copying Stopped?

Stopped ist weder Fisch noch Fleisch, daher wollte ich zumindest die Anzahl der Datens├Ątze vergleichen. Wie sich herausstellte ist das gar nicht mal so einfach. Aber mit ein wenig Tricksereien (und SQL Injection) geht auch dies:

use myDataBase
declare @TotalNumRows int, @CurNumRows int, @CurTableName varchar(50), @sql varchar(4000)
declare TotalNumRows_Cursor Cursor for
select table_name from information_schema.tables where table_type='BASE TABLE'
set @TotalNumRows = 0

open TotalNumRows_Cursor
fetch next from TotalNumRows_Cursor
while @@FETCH_STATUS = 0
begin
	fetch next from TotalNumRows_Cursor into @CurTableName
	select @sql = 'select * from [' + @CurTableName +']'
	exec(@sql)
	select @TotalNumRows = @TotalNumRows + @@RowCount
End
close TotalNumRows_Cursor
Print @TotalNumRows
deallocate TotalNumRows_Cursor

go

Achja, bei besagtem SQL Server Express kann man sich ├╝brigens mit dem kleinen Programm qsql.exe an der Datenbank via SQL Prompt anmelden. Auch das muss man erst einmal wissen.

2400 Tage zuvor: Ein Bildschirm wie im Film

Was tut man am besten um sich in eine Sprache einzuarbeiten? Richtig! Kleine, meist unn├╝tze Applikationen schreiben. Zum Beispiel ein Skript, dass den Inhalt von Dateien anzeigt – ganz so wie es einem in vielen Filmen und TV-Serien t├Ąglich gezeigt wird.

$text_types = ".bat", ".reg", ".kix", ".ps1", ".java", ".txt", ".xml", ".html", ".c"
$sleep_time = 150
$max_size = 4 * 1024 * 1024

function Get-HexDump($path){
	$width = 15
	Get-Content -encoding byte $path -readCount $width -totalCount $max_size | ForEach-Object {
		$characters = $_
		if (($characters -eq 0).count -ne $width){
			$hex = $characters | ForEach-Object {
				" " + ("{0:x}" -f $_).PadLeft(2,"0")
			}
			$char = $characters | ForEach-Object {
				if ([char]::IsLetterOrDigit($_))
					{[char] $_ }else{ "." }
			}
			"$hex $char"
			start-sleep -milliseconds 10
		}
	}
}

foreach ($i in Get-ChildItem . -recurse) {
	if (!$i.PSisContainer) {
		if($text_types -contains $i.Extension){
			get-content $i.fullname | foreach-object { echo $_; start-sleep -milliseconds $sleep_time }
		}else{
			#Get-HexDump($i.fullname)
		}
	}
}

Richtig professionell wird es allerdings erst mit der Hex-Anzeige f├╝r bin├Ąre Dateien (oder, um genau zu sein, nicht-definierte Datei-Endungen). Die Entsprechende Funktion habe ich auf PowerShell.com gefunden.

Unn├╝tzes PowerShell-Skript bei der Arbeit

Wer mag darf es sich gerne herunterladen. Falls man sich mit der PowerShell besch├Ąftigen will (was ich jedem IT’ler mit Windows-Kontakten nur nahelegen kann), sollte allerdings versuchen es selbst umzusetzen. Man lernt dabei eine Menge!

2521 Tage zuvor: Ein Filesystem in Excel

Vor kurzem musste ich die Datei- und Ordner-Struktur unserer File-Server abbilden (mit Zeitstempel der letzten ├änderung). Idealer Weise in einer Form, in der man die Daten in einer Tabellenkalkulation weiter bearbeiten konnte. Mit Standard-Mitteln war zu viel manueller Aufwand involviert und die ├╝blichen Skriptsprachen waren zu unflexibel. Daher habe ich meine reichlich angestaubten Java-F├Ąhigkeiten bem├╝ht und ein kleines Tool daf├╝r geschrieben:

public class FileCrawler{
public static void main(String args[]){
	String root = ".";
	if(args.length > 0)
		root = args[0];
	FileCrawler fc = new FileCrawler(root);
}

java.io.FileWriter fout;
java.text.SimpleDateFormat dformat;

public FileCrawler(String root){
	try{
		this.fout = new java.io.FileWriter("FileCrawler.txt");
	} catch(java.io.IOException e){
		System.err.println("Could not write to FileCrawler.txt, using Console...");
	}
	this.dformat = new java.text.SimpleDateFormat("M/d/y  h:m:s a");
	
	this.crawl(root);
	
	try{ this.fout.close(); } catch(java.io.IOException e){ }
}

private void crawl(String path){
	java.io.File root = new java.io.File(path);
	if(!root.exists() && !root.isDirectory()){
		System.err.println("Invalid path: " + path);
		return;
	}

	try{
		java.io.File files[] = root.listFiles();
		for(int i = 0; i < files.length; i++){
			if(files[i].isDirectory())
				this.crawl(root.getPath() + java.io.File.separator + files[i].getName());
			else
				this.writeFile(path, files[i].getName(), files[i].lastModified());
		}
	} catch(java.lang.Exception e){
		System.err.println("Access denied: " + path);
	}
}

private void writeFile(String path, String file, long timestamp){
	String modified = this.dformat.format(new java.util.Date(timestamp));
	String msg = path + "\t" + file + "\t" + modified;
	try{
		this.fout.write(msg + "\n");
	} catch(java.io.IOException e){
		System.out.println(msg);;
	}
}
}

Es nimmt einen zu scannenden Pfad als Parameter entgegen und schreibt die Ergebnisse als CSV-Datei weg. Vielleicht hilft es ja jemandem weiter. Und bedenken: Excel 2003 kann nur bis zu 46500 Zeilen verwalten!

2605 Tage zuvor: PXE und BOOTP

Live-CDs sind eine geniale Erfindung. Auf jedwedem Computer kann man so eine gewohnte Umgebung nutzen ohne zuvor eine langwierige Installations-Prozedur durchlaufen zu m├╝ssen. Und das ganz ohne die Daten auf dem Rechner an-zufassen. Leider muss man, um sie zu nutzen, entweder eine CD brennen, oder einen USB-Stick entsprechend herrichten. Das kann sich mitunter mindestens ebenso langwierig gestalten.

Grund genug das Heim-Netzwerk um einen Boot-Server zu erweitern. Damit sollten sich die CD-Flut im Zaum halten und der USB-Stick weniger h├Ąufig formatieren lassen. Und die Installation ist dabei auch noch herrlich einfach:

apt-get install tftpd-hpa

Nat├╝rlich muss der Dienst auch noch konfiguriert werden, aber das komplizierteste dabei ist noch das Spezifizieren des Installations-Verzeichnisses. Mit diesem Dienst kann man nun fertige PXE-Images via Netzwerk starten. Zum Beispiel eine Debian-Installation, oder Tools wie ConeZilla. Praktisch!

Doch es geht auch noch besser. Wenn man auf seinem Debian-System einen NFS-Server betreibt, ist es auch m├Âglich zum Beispiel Ubuntu via Netzwerk zu starten. Der Trick besteht darin, dass File-System komplett via NFS einzuh├Ąngen – und somit einen USB-Stick oder eine CD ├╝berfl├╝ssig zu machen. Eine feine Sache, und durchaus performant! Kleiner Tipp dazu: Den Inhalt des ISO-Images nicht auf das Filesystem kopieren, sondern direkt auf den freigegeben NFS-Pfad mounten.

2613 Tage zuvor: Bluetooth mal praktisch

Wer ein Handy hat und Linux nutzt, sollte es eigentlich als Pflicht-Tool installiert haben: BlueProximity. Das Tool ist dabei so einfach wie genial: Es lauscht ob das gekoppelte Handy in der N├Ąhe ist und sperrt den Computer, falls dem nicht so sein sollte. Kommt man wieder zur├╝ck (oder besser gesagt: n├Ąhert sich das Handy wieder dem Computer), wird der Computer wieder entsperrt. Einfach, praktisch und man nicht drumherum sich zu fragen warum das nicht schon viel eher gemacht wurde. Endlich hat Bluetooth auch mal einen praktischen Nutzen!

Nachdem ich nun vor kurzem Opfer einer Computer-Sabotage wurde, habe ich mich auf die Suche nach einer passenden L├Âsung f├╝r Windows gemacht. Und siehe da, es gibt tats├Ąchlich einen Port f├╝r Windows: Blue Lock. Leider ist es jedoch entweder nicht mit meinem Bluetooth-Adapter kompatibel, oder mit XP. Jedenfalls kommt eine Meldung das keine Bluetooth-Adapter gefunden werden konnten. Schade!

2626 Tage zuvor: Festplatten-Horror

Wenn jemand den Gang zur Kaffeemaschine dazu ausnutzt die Email-Signatur eben jenes Koffein-Junkies zu ├Ąndern, ist das am├╝sant. Handelt es sich bei dem Opfer jedoch um den lokalen IT-Verantwortlichen, ist es fahrl├Ąssig. Und da ich der Gesch├Ądigte war, musste ich einfach zur├╝ck-sticheln.

Am n├Ąchsten Morgen wurde der T├Ąter von einem kleinen Bildschirm begr├╝├čt, der ihn dar├╝ber informierte das seine Festplatte gel├Âscht w├╝rde. Sehr zum Gefallen seines Chefs, der auch schon des ├Âfteren das Opfer geben musste.

Er selbst fand es ├╝brigens auch sehr am├╝sant. Komisch nur, dass sich passend dazu ueber das Wochenende die Festplatte meines Laptops zerlegt hat. Heute fr├╝h wurde ich von einem unsch├Ânen Error loading Operating System begr├╝sst. Ein Schelm wer b├Âses dabei denkt!

F├╝r den Fall, dass jemand einen ├Ąhnlich gelagerten Scherz vorhat:

@echo off
echo Local Security has been compromised!
echo Performing Emergency System Cleansing, please stand by...

set randID=5623478
set loopcount=0

:loop
call :genrandid
echo Wiping Sector x%randID%
sleep 1
set /a loopcount=%loopcount% + 1
if %loopcount%==30 goto endloop
goto loop

:genrandid
SET /a randID=%randID% + 1
SET /a randID=%randID% * 214013 + 2531011
SET /a randID=%randID% ^>^> 16 ^& 0x7FFF 
goto eof

:endloop
echo ...
echo Waerst du bloss nett zu deinem Admin gewesen,
echo er haette dir helfen koennen...
pause
echo BeNICE!
sleep 5

:eof

2763 Tage zuvor: Spezialist

Eigentlich sollte es ja Certified Linux Administrator hei├čen, aber Data Center Technical Specialist klingt auch gut:

2781 Tage zuvor: PHP f├╝ttern

Vor geraumer Zeit hatte ich schon mal eine RSS-Reader Klasse in PHP vorgestellt. Wie ich mittlerweile gelernt habe, ist es mit PHP5 nicht mehr n├Âtig selbst dem Code auszulesen und zu interpretieren. Es gibt dort die sch├Âne Klasse DOMDocument, die einem diese Arbeit abnimmt. Und das auch noch recht elegant:

$reader = new DOMDocument();
$reader->load($url) || die('Could not read Feed');
foreach($reader->getElementsByTagName('entry') as $item)
	$data[] = $item->getElementsByTagName('title')->item(0)->childNodes->item(0)->nodeValue;

Et voil├á, man hat alle Titel eines RSS-Feed in seinem Array versammelt. Praktisch! Gedacht ist die Klasse f├╝r XML, daher kann man damit noch sehr viel mehr anstellen. Zum Beispiel SOAP. Aber dazu sp├Ąter mehr.

2799 Tage zuvor: GeoIP-Lookup in GeoRSS umwandeln

Um die Frage zu beantworten wie ich denn IP-Adressen in eine Google-Karte bekommen habe: Mittels geoip, GeoRSS und (logisch) Google-Maps. Und zwar folgenderma├čen.

  • geoiplookup <IP> >> geolookup.txt speichert die Ausgabe in einer Datei.
  • Mit regul├Ąren Ausdr├╝cken extrahiert man die L├Ąngen- und Breitenangaben.
  • Diese legt man als GeoRSS-Feed ab.
  • Den Feed wiederum kann man in Google-Maps importieren.

Fertig ist die Karte. Wer es ein wenig einfacher haben will, kann auch folgendes PHP-Script zum umwandeln der geoip-Ausgabe in einen GeoRSS-Feed nutzen.


	
	
	
	
		

%s, %s, %s%s %s\n"; $geodata['points'] = array(); $geodata['rawdata'] = explode("\n", $_POST['geoiplookup']); // XML-Special Characters-Function (alonso05 at gmail dot com) function xml_character_encode($string, $trans=''){ $trans = (is_array($trans)) ? $trans : get_html_translation_table(HTML_ENTITIES, ENT_QUOTES); foreach ($trans as $k=>$v) $trans[$k]= "&#".ord($k).";"; return strtr($string, $trans); } // Parse input foreach($geodata['rawdata'] as $data) if(preg_match_all($regex, $data, $results)) $geodata['points'][] = array( xml_character_encode(htmlentities($results[3][0])), xml_character_encode(htmlentities($results[2][0])), xml_character_encode(htmlentities($results[1][0])), $results[5][0], $results[6][0] ); // Create GeoRSS-Feed header('Content-type: application/xml'); echo(''); echo(''); foreach($geodata['points'] as $point) vprintf($geodata['line'], $point); echo(''); ?>

2800 Tage zuvor: Digitales Anklopfen

Dass das Internet voller b├Âser Menschen ist, bezweifelt ja mittlerweile niemand mehr. Gestern Abend bin ich zuf├Ąllig auf einen neuerlichen Ansturm dieser Gruppe gesto├čen. Eher zuf├Ąllig, denn beim begutachten einer kleinen Bandbreiten-Statistik habe ich festgestellt, dass viele (sehr viele) Daten flie├čen obwohl kein Rechner an ist.

Port-Scan

Vorgestern gegen 20:00h hat es angefangen – und erst gegen Mitternacht aufgeh├Ârt. Nur um dann 14 Stunden sp├Ąter wieder anzufangen und bis dato nicht mehr auf zu h├Âren. Das dazugeh├Ârige Verbindungsprotokoll weist die unterschiedlichsten Ports auf, aber man scheint sich von unten nach oben durch-zuarbeiten. Die Vermutung liegt nah, dass es sich dabei um einen Portscan mittels Botnet handelt – wohl dem, der eine Firewall hat! Hier ein kleiner Auszug:

P SHost SPort DHost DPort QoS
UDP 98.243.114.146 44698 my_host (vlan1) 13989 Low
UDP 86.99.40.148 34185 my_host (vlan1) 13989 Low
TCP 71.68.96.135 60260 my_host (vlan1) 61456 Low
UDP 98.148.62.215 36126 my_host (vlan1) 13989 Low
TCP 64.12.24.34 5190 my_host (vlan1) 49261 Low
UDP 189.60.13.108 5620 my_host (vlan1) 13989 Low
UDP 208.114.36.253 47502 my_host (vlan1) 13989 Low
UDP 71.57.211.118 15711 my_host (vlan1) 13989 Low
TCP 64.12.8.93 5190 my_host (vlan1) 49258 Low
TCP 68.81.125.25 6415 my_host (vlan1) 61294 Low
UDP 65.55.158.116 3544 my_host (vlan1) 53283 Low
TCP 24.79.8.42 3701 my_host (vlan1) 56033 Low
TCP 69.235.134.90 9585 my_host (vlan1) 56001 Low
UDP 90.203.190.82 2800 my_host (vlan1) 13989 Low
UDP 67.82.27.105 8224 my_host (vlan1) 13989 Low
UDP 82.243.61.53 34095 my_host (vlan1) 13989 Low
UDP 69.144.216.97 25070 my_host (vlan1) 13989 Low
TCP 65.54.81.24 80 my_host (vlan1) 57724 High
UDP 24.144.203.229 32643 my_host (vlan1) 13989 Low
TCP 98.110.25.129 34278 my_host (vlan1) 56022 Low
TCP 65.55.182.111 80 my_host (vlan1) 56040 High
TCP 68.173.253.21 51024 my_host (vlan1) 55996 Low

Oder ein wenig graphischer:


View Scanners in a larger map

2809 Tage zuvor: Tages-Planung

Vor nicht allzu langer Zeit erw├Ąhnte ich, dass der HP DreamScreen eine tolle Sache sei. Denn er bietet die M├Âglichkeit Bilder (und Musik) ├╝ber die integrierte WiFi-Schnittstelle nachzuladen. Soweit, so gut.

Nachdem ich mir Ende November g├╝nstig einen zugelegt habe, konnte ich die letzten Tage auch endlich ein wenig intensiver Zeit investieren um ihn f├╝r das zu nutzen, f├╝r das er gedacht war. N├Ąmlich morgendlich eine ├ťbersicht ├╝ber all jenes anzuzeigen, was den Tag ├╝ber so los ist. Ist heute etwas geplant? Was macht Mami? Wer kommt zu Besuch? Wie wird das Wetter? Was ist ├╝ber Nacht in der Welt passiert?

Das Programm um ein entsprechendes Bild aus diversen Feeds zu erstellen war auch recht z├╝gig geschrieben. Allerdings sind die Grenzen des DreamScreen ein wenig zu eng gesteckt, um das Ziel zu erreichen. Denn es gibt zwar die M├Âglichkeit Daten drahtlos abzugleichen und Musik direkt aus dem Netzwerk abzuspielen (auch wenn man dazu den Windows Media Player installiert haben muss). Man ist dabei jedoch leider auf Pull-Dienste angewiesen, sprich man muss manuell am DreamScreen die Daten abfragen – eine Push-M├Âglichkeit, bei der ein Programm ein Bild zur Anzeige an den Bilderrahmen schickt, gibt es nicht.

Damit ist das Projekt also fr├╝hzeitig gescheitert. An einer unzureichenden Software-Implementation seitens HP. Auch ein SDK um gegebenenfalls eine eigene L├Âsung daf├╝r zu entwickeln, gibt es nicht. Dabei l├Ąuft der DreamScreen auf einer Embedded Linux Plattform und bietet daher theoretisch alle Funktionalit├Ąten um das gew├╝nschte Verhalten problemlos zu bieten. Zwar offenbarte ein Netzwerk-Sniffer das die Daten mittels SOAP abgeglichen werden, man auf diese Weise vermutlich auch automatisch Bilder hochladen k├Ânnte, allerdings fehlen damit immer noch Steuerungsfunktionen wie zum Beispiel ein bestimmtes Bild anzeigen zu lassen.

Bleibt nur zu hoffen, dass HP seine angeblichen Pl├Ąne umsetzt und in der Tat grosses aus der ansonsten guten Hardware macht – oder zumindest jemand es schafft Zugang zu dem Linux-System zu erhalten.

2810 Tage zuvor: Wiederherstellungsorgie

Zwei Jahren lief er. Nahezu ununterbrochen. Dennoch kam ich letzte Woche leider nicht mehr drumherum in neu aufzusetzen, meinen kleinen Heim-Server. Die Fehlermeldungen haben sich zuletzt arg geh├Ąuft. Beim Aufrufen der Einstellungen in der WHS Konsole st├╝rzte selbige immer ab. Und neue Rechner konnten auch nicht mehr eingeh├Ąngt werden. Gut, dass es genau daf├╝r eine ausgekl├╝gelte Wiederherstellungs-Funktion gibt!

Wiederherstellung
Um den Server wieder her zu stellen, muss lediglich ein Programm von einer CD gestartet und ein wenig gewartet werden. Theoretisch jedenfalls, denn leider wurde mir stets auf neue gesagt, dass bei der Harware-Initialisierung ein Fehler aufgetreten sei. Nach einigem Hin und Her stellte sich heraus: Die getauschte CPU sowie die nachtr├Ąglich hinzugef├╝gte Festplatte waren der Grund. Die schnelle Wiederherstellung zog sich daher ├╝ber insgesamt gut drei Tage hin.

Homeserver-Grundkonfiguration
Bei der Wiederherstellung wird lediglich das Betriebssystem neu installiert. Vorhandenen Daten bleiben dabei ausdr├╝cklich erhalten. Jedenfalls wenn alles glatt geht. In meinem Fall waren alle nicht-gespiegelten Daten verloren, was jedoch nicht weiter tragisch war. Auch wenn dadurch alle Daten manuell zur├╝ck-kopiert werden mussten. Was bei einer Herstellung allerdings definitiv verloren geht sind jedwede Konfigurationen. Also mussten User wieder eingerichtet, Zugriffsrechte neu gesetzt und Computer eingebunden werden (allein die initialen Backups der beiden Windows-Clients zogen sich ├╝ber f├╝nf Stunden hin). Nicht zu vergessen das auch noch ein paar WHS-Add-Ins erneut installiert werden wollten.

Server-Konfiguration
Nachdem das alles geschafft war, ging es mit den nicht-WHS-Komponenten weiter: RADIUS-, IIS- sowie FTP-Dienste wollten aktiviert und konfiguriert werden. Und die darauf angewiesenen Clients wie zum Beispiel die ├ťberwachungskamera mussten selbstredend auch wieder damit zusammen funktionieren. Au├čerdem gilt es Skripte einzuplanen und – nicht zu vergessen – die CPU sowie die zus├Ątzliche Festplatte wollen auch wieder eingebaut werden.

Zusatz-Software
Die Ziellinie scheint in Reichweite, doch die eigentlichen Aufgaben kommen erst jetzt: zus├Ątzliche Software muss installiert und eingerichtet werden. mControl, die Software zur Haussteuerung ist da noch das einfachste – auch wenn das Backup der Datenbank sich nicht zur├╝ck spielen l├Ąsst und somit alles manuell neu konfiguriert werden muss. BeyondTV, die PVR-L├Âsung hatte schon immer Treiber-Probleme die sich leider nur durch Try & Error beheben lassen (mit dutzendweise Sender-Suchl├Ąufen). Und auch hier sind dank mangelhaftem Restore alle Aufnahmekriterien manuell neu anzulegen. Da ist der letzte Schritt schon vergleichsweise simpel: Die VirtualBox-Instanzen m├╝ssen wieder als Windows-Service automatisch starten und herunterfahren.

Immerhin, nach nunmehr ziemlich genau einer Woche funktioniert alles wieder wie zuvor. Nebenbei wurde viel scheinbar entr├╝mpelt, denn es wurden nahezu 100GB Plattenplatz frei gemacht – auch wenn sich das mit den neu aufzubauenden Backup-Versionen relativieren d├╝rfte. Allerdings wurde vermutlich auch irgendwo etwas grundlegend aufger├Ąumt, denn der Server f├╝hlt sich nicht nur schneller an, der Daten-Durchsatz ist auch von zuvor ~30MB/s auf nunmehr ~50MB/s gestiegen. Dennoch hoffe ich, dass derartiges fr├╝hstens in zwei Jahren wieder n├Âtig wird.

2847 Tage zuvor: Schreibhilfe

Ich habe mir also letztens diese neue Tastatur gekauft. War, dank des Black Friday auch ein echtes Schn├Ąppchen – statt $80 lediglich $30. Und im zwielichtigen Arbeitszimmer ist es wirklich eine angenehme Sache leuchtende Tasten vor sich zu haben. Sogar der Anschlag – bislang das Kriterium aufgrund dessen ich stets die Anschaffung einer neuen Tastatur gescheut habe – ist sehr eing├Ąngig und durchaus angenehm.

Logitech Illuminated Keyboard

Einzig die Umstellung auf ein amerikanisches Tastatur-Layout ist weniger m├╝helos als ich bislang angenommen hatte. Nachdem mein Desktop-Rechner der einzige mit einer deutschen Tastatur war, dachte ich mich schon mehr an die Eigenheiten der US-Pendant (vor allem die physikalischen wie z.B. die Gr├Â├če und Position der Tasten) gew├Âhnt zu haben. Was ich mir allerdings stattdessen offenbar angeeignet habe, ist der ansonsten unn├Âtige Blick weg vom Monitor hin zur Tastatur. So gesehen sind die leuchtenden Tasten zugleich Hilfe und Hindernis – Hilfe beim erlernen der hiesigen Tasten-Ger├Ąte und hinderlich beim blind-tippern.

2854 Tage zuvor: Zur├╝ck

Vor ein paar Tagen habe ich mich doch dazu ├╝berwinden k├Ânnen und das Backup meiner Windows-Installation zur├╝ck gespielt. Es ist mir wirklich nicht leicht gefallen – schlie├člich ist mir Tux auch ein St├╝ck weit ans Herz gewachsen. Aber die anhaltenden Abst├╝rze durch die mangelhafte Treiber-Implementation seitens nVidia wurden mir zum Schluss schlichtweg zu h├Ąufig. Mag sein, dass die Hardware nicht optimal f├╝r eine Linux-Konfiguration ist, aber ich bin nicht gewillt neue Hardware f├╝r bessere Treiberunterst├╝tzung zu kaufen (mit Windows 7 k├Ąme ich g├╝nstiger weg). Allerdings werde ich beim n├Ąchsten Kauf durchaus darauf achten.

Apropos Windows 7: Den Schritt werde ich mir (vorerst) sparen. Beim ersten Service Pack werde ich es mir allerdings nochmals genauer anschauen.

2867 Tage zuvor: Linux-Bilanz

Vor drei Wochen bin ich auf Linux umgestiegen. Seinerzeit hatte ich mir vorgenommen mindestens f├╝r eben diese Zeit die Entscheidung nicht r├╝ckg├Ąngig zu machen. Grund genug f├╝r eine kleine Bilanz:

Nachteile

  • ACPI funktioniert nicht zuverl├Ąssig, StandBy und Hibernate k├Ânnen nicht genutzt werden. Hibernate funktioniert ├╝berhaupt nicht, StandBy hat Probleme den Computer wieder korrekt aufzuwecken. Skurriler Weise f├╝hrt dies dazu, dass ich den Linux-Rechner wesentlich h├Ąufiger herunterfahre als sein Windows-Pendant.
  • Die nVidia-Treiber sind unausgereift. Es kommt laufend zu spontanen Abst├╝rzen in 3D-Applikationen. Weder die Ubuntu-Treiber, noch die Original nVidia-Treiber leisten Abhilfe.
  • Tastatur-Eingaben h├Ąngen manchmal hinterher, allerdings scheint dies auf FireFox beschr├Ąnkt zu sein.
  • Magnetische Fenster sind nicht toll, das Feature l├Ąsst sich leider auch nicht abschalten.
  • Dauerhaft verzerrter Sound in VirtualBox-Instanzen (kommt unter Windows nur nahezu gar nicht vor) – gelegentlich auch unter Wine.
  • Man bekommt den Desktop nicht grunds├Ątzlich Icon-frei.

Vorteile

  • Die TV-Karte funktioniert auch in der 64-Bit Ausf├╝hrung des Betriebssystems (welche aufgrund von 8GB RAM Pflicht ist).
  • Widgets sind unter gnome wesentlich toller!

Rein optisch betrachtet spricht diese Liste durchaus f├╝r sich selbst. Der Weg zur├╝ck zu Bill ist Dank eines Disk-Images auch sehr kurz und schmerzfrei. Allerdings habe ich mich mittlerweile durchaus an einige Funktionen (Multi-Desktop) und Methoden (File-System) gew├Âhnt, die ich unter Windows schmerzlich vermissen w├╝rde. Und am Ende w├╝rde ich vermutlich auch noch zu Windows 7 neigen. Vielleicht nutze ich doch erst noch ein wenig die Zeit an den Knackpunkten zu arbeiten. Auch wenn bei den Grafiktreibern vermutlich nicht viel zu machen sein wird…

2869 Tage zuvor: Mobiles WLAN

Ich habe heute mein Telefon via USB mit dem Computer verbunden um ein paar Dateien zu ├╝bertragen. Nichts aufregender als das einstecken eines USB-Sticks. Eigentlich. Doch was musste ich sehen, als ich nach dem Mount-Point des Ger├Ątes geschaut habe?

maztica:~# dmesg | tail -20
[28035.631359] usb 1-2.1: new high speed USB device using ehci_hcd and address 8
[28035.750943] usb 1-2.1: configuration #1 chosen from 1 choice
[28035.832013] rndis_host 1-2.1:1.0: RNDIS_MSG_QUERY(0x00010202) failed, -47
[28035.851942] eth1: register 'rndis_host' at usb-0000:00:1a.7-2.1, RNDIS device, 80:00:60:0f:e8:00
[28035.851967] usbcore: registered new interface driver rndis_host
[28036.021362] cfg80211: Calling CRDA to update world regulatory domain
[28036.025282] usbcore: registered new interface driver rndis_wlan
[28036.030602] cfg80211: World regulatory domain updated:
[28036.030606] (start_freq - end_freq (a) bandwidth), (max_antenna_gain, max_eirp)
[28036.030609] (2402000 KHz - 2472000 KHz (a) 40000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
[28036.030612] (2457000 KHz - 2482000 KHz (a) 20000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
[28036.030614] (2474000 KHz - 2494000 KHz (a) 20000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
[28036.030617] (5170000 KHz - 5250000 KHz (a) 40000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
[28036.030620] (5735000 KHz - 5835000 KHz (a) 40000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
[28046.381255] eth1: no IPv6 routers present

Sollte sich das Telefon einfach als Ethernet-Adapter am System angemeldet haben?

maztica:~# ifconfig eth1
eth1 Link encap:Ethernet HWaddr 80:00:60:0f:e8:00
inet addr:169.254.2.2 Bcast:169.254.2.255 Mask:255.255.255.0
inet6 addr: fe80::8200:60ff:fe0f:e800/64 Scope:Link
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
RX packets:32 errors:26 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:32 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:1000
RX bytes:2653 (2.6 KB) TX bytes:6347 (6.3 KB)

Ja, hat es. Tolle Sache! Falls ich irgendwann mal Bedarf an einer WLAN-Karte haben sollte.

2875 Tage zuvor: Der Zertifikate zwei

Heute konnte ich mir schon meine Zertifikate f├╝r den bestandenen MCTS herunterladen. Richtig, Plural. Denn man bekommt eine als MCTS im allgemeinen und eine als Windows Server 2008 Network Infrastructure, Configuration im besonderen:

Microsoft Certified Technology Specialist

Das ist freilich nur einen digitale Version. Eine ausgedruckte bekommt man gegen ein geringes Endgeld zugeschickt. Jetzt fehlt mir nur noch ein B├╝ro um sie aufzuh├Ąngen.

2877 Tage zuvor: Ausgesperrt

Freitag war’s, die MCTS Vorbereitung behandelte gerade das Thema VPN, als ich auf meinem Heimserver die Routing & Remote Access Services installierte. Eben um VPN-Verbindungen in mein Heimnetz aufbauen zu k├Ânnen. Klappte auch wunderbar. Jedenfalls bis ich dann versucht habe das Routing zu optimieren. Geendet ist es dann in einer deaktivierten Netzwerkkarte. Bedenkt man das es sich bei dem HP MediaSmart EX475 um ein Headless-System, also einen Rechner ohne Tastatur oder Monitor-Anschluss, handelt, stellt das doch in gewisser Weise ein Problem dar. Interessanter Weise lief der auf dem System gehostete Linux-Server in seiner virtuellen Umgebung weiter – und war auch im Netz erreichbar.

Doch was tut man um den Server wiederherzustellen? Das Netzwerk funktioniert nicht, lokal anmelden ist auch keine Option. Eine USB-Netzwerkkarte ben├Âtigt Treiber und mit einer USB-Tastatur im Dunkel herumzutippen w├Ąre auch nur eine Verzweiflungstat gewesen (obwohl mir hier das MCTS-Wissen in Sachen netsh weitergeholfen h├Ątte). Doch eine L├Âsung w├Ąre wesentlich eleganter: Die Festplatte im Server aus- und in den Desktop einbauen. Also alle andere Festplatten abgeh├Ąngt, die SATA-Einstellungen angepasst (also RAID- und AHCI-Modus deaktiviert), die Systemplatte des Heimservers eingeh├Ąngt, gebootet und… Erfolg!

Jedenfalls beinahe. Denn jetzt bootet das Server-System zwar auf meinem Desktop und ich kann mich auch anmelden, doch bevor man irgendetwas damit anstellen kann wird man von einem Aktivierungsbildschirm begr├╝sst. Klar, die Hardware unterscheidet sich signifikant und mit einem Anruf (die Netzwerkkarte funktioniert weiterhin nicht – was man zu diesem Zeitpunkt allerdings nur vermuten kann) kam ich leider auch nicht an das erhoffte Ziel: “Your Product is not supported or not genuine.”

W├Ąhrend ich dann so ├╝berlegte was ich denn noch tun k├Ânnte um wieder Zugriff zu erlangen, beantwortete sich die Frage quasi von selbst: Ein Internet Explorer erschien pl├Âtzlich und unerwartet. Mit einer Fehlermeldung zwar, aber es gen├╝gte mir um Zugriff auf die Systemsteuerung zu erlangen. Kaum dort angekommen wurden die Routing-Dienste komplett deaktiviert, der Rechner heruntergefahren, die Festplatte zur├╝ck gebaut und der Heimserver wieder hochgefahren. Nach einigen Minuten begr├╝sste er mich dann auch wieder mit einer k├╝hl blau leuchtenden Status LED: Alles bestens.

Gl├╝ck gehabt!

2878 Tage zuvor: Der Netzwerk-Spezialist

Heute habe ich den ersten Schritt zum Microsoft Certified Professional gemacht: Ich habe die Pr├╝fung zum MS Certified Technology Specialist: Windows Server 2008 Network Infrastructure, Configuring (wer soll sich das merken) bestanden!

Auch wenn es die vermeintlich leichtere der beiden Vor-Pr├╝fungen ist muss ich sagen: Ufz! Bill legt die Latte merklich h├Âher als Tux. Aber das mag auch daran liegen, dass ich prim├Ąr Linux-Rechner im Heimnetz betreue und der Windows Home Server auf Windows Server 2003 aufsetzt.

Ein paar Bemerkungen zum Test:

  • Die deutschen Begrifflichkeiten sind reichlich merkw├╝rdig. Wer denkt sich sowas aus? Zumal man, im Gegensatz zur LPIC-Pr├╝fung, eine Frage nicht Alternativ auch auf Englisch angezeigt bekommt. Die n├Ąchste Pr├╝fung mache ich jedenfalls auf Englisch.
  • IPv6 stand durchaus im Fokus. Komplett im Gegensatz zur Aussage im Buch.
  • Und auch bei dieser Pr├╝fung gab es wieder Inhalte, die im Buch nicht mal am Rande erw├Ąhnt wurden. Allerdings hatte ich diesmal ein offizielles Pr├╝fungsvorbereitungsbuch – sehr entt├Ąuschend!
  • Daf├╝r waren inhaltlich alle Fragen korrekt. Von den Vorbereitungsfragen konnte man das ja leider nicht behaupten.

Mal schauen ob ich f├╝r den MCTS auch schon ein schickes Zertifikat bekomme. Das MCP Begr├╝├čungspaket gibt es jedenfalls erst als erfolgreich gepr├╝fter MCP.

2879 Tage zuvor: LPIC vs MCTS

Nach meiner erfolgreichen LPIC habe ich mich dem MCTS zugewandt. Ziel ist zwar eine MCP-Zertifizierung, aber auf dem Weg dahin hat Bill zwei Vor-Zertifizierungen gestellt. Angefangen habe ich mit dem 70-642, da es einige Teile dessen enth├Ąlt, die ich erst k├╝rzlich f├╝r die LPIC gelernt habe. Interessant sind dabei die Unterschiede zwischen beiden Ans├Ątzen. Hier ein paar Exemplare.

  • Bei Microsoft ist der Ansatz f├╝r TCP/IP ein wenig anders. IP-Adressen werden hier in Netzwerk- und Host-IDs aufgeteilt. Derlei Terminologie fehlte bei Linux komplett – zumindest was den Host-Teil betrifft, die Netzwerk-Adresse wurde in einem etwas anderen Kontext benutzt. Allerdings ist es eine gute Grundlage f├╝r die CIDR-Notation (die ├╝brigens die klassische Aufteilung in A-, B- und C-Netzwerke abgel├Âst hat, wie ich nun wei├č), wenn die Definition denn auch beim Subnetting noch um die Subnet-ID erweitert werden muss.
  • IPv6 war beim LPIC kein Thema. Der MCTS wird hier konkret. Im Allgemeinem kann man sagen, dass der MCTS in Sachen Netzwerk wesentlich detaillierter ist (was allerdings auch in der Natur der Sache liegt).
  • F├╝r das LPIC reicht es den Befehl zu kennen – Hilfe-Funktionen und manpages helfen einem bei den Parametern schlie├člich weiter. Das MCTS legt allerdings wert darauf, dass Kandidaten wissen das start /w ocsetup DNS-Server-Core-Role den DNS-Serverdienst installiert.
  • Daf├╝r gibt es f├╝r die Microsoft-Pr├╝fungen offene Pr├╝f-Testprogramme. ├ähnlich wie f├╝r den theoretischen Teil der F├╝hrerscheinpr├╝fung (die ich haupts├Ąchlich dich das auswendig-lernen der Fragen gemeistert habe).
  • Der gravierenste Unterschied jedoch: Sind beim LPIC Gewichtung der Themengebiete und Mindestma├č f├╝r eine erfolgreiche Zertifizierung offen gelegt, h├╝llt sich Microsoft hier in schweigen. In dem mitgelieferten Test-Fragen hatte ich ├Âfters 76% – und bin damit durchgefallen.

Am besten gef├Ąllt mir jedoch die mitgelieferte Test-Umgebung. Einfach ein paar virtuelle Maschinen mit Windows Server 2008 best├╝cken (die 8GB RAM lohnen sich auch hierbei) und die Praxis-Aufgaben im Buch mitmachen. Das klappt nicht nur super um das soeben gelernte zu verfestigen, sondern macht auch noch Spa├č!

MCTS-Vorbereitung

Unsch├Ân am Buch hingegen: Es gibt Kapitel in denen erst Gemacht und anschlie├čend Erkl├Ąrt wird. Man richtet also zum Beispiel erst eine Health Requirement Policy ein und bekommt dann anschlie├čend erkl├Ąrt was das eigentlich ist, woraus sie besteht und was sie macht – bekommt also das, was man zuvor getan hat erkl├Ąrt. Umgekehrt ist es wesentlich verst├Ąndlicher. In den Aufl├Âsungen zu (mindestens einer) Testfrage ist im ├╝brigen auch eine falsche Antwort genannt (DHCP-Option 015 ist nunmal nicht der Router).

Im Allgemeinen ist es schon sehr schockierend / am├╝sant (je nachdem, auf welcher Seite man steht), wie oft man in den ├ťbungen die Server der Test-Umgebung neu starten soll. IPv6 deaktiviert? Server neu starten. NetBIOS aktiviert? Server neu starten. Nicht, dass man das wirklich m├╝sste – abgesehen von etwaigem merkw├╝rdigen Verhalten bei der Namensaufl├Âsung – aber was soll man davon halten wenn dieses Vorgehen konsequent in den offiziellen Microsoft-B├╝chern beschrieben ist? Die Ausf├╝hrungen ├╝ber die Notwendigkeit einer Network Access Protection seien besser erst garnicht erw├Ąhnt.

2883 Tage zuvor: Feuriger Fuchs

Firefox ist ja schon seit nunmehr etlichen Jahren mein Browser der Wahl. Weniger aus philosophischen oder sicherheits-technischen Gr├╝nden, sondern schlichtweg wegen der Funktionalit├Ąt, die durch diverse Add-Ons geboten wird. Nachdem ich erst letztens wieder erfahren musste, dass man sich besser notiert was einem lieb geworden ist, hier mal eine ebensolche Liste der bei mir installierten Add-Ons:

Adblock Plus Hinweg mit den teils dreisten Werbebannern (und einigen Signaturen in Foren)
All-in-one Gestures Mouse-Gestures – geht es noch ohne?
Brief Praktischer RSS-Reader
Delicious Bookmarks Bookmarks direkt aus dem Browser heraus ablegen
Deutsches W├Ârterbuch Damit die Rechtschreibpr├╝fung auch auf deutsch funktioniert
Dictionary Switcher Um die Rechtschreibpr├╝fung schnell umzustellen
Locationbar┬▓ Zum schnellen navigieren im URL-Feld
New Tab King Prima Homepage/Neuen Tab-Ansicht
Perspectives Damit SSL auch sicher ist
Searchbar Autosizer Platz dort, wo man ihn braucht
Web Developer Klasse Toolbar, mit der man auch Webseiten austricksen kann
Xmarks Klasse Bookmark-Synchronisation

2887 Tage zuvor: Adios, Bill!

Ich hab es getan. Donnerstag, so ganz nebenbei. Es hat ein wenig gezwickt, aber alles in allem ging es doch problemlos. Zugegeben, ein wenig gez├Âgert habe ich schon. Aber wer kann einem die Aufregung schon verdenken? Immerhin ist es das erste Mal. Und nach wie vor mutiger Schritt. Den ich bislang auch noch nicht bereut habe – wenn ein Res├╝me├ę allerings auch verfr├╝ht w├Ąre.

Was genau ich denn getan habe? Meine Sachen gepackt, wie so viele es derzeit tun, und den Umstieg gewagt:

Nein, nicht auf einen Mac. ├ťberteuerte Hardware mit einem bevormundenden Betriebssystem w├Ąre ja auch eher ein Schritt zur├╝ck. Nein, ich bin auf Linux umgestiegen. Ubuntu, um genau zu sein. Canonical hat n├Ąmlich Karmic Koala (Version 9.10) gerade verabschiedet. Getestet habe ich die Version ja ohnehin schon einige Wochen. Und auf das einzig fehlende Featurebin ich mittlerweile auch nicht mehr angewiesen.

Mal schauen wie es sich entwickelt. So sorgenfrei wie Windows ist eine Linux-Installation jedenfalls nicht – wenn sich die Sorgen auch eher auf technische Aspekte beschr├Ąnken und nicht auf Sicherheit.

2888 Tage zuvor: Getunnelt

Wie konnte man doch gleich Webseiten aufrufen, die die Herkunft der Anfrage anhand der IP-Adresse feststellen, von die die Anfrage ausgeht? Richtig, mit einem SSH-Tunnel! Und wie genau geht das doch gleich? Unter Linux ist es recht einfach:

ssh -D 8080 <host>

Unter Windows geht es dank PuTTY allerdings auch:

PuTTY-Tunnel

Anschlie├čend im lokalen Browser localhost:8080 als SOCKS-Proxy hinterlegen und lossurfen! F├╝r Webseiten funktioniert das wunderbar. Ob Videos auch ├╝ber den Proxy angefragt werden oder, wie zum Beispiel DNS-Anfragen, weiterhin direkt angefordert werden, m├╝sste noch getestet werden.

2890 Tage zuvor: T├╝cken mit Linux

Man sollte es eigentlich besser wissen, wenn man die Test-Version von Debian auf seinen Systemen installiert: Manchmal funktioniert irgend etwas nicht mehr. Urpl├Âtzlich. Und einfach so. War es vor einigen Wochen noch der VLC-Player (der auf einmal einen Filter nicht mehr enthielt, den ich f├╝r meinen Streaming-Server genutzt habe), war es dann vor einigen Tagen BackupPC, die Backup-L├Âsung f├╝r meine Linux-Systeme (und den Windows-Server). Besonders ├Ąrglich war dies, weil ich gerade auf einen Restore-Point zur├╝ckgreifen musste.

Im Falle des BackupPC-Problems war die Fehlermeldung leider nicht wirklich offensichtlich. Beim Aufruf der entsprechenden Webseite beschwerte sich die Installation auf einmal, dass sie unter einem falschen User laufen w├╝rde. Lighttpd, der nicht nativ unterst├╝tzt wird, zeigte sich unschuldig. Ein fehlendes SUID-Bit f├╝r /usr/share/backuppc/cgi-bin/index.cgi war die Ursache. Hier hatte wohl ein Update zugeschlagen.

Leider funktionierte danach noch weniger als zuvor: Beim Aufruf der Seite kam jetzt zwar nicht mehr die oben genannte Meldung, daf├╝r aber interne Server-Fehler (500) ohne weitere Auskunft – auch nicht in den Log-Dateien. Ein ausf├╝hren der betroffenen index.cgi direkt in der Konsole klappte zwar mit root problemlos, mit dem www- oder backuppc-User jedoch kam eine neue Fehlermeldung:

perl: error while loading shared libraries: libperl.so.5.10: cannot open shared object file: Permission denied

Kein Wunder, existierte die Datei doch garnicht (mehr). Irgend ein Update hatte sie wohl gel├Âscht. Das erkl├Ąrt zwar nicht, warum mit root-Rechten der Aufruf immernoch funktionierte, lieferte jedoch einen L├Âsungs-Ansatz:

apt-get install libperl5-10

Und siehe da: Alles funktioniert wieder wie gehabt. Vielleicht sollte man doch die stable-Versionen von Debian nutzen. Aber die h├Ąngen der Funktionalit├Ąt mitunter ja leider um Jahre hinterher.

2891 Tage zuvor: 255.255.224.0

Teil der momentan angestrebten Zertifizierung ist die Berechnung von Subnetz-Masken, CIDR-Adressbereichen und der damit einhergehenden Anzahl an verf├╝gbaren Host-Adressen. Vorw├Ąrts, r├╝ckw├Ąrts und auch seitw├Ąrts. Daher habe ich mir die Zeit genommen wieder ein kleines JavaScript dazu zu basteln:



Auch davon gibt es im Netz gen├╝gend, aber das erstellen eines solchen Scripts hilft beim Lernen eine Menge mehr, als lediglich das austesten.

2893 Tage zuvor: Wunschzettel

Weihnachten steht vor der T├╝r, das wei├č jeder der Kinder hat sp├Ątestens seit Ostern. Und da zu den neuen Tugenden ja auch das gegenseitige beschenken der nicht-Kinder der Familie im Allgemeinen und der Mitglieder des Haushalts im speziellen geh├Ârt, hier ein paar Produkt-Ideen deren Anschaffung mir schon seit geraumer Zeit vorschwebt.

HP DreamScreen 100: ~$250,-
Dieser digitale Bilderrahmen, der dank seiner WiFi-Anbindung nicht auf m├╝hselig manuell zu beladener USB-Sticks angewiesen ist, besitzt das Potential zum zentralen Familien-Kalender zu avancieren. Jedenfalls wenn man es schafft die Daten aus dem Google-Kalender in ein entsprechendes Startbild zu pressen. Und fernsehen kann man damit auch noch!

Acer Aspire Revo: ~$250,-
Dieser kleine Rechenknecht interessiert f├╝r zweierlei: Dank nVidia’s Ion- sowie intel’s Atom-Chip ist er winzig klein und verf├╝gt zudem direkt ├╝ber alle Anschl├╝sse um ihn an einen (HD) Fernseher anzuschlie├čen. Das macht ihn zum idealen XBMC Client, der mich durchaus einige Stunden fr├╝her pro Woche ins Bett zu bef├Ârdern k├Ânnte. Zum anderen habe ich ihn als Rechner f├╝r die Kinder im Auge – schlie├člich kommt er (in der richtigen Version) Standard-m├Ą├čig mit kabelloser Tastatur und Maus daher.
Vorsicht: Momentan ist in den USA lediglich die abgespeckte Version mit Single-Core CPU und Ion-LE erh├Ątlich. Aber ein Newegg Geschenkgutschein tut es auch.

Optimus Maximus Keyboard: ~ÔéČ1.200,-
Die ultimative Tastatur. Leider auch mit ultimativen Preis. Daf├╝r aber auch das ultimative Geschenk!

2898 Tage zuvor: Junior-Pinguin

Habe heute die LPIC-102 Pr├╝fung erfolgreich absolviert und darf man daher ab sofort Junior Level Linux Professional nennen!

Wie schon in der vorherigen Pr├╝fung hab es auch diesmal wieder Themengebiete, die nicht im Buch genannt wurden (Aufbau der ntpd.conf, X-Konfiguration, CIDR). F├╝r die kommende Zertifizierung sollte ich mir aneignen vorher nochmal den Anforderungskatalog abzugleichen.

2902 Tage zuvor: 11110111010

Ich befinde mich gerade im Endspurt f├╝r die anstehende LPI-102 Pr├╝fung, mit der ich dann meine LPI Level 1-Zertifizierung bekommen w├╝rde. Ein Teil davon ist das umrechnen von dezimalen “Subnet-Masken”: in die bin├Ąre Form. Warum man das braucht wei├č ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich, aber zumindest die Pr├╝fung erfordert es.

Nun habe ich nicht das Umrechnen nicht nur in das bin├Ąre, sondern auch in das oktale und hexadezimale Format bereits vor einigen J├Ąhrchen in der Berufsschule lernen d├╝rfen. Sogar inklusive Rechenoperationen in selbigen Formaten. Es Bedarf bei mir also nur ein wenig ├ťbung um wieder rein zukommen. Und genau daf├╝r habe ich heute fix ein kleines JavaScript geschrieben:



F├╝r das Auswendig-lernen diverser Standard-Ports habe ich allerdings weniger Aufwand betrieben: Lernk├Ąrtchen eigenen sich hier wesentlich besser. Und k├Ânnen zudem auch problemloser mitgenommen werden.

2905 Tage zuvor: Adios Exchange!

Ich hatte es kurz bei identi.ca erw├Ąhnt: Googlemail bietet neuerdings die M├Âglichkeit Email-Konten via Active-Sync mit Windows Mobile-Ger├Ąten abzugleichen. Gratis, selbstredend. Da ich bislang einen (kostenpflichtigen) Exchange-Account bei einem Hoster hatte, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen das Google-Pendant zu testen.

Daf├╝r habe ich zun├Ąchst meine Email-Accounts in Googlemail integriert (sprich, Google ruft dort meine Mails ab und kennzeichnet sie entsprechend der Konten, von denen sie kamen). Anschlie├čend wurden die Kontakte sowie mein Kalender von Outlook (Export als Windows-CSV) nach Googlemail (Import) ├╝bertragen. Das alles ging wunderbar einfach und schnell gleicherma├čen. Selbst das Einrichten von Googlemail unter Windows-Mobile war absolut problemlos. Nach einigen Minuten tr├Âpfelten dann die so abgeglichenen Mails, Kalendereintr├Ąge und Kontakte auf meinem Handy ein.

Doch einen Haken hat die Geschichte leider. Denn als Desktop-Frontend taugt Outlook f├╝r Googlemail leider nicht mehr. Zwar kann man Kalender (als Internet-Kalender) und Mails (via IMAP) weiterhin abgleichen, aber f├╝r die Kontakte gibt es nur dubiose Synchronisierungs-Programme. Unter Linux hat man Dank Evolution hier keinerlei Probleme: Alle Funktionen von Googlemail werden unterst├╝tzt – selbst das Versenden von Mails unter verschiedenen Accounts. Doch unter Windows musste ich ein wenig suchen. Gelandet bin ich dann bei Thunderbird.

Von Haus aus unterst├╝tzt Thunderbird zwar Googlemail direkt, allerdings nur als POP-Abruf (und ohne Kontakt / Kalender-Synchronisation). Ein IMAP-Konto ist jedoch schnell auch manuell eingerichtet. Mittels der Identit├Ąts-Verwaltung kann man auch unter anderen Accounts Mails ├╝ber das so eingerichtete Konto versenden. Doch wirklich integriert wird Googlemail erst durch das bereits von Firefox bekannten Addon-Konzept. So bietet Google-Contacts die Schnittstelle zu den Kontakten, Lightning bietet die Kalender-Funktionalit├Ąt und Provider for Google Calendar die dazugeh├Ârige Schnittstelle f├╝r den Google-Kalender.

Alles in allem bin ich also quasi wieder da, wo ich am Anfang war. Allerdings kostenlos, Plattform-├╝bergreifend (unter Linux funktioniert es gleicherma├čen) und mit einem m├Ąchtigen Web-Frontend.

2912 Tage zuvor: Kryptisches

Ich bin gerade dabei meine Passwort-Verwaltung umzustellen. Das propriet├Ąre SPB Wallet wird, obwohl es seine Sache gut gemacht hat, vom freien KeePass abgel├Âst. Warum? Nun, es ist Plattform-├╝bergreifend sowohl f├╝r Linux und Windows, als auch f├╝r Windows Mobile verf├╝gbar. Au├čerdem ist die Verschl├╝sselungsmethodik von KeePass dokumentiert, was es vermutlich auch sicherer macht. Und dar├╝ber hinaus kann es auch ohne Desktop-Verbindung synchronisiert werden.

Da es jedoch keinen automatischen Import von SPB Wallet in KeePass gibt (was ja irgendwo auch sehr beruhigend ist), m├╝ssen die Daten manuell konvertiert werden. Aber das ist eigentlich auch besser, so kann man dabei wenigstens gleich ausmisten und diverse Passw├Ârter ├Ąndern. Denn selbst wenn man darauf achtet diversifizierte und kryptische Passw├Ârter zu haben, sind hier und da doch welche, die sich gleichen oder schlichtweg zu einfach sind. Und wann w├╝rde man ansonsten schon dazu kommen Passw├Ârter zu ├Ąndern?

Dabei ist mir aufgefallen, dass man sich zwar ├╝berall im Web 2.0 registrieren darf, eine Funktion zum l├Âschen von Accounts gibt es jedoch nahezu nirgends. Warum ist das so? Sicher, mit derlei Daten kann man durchaus auch Geld verdienen, aber die meisten Webseiten versprechen einem ja, dass die ebendieses nicht tun. Ich vermute der wahrscheinlichere Grund liegt darin, dass es in den Standard-Ausf├╝hrungen der beliebtesten Foren-Software schlichtweg keine Funktion daf├╝r gibt. Und das sollte dringend ge├Ąndert werden. Denn was passiert zum Beispiel mit den Daten, wenn die Webseite nicht mehr existiert? Sobald sie aufgel├Âst wird (oder einschl├Ąft) sinkt die Hemmschwelle zum Verkauf der Daten vermutlich immens. Aber ganz davon abgesehen gibt es auch viele Accounts, die ich einfach nicht mehr ben├Âtige. Warum muss ich sie also weiterleben lassen?

2919 Tage zuvor: Den ├ťberblick behalten

Wenn man als IT’ler viel Zeit an der Hand hat, gedeiht das Heim-Netzwerk meistens pr├Ąchtig. Schlie├člich gibt es Unmengen an Sachen, die man schon immer mal ausprobieren wollt; jedoch nie Zeit genug daf├╝r gefunden hat. Wenn Zeit also nicht mehr das limitierende Element ist, nimmt vieles seinen Gang. So auch bei uns zu Hause. Mit neun ganz realen Netzwerk-Clients sowie diversen virtuellen (doch dazu vielleicht sp├Ąter mehr) ist es schon nicht mehr wirklich ein Selbstl├Ąufer. Aber man ist ja Geek genug um auch diese Aufgaben zu automatisieren.

Nun gibt es in der weiten Welt der IT lauter sch├Âne Tools zur System├╝berwachung. Spezial-Tools f├╝r Server, welche f├╝r Anwendungen und auch f├╝rs Netzwerk selbst. Gemeinsam haben sie alle, dass sie meistens viel Geld kosten. Jedoch gibt es ein Tool, dass diese Aufgaben kombiniert anbietet, flexibel zu konfigurieren ist und zu alledem nichts kostet (f├╝r den Privat-Gebrauch zumindest): Manage Engine’s Application Manager.

Seit einigen Monaten habe ich es nun schon bei mir im Einsatz und bin nach wie vor davon begeistert. Ich kann alle meine Clients einbinden und individuell Schwellwerte und Benachrichtigungen konfigurieren, je nach Anforderung. Gleichzeitig kann ich die Historie verfolgen und fr├╝hzeitig erkennen wenn irgendwo ein (Speicher-)Engpass droht oder irgendwelche File-Systeme voll-laufen. Auch zur Planung der n├Ąchtlichen Jobs l├Ąsst sich die CPU- und Netzwerk-Auslastung hervorragend ablesen. Selbstredend l├Ąuft der Applications Manager wartungsfrei und ist angemessen komfortabel zu bedienen. Was will der Heim-Netzwerk-Administrator mehr?

Einzig die M├Âglichkeiten zur ├ťberwachung von SAP- oder Datenbank-Systemen habe ich noch nicht getestet. Allerdings sind diese auch nicht mehr kostenlos zu haben.

2944 Tage zuvor: Zuwenig Speicher f├╝r SMB-Mounts?

Ich spiele ja nach wie vor mit einer Ubuntu-Installation herum um zu sehen an welchen Ecken mir noch Funktionalit├Ąt zu meiner Vista-Installation fehlt. Und, zugegeben, auch um ein wenig f├╝r die zweite Pr├╝fung herumzuspielen. Dabei bin ich vorhin auf einen eher ungew├Âhnlichen Fehler gestossen:

root:maztica:~/# mount -a
mount error(12): Cannot allocate memory
Refer to the mount.cifs(8) manual page (e.g. man mount.cifs)

Gemountet werden sollten in diesem Fall diverse SMB-Shares meines Windows Home-Servers. Vermutet man zun├Ąchst einen Speicherengpass auf dem Linux-Client (was eher ungew├Âhnlich w├Ąre mit circa 7GB freiem RAM) bescheinigen einem die einschl├Ągigen Suchergebnisse einen Fehler auf der Server-Seite. Nur das ich keinen dazugeh├Ârigen Eintrag im Event-Protokoll hatte.

Mit ein wenig Nachdenken (was man prinzipiell vor dem Befragen einer Suchmaschine machen sollte) lag die Antwort denn auch auf der Hand: Der in der /etc/fstab verlinkte User hat schlicht und ergreifend keine Berechtigungen auf den Shares. Kaum macht man es richtig, funktioniert es denn auch:

root:maztica:~/# mount -t cifs //toril/music /media/music/ -o user=kaibo
Password:
root:maztica:~/# df
Filesystem 1K-blocks Used Available Use% Mounted on
/dev/sdc1 75529312 12704404 58988188 18% /
tmpfs 4097176 0 4097176 0% /lib/init/rw
varrun 4097176 212 4096964 1% /var/run
varlock 4097176 0 4097176 0% /var/lock
udev 4097176 412 4096764 1% /dev
tmpfs 4097176 1484 4095692 1% /dev/shm
/dev/sdb1 244195324 165611640 78583684 68% /media/dataDisk
//toril/public 467403140 -349886360 817289500 - /media/public
//toril/music 467403140 -349886360 817289500 - /media/music

2945 Tage zuvor: Testfahrt mit dem Pinguin

Mentale Notiz an mich:

Wenn du mal wieder nach der Seite zur Erneuerung deiner N4S-Demo Lizenz suchst, klicke einfach hier.

2954 Tage zuvor: Visitenkarte

Mal schauen was schneller passiert: Das ich meine gew├╝nschte Zertifizierung (oder auch selbige im Plural) erhalte, oder das Jonas J├Ąger sein Programm zur Erstellung von AR-Visitenkarten endlich ver├Âffentlicht.

Augmented Business Card from jonas on Vimeo.

2982 Tage zuvor: X ohne X

Manchmal fragt man sich ja, warum man eigentlich bei einfachen Sachen so lange herumbasteln muss, bis sie funktionieren. Zum Beispiel bei einer Remote X-Session. Dabei ist es doch so einfach:

ssh -Y [host]

Allein der Hinweis darauf, dass auf dem Client ein X-Server laufen muss, stand nirgends dabei. Ist aber eigentlich, wenn man mal ein klein wenig dr├╝ber nachdenkt, auch selbstverst├Ąndlich. Ein weiterer Beweis daf├╝r, dass Google einem zunehmenden das Denken abnimmt. Und daf├╝r, dass die Bing-Werbung wirklich gelungen ist:

2983 Tage zuvor: Sendeleistung

Garnicht mal so einfach, zwei Wireless-AccessPoints zu einem Verbund zusammen zu schlie├čen. Nicht nur, dass man dazu mindestens ein kompatibles Ger├Ąt braucht – man muss auch noch alles genau richtig einstellen. Mit WDS allein ist es da nicht getan. Die Sicherheitseinstellungen m├╝ssen ├╝bereinstimmen (kein WPA2) und der Sende-Kanal muss auch derselbe sein.

Um einen zu verwirren sind im Netz auch teils gegenspr├╝chliche Anweisungen, vor allem im Bezug auf die Kan├Ąle, zu finden. Ich vermute hier mal einfach Hersteller-abh├Ąngige Unterschiede. Trotzdem sollte man denken, dass es mittlerweile auch daf├╝r einen Standard g├Ąbe.

Aber gut, jetzt funktioniert es und WiFi ist mittlerweile im gesamten Haus zu empfangen. Bei der Einrichtung viel mir dann auch gleich wieder auf, dass alle Nachbarn netter Weise auf denselben Kan├Ąle sitzen:

3038 Tage zuvor: Die Suche nach den Mail-Einstellungen

Falls jemand mal in die Verlegenheit kommen sollte unter einem 64Bit-Vista nach den Outlook-Einstellungen zu suchen: Die verstecken sich unter den Additional Options des Control Panel bei den 32-bit Control Panel Items.

Logisch, eigentlich.

3045 Tage zuvor: Rechtschreibung

Wieso ist die Rechtschreibpr├╝fung von OpenOffice eigentlich so schlecht? Der Name selbst ist eigentlich total falsch gew├Ąhlt, denn da passiert ja nichts weiter als ein nachschlagen der jeweiligen W├Ârter in einer Liste. Quasi pr├╝fen per Duden. Zusammenhang der W├Ârter? Fehlanzeige. Konjugierte W├Ârter werden nicht auf ihren Kontext gepr├╝ft.

Was soll ich mit so einer Pr├╝fung? Da werden doch gerade mal Buchstaben-Dreher bei der Texteingabe mit behoben… Traurig, traurig!

3060 Tage zuvor: Tasks abschie├čen

Wenn man viel mit Linux arbeitet, vermisst man ab und an schon mal eine Funktion unter Windows. In vielen F├Ąllen gibt es allerdings ein ├äquivalent – man kennt es nur nicht. Eines davon ist taskkill. Und, falls ich es mal wieder suchen sollte, so funktioniert es:

taskkill /F /FI "IMAGENAME eq VirtualBox.exe"

Das Ganze geht nat├╝rlich auch mit anderen Prozessen. Beim Namen der Prozesse hilft tasklist weiter.

3089 Tage zuvor: Schlechte Menschen

Diese Welt ist voller schlechter Menschen. Eigentlich wollte ich die Tage ja voller Lob von dem Sheeva Plug reden. Allein ein fieser Hacker meinte sich einen Spa├č erlauben zu m├╝ssen und das arme, kleine System zu infiltrieren. Gut, ich h├Ątte den Port am Router nicht auflassen d├╝rfen – auch nicht f├╝r nur einen Tag.

Werde ich in Zukunft auch nicht mehr tun. Denn das Wiederherstellen des Systems hat mich circa zwei Tage besch├Ąftigt. Konstruktionsbedingt sind Plug Computer nicht wirklich mal eben neu aufgesetzt. Daher bin ich jetzt schlauer was das Einrichten eines USB-Seriell-Adapters unter Debian betrifft (geht nicht), wie sich U-Boot konfigurieren l├Ąsst (Unmengen Hex-Codes), worum es sich bei TFTP und NFS handelt und wie man mit JFFS2-Dateisystemen umzugehen hat.

Ach ja, was mir schlussendlich geholfen hat, was das Booten von der eingebauten SD-Karte samt anschlie├čendem flashen des internen Speichers mit den Original-Images. F├╝r alle Nachahmungst├Ąter:

setenv bootargs='console=ttyS0,115200 mtdparts=nand_mtd:0x4000000×100000(uImage),0×1fb00000@0×500000(rootfs) rw root=/dev/mmcblk0p1 rw ip=10.4.50.4:10.4.50.5:10.4.50.5:255.255.255.0:DB88FXX81:eth0:none’@

3100 Tage zuvor: Shell f├╝r Bill

Wir haben hier so eine ├ťberwachungskamera an der Haust├╝r h├Ąngen. Eine durchaus lustige Sache, nicht nur um zu sehen wann die Post ankommen oder das Kommen und Gehen der Besucher im Auge zu behalten (oder gar die Nachbarn zu beobachten). Zumal sie eine beeindruckende Nachtsicht mit einer sehr fein einstellbaren Bewegungserkennung mitbringt (man kann sich sogar via Telnet in das dort laufende Linux einklinken).

Das Problem bei all der sch├Ânen ├ťberwachung sind allerdings die anfallenden Datenmengen. Zwar wird alles brav mit Mpeg-4 komprimiert, trotzdem kommen schnell einige GB(Gigabyte) damit zusammen. Und da ich leider des ├Âfteren vergesse dort regelm├Ą├čig zu entr├╝mpeln, habe ich mich heute einmal daran gemacht das L├Âschen der ├╝berfl├╝ssigen Bits und Bytes zu automatisieren.

Da die Daten der Kamera via FTP auf meinem Heimserver abgelegt werden, musste also eine Windows-konforme L├Âsung her. Doch wie tut man das, wenn eine Batch-Datei dabei an ihre Grenzen kommt? Ganz recht: Mit der PowerShell. Geh├Ârt hatte ich von ihr schon zuvor, allerdings bis heute noch nie benutzt. Und ich muss sagen: Tolle Sache! In nicht mal einer halben Stunde war ich in der Lage die PowerShell zu installieren, ein passendes Script zusammenzustellen, es zu testen und anschlie├čend einzuplanen.

Ich zeige mich beeindruckt und ziehe den Hut, Herr G.!

3108 Tage zuvor: Debian in klein

Diese kleinen EeePC von Asus machen ihrem Namen ja alle Ehre. Vor allem jene der ersten Generation. Stattliche 2GB bietet die mitgelieferte SSD im Inneren n├Ąmlich dem Betriebssystem an Platz. Klingt ja erst einmal nach zwar nicht viel, aber wohl doch genug Platz. Denkste.

Zwar gibt es durchaus einige spezielle Varianten f├╝r die trendigen Netbooks, aber es gibt eben doch nur eine, die auch auf dem schmalbr├╝stigsten aller EeePCs ihren Dienst verrichtet.

Dabei w├Ąre zumindest das Speicherproblem eigentlich ganz einfach gel├Âst – und w├Ąre f├╝r jede Distribution als Standard w├╝nschenswert: Man muss nur die ganzen Applikationen weglassen. Bei Bedarf kann man sie ja immer noch nachinstallieren. Aber in den meisten F├Ąllen ben├Âtige (ich) sie nicht.

Nun gut, um das manuelle Einrichten der Hardware-Besonderheiten komme ich wohl jetzt nicht mehr drumherum. Aber das nehme ich f├╝r eine Schn├Ârkel-lose OS-Basis dann auch gerne in Kauf.

3156 Tage zuvor: Textpattern bei 1und1

Nachdem diese Domain ja mittlerweile bei ihrem neuen Hoster angekommen ist, habe ich heute dann auch den letzten Fehler behoben: Saubere URLs in Textpattern. Ein wenig kniffelig, aber durchaus einfach zu l├Âsen. Mit folgender .htaccess-Datei:

DirectoryIndex index.php index.html
# For security reasons, Option followsymlinks cannot be overridden.
#Options +FollowSymLinks
Options +SymLinksIfOwnerMatch
RewriteBase /

RewriteEngine On
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} -f [OR]
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} -d
RewriteRule ^(.+) - [PT,L]
RewriteRule ^(.*) index.php

3320 Tage zuvor: Es ist, wie es ist

So ein Server zu Hause ist ja durchaus praktisch: Er macht automatisch Backups von jedem Computer und bietet die M├Âglichkeit zur zentralen Ablage von Fotos, Musik und Filmen. Man ist also, sozusagen, auf der sicheren Seite. Allerdings bin ich immer am ├╝berlegen, wie man den Nutzen noch weiter steigern kann. Die Sicherung der wichtigsten, pers├Ânlichen Daten auf eine Ablage im Internet ist zum Beispiel so eine Sache. Denn was n├╝tzen mir die Backups auf dem Server, wenn der Server selbst bei einem Hurrikan weg fliegt? Aber auch die anderen, ├╝blichen Download-Dienste verrichten zuverl├Ąssig ihren Dienst. Ja, um Strom zu sparen kann man den schwarzen Wunderkasten sogar automatisch ein- und ausschalten lassen.

Aber das interessanteste, vor allem im Zusammenspiel mit der Xbox ist wohl ein DVR. Und weil es mittlerweile auch gen├╝gend Software daf├╝r gibt, habe ich mir vor einigen Wochen auch eine entsprechende Tuner-Karte besorgt. Nach ein wenig herum testen stellte sich dabei ein klarer Favorit heraus: Beyond TV. Die Features entsprechen genau dem, was ich gesucht habe und mein Tuner wird sogar im Bundle mit der Software verkauft. Ein kleiner Haken allerdings blieb: Die hiesigen digitalen Kan├Ąle, die mittels QAM ausgestrahlt werden, will die Software einfach nicht darstellen. Eine kleine Support-Anfrage sowie einige Beta-Versionen sp├Ąter ist das Problem leider nicht behoben. Meine Trial-Version hingegen ist nunmehr ausgelaufen. Aber auch darauf hat der Beta-Support eine passende Antwort parat:

If you have a purchased key, please use that, if you do not own a copy of Beyond TV, I’m afraid it is what it is until you are able to obtain a purchased copy.

Jetzt stelle ich mir nur noch die Frage, ob dort tats├Ąchlich jemand glaubt, dass ich zum testen der versprochenen, aber nicht funktionierenden, Features eine Lizenz kaufe. Bl├Âder Weise habe ich mich doch schon sehr an die Annehmlichkeiten dieses kleinen Zusatznutzens gew├Âhnt…

3339 Tage zuvor: Virtuelle Einbrecher

A network computer (minint-034fc9n) was assigned the IP address of xxx.xxx.xxx.xxx.

Mit diesen Worten wurde ich letzte Woche von meinem Router begr├╝├čt, nachdem sich mein kleiner Homeserver unerwartet aufgeh├Ąngt hatte. Zweimal. Jeweils zu ziemlich genau demselben Zeitpunkt, zu dem die IP-Adresse vergeben wurde.

Nach einigen Recherchen bin ich dann recht schnell dahinter gekommen, dass es sich dabei um einen Windows PE Host gehandelt haben muss. Fragt sich nur noch, wo dies hergekommen sein soll. Die zu dem eingangs genannten DHCP-Lease genannte MAC-Adresse geh├Ârte jedenfalls meinem Server.

Seitdem ist jedenfalls alles still, obwohl ich keinerlei ├änderungen an meiner Konfiguration vorgenommen habe. Der Virenscanner blieb still – logisch, er scannt ja auch nicht den Inhalt virtueller Maschinen. Solange sich der Server jedenfalls immer aufh├Ąngt, sobald jemand Unfug treiben will, kommt dabei immerhin auch nichts abhanden. Und auch keine ungebetene G├Ąste an Bord.

3340 Tage zuvor: Entferntes Fernsehen

XBMC f├╝r die XBox-Classic ist ja nunmehr schon ein alter, jahrelanger Wegbegleiter. Seinerzeit wurde die die XBox ja nur allein deswegen angeschafft: Filmchen vom Rechner direkt auf dem sch├Ânen Wohnzimmer-Fernseher schauen. Die Killer-Applikation schlechthin. Und wie ich jetzt feststellen durfte, ist sie noch viel besser geworden.

XBMC

Konnte man, eine Internetverbindung vorausgesetzt, schon fr├╝her auf Wetterberichte und RSS-Feeds zugreifen, wurde der Gedanke von den Entwicklern seitdem durchaus weiterentwickelt. Zuerst wurden Skripts eingef├╝hrt, mit denen man zum Beispiel auf die Apple Movie Trailer zugreifen kann. Schon eine wirklich kurzweilige Sache! Als n├Ąchstes sind die Internet-Streams hinzugekommen. Auf diese Weise kann man nicht nur Radiosender via Internet h├Âren (endlich wieder EinsLive), sondern auch MMS-Streams (zB n-TV oder auch Giga) abspielen. Doch das wirklich beste sind die PlugIns. Sie spielen den Gedanke eines Skripts noch weiter und erm├Âglichen so direkten Zugriff auf YouTube oder – und das ist f├╝r mich pers├Ânlich der H├Âhepunkt – die ZDF Mediathek.

Ach ja, die schn├Âden Filmchen auf dem heimischen Server kann man nat├╝rlich weiterhin wie gewohnt schauen. Dank WebGuide ├╝brigens auch ├╝bers Internet – in die umgekehrte Richtung.

3345 Tage zuvor: Dein DNS und Du

Heute schon den DNS-Server auf den ber├╝chtigten Sicherheitsfehler gepr├╝ft? Ich tat dies soeben und musste dabei leider feststellen, dass mein Provider sich scheinbar noch nicht gen├Âtigt sah etwas dagegen zu unternehmen. Er steht damit zwar nicht alleine da, aber das macht die Sache ja nun auch irgendwie nicht besser.

3354 Tage zuvor: Heimserver f├╝r Deutschland!

Nachdem der HP Mediasmart Server nun, passend zum heutigen Release des Power Pack 1, auch in Deutschland erh├Ąltlich ist, sei jedem potentiellen K├Ąufer das direkte RAM-Upgrade empfohlen. Es lohnt sich!

3415 Tage zuvor: Virtuelle 64-Bit

Allen, die versuchen ein 64-Bit Client-Betriebssystem unter Vista-64 zum Laufen zu bekommen sei gesagt:

Virtualbox does not support 64-bit guests.

Mich hat es einige Stunden gekostet, dies herauszufinden.

3436 Tage zuvor: Sag beim Abschied leise Servus

Angefangen hat es, logisch, bei WOW. Nimmt ja schlie├člich auch den Gro├čteil in Anspruch. Ab und an, immer ├Âfter, gab es Checksummenfehler beim Starten. Ein diskchck sp├Ąter war dann wieder alles bestens. Immer ├Âfter kam es vor, mischte sich mit sporadisch auftretenden, spontanen Bluescreens. Bis dann vor ein paar Tagen gar nichts mehr ging – und die Festplatte das Booten verweigerte.

Zuf├Ąllig hatte ich da schon das Nachfolgemodell in meinen H├Ąnden, mit der ersten Vista-Testinstallation betankt. Windows-Homeserver sei Dank gingen auch keinerlei Daten verloren. Der Wechsel verl├Ąuft also doch ein wenig schneller als geplant. Trotzdem ein ziemlich treffender Zufall.

Bleibt nur noch jedem anzuraten, nie mit einer Festplatte im Handgep├Ąck auf (Flug-)Reisen zu gehen.

3526 Tage zuvor: PHP5 unter IIS6

Falls jemand in die Verlegenheit kommen sollte PHP5 unter einem IIS6 laufen lassen zu wollen und alle Guides einfach nicht weiterhelfen, sollte mal probieren f├╝r die PHP-Erweiterung in den Web Extensions denselben Pfad einzutragen wie in der Web Site Configuration. Also im alten MS-DOS Format (mit Tilden). Damit wird zumindest das Problem bei einem 404 2 1260 Fehler behoben (keine Berechtigung zum Ausf├╝hren der Erweiterung).

Klar, oder?