3308 Tage zuvor: T├╝cken mit Linux

Man sollte es eigentlich besser wissen, wenn man die Test-Version von Debian auf seinen Systemen installiert: Manchmal funktioniert irgend etwas nicht mehr. Urpl├Âtzlich. Und einfach so. War es vor einigen Wochen noch der VLC-Player (der auf einmal einen Filter nicht mehr enthielt, den ich f├╝r meinen Streaming-Server genutzt habe), war es dann vor einigen Tagen BackupPC, die Backup-L├Âsung f├╝r meine Linux-Systeme (und den Windows-Server). Besonders ├Ąrglich war dies, weil ich gerade auf einen Restore-Point zur├╝ckgreifen musste.

Im Falle des BackupPC-Problems war die Fehlermeldung leider nicht wirklich offensichtlich. Beim Aufruf der entsprechenden Webseite beschwerte sich die Installation auf einmal, dass sie unter einem falschen User laufen w├╝rde. Lighttpd, der nicht nativ unterst├╝tzt wird, zeigte sich unschuldig. Ein fehlendes SUID-Bit f├╝r /usr/share/backuppc/cgi-bin/index.cgi war die Ursache. Hier hatte wohl ein Update zugeschlagen.

Leider funktionierte danach noch weniger als zuvor: Beim Aufruf der Seite kam jetzt zwar nicht mehr die oben genannte Meldung, daf├╝r aber interne Server-Fehler (500) ohne weitere Auskunft – auch nicht in den Log-Dateien. Ein ausf├╝hren der betroffenen index.cgi direkt in der Konsole klappte zwar mit root problemlos, mit dem www- oder backuppc-User jedoch kam eine neue Fehlermeldung:

perl: error while loading shared libraries: libperl.so.5.10: cannot open shared object file: Permission denied

Kein Wunder, existierte die Datei doch garnicht (mehr). Irgend ein Update hatte sie wohl gel├Âscht. Das erkl├Ąrt zwar nicht, warum mit root-Rechten der Aufruf immernoch funktionierte, lieferte jedoch einen L├Âsungs-Ansatz:

apt-get install libperl5-10

Und siehe da: Alles funktioniert wieder wie gehabt. Vielleicht sollte man doch die stable-Versionen von Debian nutzen. Aber die h├Ąngen der Funktionalit├Ąt mitunter ja leider um Jahre hinterher.

3526 Tage zuvor: Debian in klein

Diese kleinen EeePC von Asus machen ihrem Namen ja alle Ehre. Vor allem jene der ersten Generation. Stattliche 2GB bietet die mitgelieferte SSD im Inneren n├Ąmlich dem Betriebssystem an Platz. Klingt ja erst einmal nach zwar nicht viel, aber wohl doch genug Platz. Denkste.

Zwar gibt es durchaus einige spezielle Varianten f├╝r die trendigen Netbooks, aber es gibt eben doch nur eine, die auch auf dem schmalbr├╝stigsten aller EeePCs ihren Dienst verrichtet.

Dabei w├Ąre zumindest das Speicherproblem eigentlich ganz einfach gel├Âst – und w├Ąre f├╝r jede Distribution als Standard w├╝nschenswert: Man muss nur die ganzen Applikationen weglassen. Bei Bedarf kann man sie ja immer noch nachinstallieren. Aber in den meisten F├Ąllen ben├Âtige (ich) sie nicht.

Nun gut, um das manuelle Einrichten der Hardware-Besonderheiten komme ich wohl jetzt nicht mehr drumherum. Aber das nehme ich f├╝r eine Schn├Ârkel-lose OS-Basis dann auch gerne in Kauf.