1834 Tage zuvor: Unbekannte Weiten

√úber Eve-Online wurde schon viel geschrieben. Sehr viel. Und noch vieles mehr. Ich schenke mir daher die Beschreibung dessen, was es ist und beschr√§nke mich auf meine pers√∂nliche Sicht nach gut anderthalb Monaten Spielzeit und mehreren Jahren interessierter Beobachtung von der Seitenlinie. Denn, so kurios das klingen mag, Eve ist nicht wirklich ein Spiel ‚Äď vielmehr ist es eine Plattform auf der basierend jeder sein eigenes, individuelles Spiel herausarbeiten kann. Damit das funktioniert muss die Basis entsprechend komplex sein. Und das ist sie auch, was auch die extreme Lernkurve erkl√§rt:

Eve-Online Lernkurve

Die Komplexit√§t macht dabei allerdings auch den Reiz des Spiels aus. Konstant findet man neue Seiten des Spiels mit denen man sich besch√§ftigen kann, neue M√∂glichkeiten sich zu verbessern. Oder, ganz banal, neue Arten ISK zu verdienen. ISK muten dabei als Einsteiger vor allem die prim√§re Skilleinheit an: Lernt man eine effektivere Art sie zu verdienen er√∂ffnet einem das zugleich Zugriff auf bessere Schiffe die es einem wiederum erm√∂glichen h√∂her-levelige Missionen zu fliegen welche wiederum mehr ISK geben… Meine Meinung √ľber das Spiel aus zu formulieren w√§re daher auch entsprechend umfassend. Daher die Kurzfassung in Stichpunkten:

Negativ:

  1. Wo soll man anfangen wenn es kein Ziel gibt?
  2. Sehr komplex, extrem steile Lernkurve
  3. Schlechte Vergleichbarkeit f√ľr Items

Nennenswert:

  1. Viele, sehr viele, wirklich immens viele Fenster
  2. Filigranes Wirtschaftssystem
  3. Unschön: Man kann durch Planeten und Stationen warpen (nicht fliegen)
  4. Beschränkt sich auf den Weltraum, keine nennenswerten anderen Räume
  5. Ein Großteil des Spiels passiert außerhalb des Spiels (Planung)
  6. Die Spiel-Datenbank gibt es zum Download. Ganz offiziell. Damit kann man sich selbst dann auch Item-Abfragen zusammenstellen. Very nerdy!

Positiv:

  1. H√ľbsch, wirklich sehr h√ľbsch! Jedenfalls im Weltraum…
  2. Sehr individuelle Schiffsausstattungen
  3. Innovatives MMO-Konzept mit PvP und Raids (Incursions)
  4. Man kann offline skillen

Das es keine Online-Datenbank f√ľr Eve gibt finde ich nach wie vor erstaunlich. Sicher, die Abfragew√ľnsche sind h√∂chst individuell und die Datenbasis √§ndert sich t√§glich. Dennoch h√§tte ich eigentlich erwartet das jemand ein passendes Interface bereitstellt. So jedoch ist man auf eigene SQL-Abfragen (gegen einen eigenen Server) angewiesen. Nach dem Bruch eine beispielhafte SQL-Abfrage um die besten Planeten f√ľr Planety Interaction innerhalb einer bestimmten Faction zu finden.

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1884 Tage zuvor: Die dritte H√∂lle

Blizzard ist gehört zu den erfolgreichsten Spieleschmieden die es jemals gab. Wenn es nicht sogar die erfolgreichste ist. Ist auf einer Schachtel das unverwechselbare Logo aufgedruckt kann man davon ausgehen das ein geniales Spiel darin eingepackt ist. Vergleichbares kann man nur noch von id oder valve behaupten Рund selbst hier gibt es eklatante Unterschiede.

Umso grösser war die Vorfreude auf Diablo 3, dessen beide Vorgänger mir vor unzählbar vielen Jahren unendlichen Spiel-Spaß beschert haben. Anfangs noch ganz klassisch im Netzwerkmodus, dann und wann vielleicht auch mal via Modem. Doch der dritten Teil, soviel darf ich nach gut drei Monaten behaupten, kann an den Erfolg nicht anschließen. Und das liegt nicht unbedingt an einer Verklärung der vorherigen Titel.

Diablo 3

Von Beginn an gab es in Diablo 3 etliche Schw√§chen die man so eigentlich heutzutage in keinem Spiel mehr erwartet h√§tte (vor allem wenn es den Multiplayer-Modus angeblich in den Mittelpunkt stellt): Chats funktionieren nur bedingt, die Usability ist unter aller Kanone – und von eigenen oder gar Gilde Channels ist dabei noch nicht einmal die Rede. Dem lang angek√ľndigten Auktionshaus fehlen grundlegende Funktionen (von der Bedienbarkeit ganz abgesehen) und die Itemization … war bei Diablo schon immer sehr speziell. In diesem Fall steht sie allerdings dem Spiel-Spa√ü schon sehr arg im Wege (zu viel Zufall) was dazu f√ľhrt das man nur im Auktionshaus brauchbare Gegenst√§nde finden kann – wenn man sie denn finden (und bezahlen) kann. Langzeitmotivation sieht anders aus!

Bei Blizzard scheint man die Probleme erkannt zu haben. Betrachtet man die Offensichtlichkeit einiger Unzulänglichkeiten fragt sich warum gerade Blizzard sie nicht bereits vorher behoben hat Рimmerhin sind viele Kleinigkeiten bereits erfolgreich in anderen Titeln umgesetzt. Eigentlich wollte ich zumindest mit einem Charakter Diablo in Inferno durchgespielt haben. Aber ob ich bis zu besagtem Patch das Spiel noch installiert haben werden, mag ich nicht beantworten. Zu sehr frustriert der Spielverlauf ab einem gewissen Level (momentan Inferno Akt 3) Рund zum Gold-farmen ist mir meine Zeit zu schade.

1885 Tage zuvor: Mit Portalen mehr erleben

Zugegeben, so wirklich kann ich mich nicht daran erinnern wann ich zuletzt ein Spiel durchgespielt habe. Es ist garantiert schon Jahre her, soviel scheint sicher zu sein. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher das eines nicht sehr h√§ufig vorkam: Entt√§uschung dar√ľber, dass es schon vorbei ist.

Gestern nun habe ich Portal 2 zu Ende gespielt und genau dieses Gef√ľhl hat sich dabei eingestellt. Wie schon das erste Portal wei√ü auch der zweite Teil durch sein ausgefallenes Spielprinzip und – mehr denn jeh – den Sarkasmus GLaDOS zu bestechen. Ein Manko muss ich dann aber doch anmerken: Der Schwierigkeitsgrad w√§re durchaus h√∂her anzusiedeln gewesen. Viele R√§tsel sind √§hnlich oder recht offensichtlich zu l√∂sen. Was allerdings durch die wirklich gelungene Storyline wieder ausgeglichen wird.

Alles in allem ein wirklich tolles Spiel. Doch trotz allen Spaßes muss auch angemerkt werden: Vorsicht beim Spielen mit Portalen:

2523 Tage zuvor: Ring-Geister f√ľr umme!

Der Herr der Ringe Online bem√ľht sich ja schon seit geraumer Zeit einen nennenswerten Status in der Online-Gemeinde zu erringen. Letzter Clou ist die Abschaffung der Abo-Pflicht. Oder anders ausgedr√ľckt: Das Spielen kostet nichts mehr.

Oder zumindest ist es teilweise gratis. Denn f√ľr bestimmte Funktionen oder Items darf man durchaus Geld auf den Tisch legen. Wie zum Beispiel bevorzugter Login, Taschenpl√§tze oder Ruhe-XP. Oder auch Support. Da ist es ja schon quasi selbstverst√§ndlich, dass man f√ľr einige Rassen und Gebiete die Erweiterung Mines of Moria gekauft haben muss.

Nichts desto trotz bleibt das Grundger√ľst des Spiels kostenlos. Und das hatte eine immens tolle Atmosph√§re zu bieten.

2634 Tage zuvor: Freiheit f√ľr Civilization!

Einer der vermutlich bekanntesten Spiele-Klassiker lautet Civilization, durch den sein Schöpfer Sid Meier zurecht Kult-Status erreicht hat. Demnächst soll, also gute 19 Jahre nach der ersten Version, soll der neueste Nachfolger dieser durchaus kurzweiligen Serie erscheinen.

Die Nachricht hat mir dann allerdings glatt ein älteres Fanprojekt zu Civilization in Erinnerung gerufen: Freeciv, das mittlerweile auch schon Version 2.2.1 erreicht hat.

Grund genug dem Projekt eine neuerliche Chance zu geben. Ein paar Spiele sp√§ter muss ich denn auch sagen: Das Spielprinzip kann auch nach all den Jahren immer noch √ľberzeugen. Es macht einen unheimlichen Spa√ü die Geschicke einer Zivilisation zu steuern, sein Imperium auszubauen und den Gegner ein Schnippchen zu schlagen. Freeciv unterst√ľtzt sogar einen Mehrspielermodus, allerdings konnte ich mich daf√ľr noch nicht erw√§rmen.

Ansonsten sei jedem, dem irgendwann einmal Civilization Spaß gemacht hat, der Download strengstens empfohlen!

2729 Tage zuvor: Zug-Imperator

Modelleisenbahnen wissen ja, aus welchen Gr√ľnden auch immer, zu faszinieren. Sicherlich einer der Gr√ľnde warum das Miniatur-Wunderland so beliebt ist. Und auch wenn die letztj√§hrige Pleite von M√§rklin gezeigt hat, dass es als Hobby sicherlich nicht mehr so verbreitet ist wie noch vor einigen Jahren, bereitet es nach wie vor ein merkw√ľrdig Vergn√ľgen den kleinen Z√ľgen beim Drehen ihrer Runden zuzuschauen.

Das trifft – umso merkw√ľrdiger – in demselben Ma√ü auch f√ľr die digitalen Vertreten auf dem Computermonitor zu. Schon 1994 konnte man dort in Transport Tycoon die altbekannte Modelleisenbahn auf wesentlich komfortablere Weise (digital) errichten. Samt eingebauter Wirtschaftssimulation.

Heute nun wurde endlich die freie Implementation dieses Klassikers in Version 1.0.0 ver√∂ffentlicht: Open Transport Tycoon Deluxe. Da man mittlerweile auch keine Original-Version von Transport Tycoon mehr ben√∂tigt, steht dem neuerlichen Bau, und dem kindlich vergn√ľgten Zuschauen der Z√ľge, nichts mehr im Wege.

3001 Tage zuvor: R√ľckkehr der Blechm√§nner

Ich kann mich nicht erinnern, dass mich eine Spiel-Fortsetzung (oder Neuerscheinung) in den letzten Jahren derart in Vorfreude hat ausbrechen lassen:

Video: Mechwarrior – Trailer (2:55)

Yay!

3028 Tage zuvor: Rumfuchteln im Wohnzimmer

Nachdem ich gestern nun endlich mal einen lustigen kleinen Chip in unsere Wii eingelötet habe (nicht empfehlenswert), können wir nun auch Importware nutzen. Und Homebrews.

Da die Auswahl an Spielen dadurch drastisch gestiegen ist, die kurze Frage an die hiesige Leserschaft: Hat noch jemand eine Wii? Man k√∂nnte ja dann durchaus das ein oder andere Spielchen via Internet wagen…

3338 Tage zuvor: Ehrf√ľrchtig!

Neulich auf WoWJuju:

WoW-Factions

Bleiben, realistisch betrachtet, nur noch die Silverwing Sentinels sowie deren Kollegen von der League of Arathor. Jedenfalls bis zum erscheinen des nächsten AddOns. Ab dann heißt es dann wieder:

You can farm something else now…

3399 Tage zuvor: Gewinnen mit alterac.de!

Nicht, dass es diejenigen lesen w√ľrden, die es m√ľssten. Aber ich finde die Idee und die Umsetzung wirklich gelungen! Und, zugegeben, das ein oder andere konnte ich auch noch lernen – Drakan und Duros darf man nicht looten, sowas!