3703 Tage zuvor: Cruisin'

Ich war ja nun letztens auf einer Kreuzfahrt in die Karibik. Eigentlich das erste Anzeichen daf├╝r, dass man wirklich alt ist – auch wenn sich neuerdings immer j├╝ngere Generationen diesem nautischen Vergn├╝gen hingeben. In diesem speziellen Fall geh├Ârten wir jedoch genau in die Zielgruppe: Es war eine Disney Cruise mit entsprechend vielen Kindern und Eltern an Bord.

Dennoch profitiert man auf so einer Kreuzfahrt doch endlich mal vom deutschen Rentensystem (alter Zeiten). Besteht das Bordpersonal n├Ąmlich zumeist aus Leuten der zweiten Welt, sind s├Ąmtliche Bordprospekte (sogar die Bad-Utensilien) in vorz├╝gliches Deutsch ├╝bersetzt – dem Weltmeister im Reisen wird demnach entsprechend gehuldigt.

Der Vorteil einer Disney Cruise liegt f├╝r die Eltern dabei klar auf der Hand: Man kann die Kinder in professionelle Obhut ├╝bergeben um ruhig und entspannt Cocktails am Erwachsenen-Pool genie├čen zu k├Ânnen. Alternativ kann man auch die F├╝├če im Sand des Erwachsenen-Strands vergraben. Dem ab-18-Bereich kommt dabei eine ganz andere Bedeutung zu. Und so ganz nebenbei kommt man dadurch noch in den Genuss einer privaten Insel mit dazugeh├Ârigem Disney-Park: Castaway Cay. Eltern sei eine derartige Kreuzfahrt also w├Ąrmstens empfohlen!

Abschlie├čend sei noch gesagt, dass Schiffsschwankungen durchaus lustig sind. Gemeinhin kennt man das allerdings schon von diversen Promille Blutalkohol. Das geradeaus-gehen ist ├╝brigens auch n├╝chtern nicht leichter.