1708 Tage zuvor: Tomatenmus

Es gibt Tage, an denen will einfach nichts gelingen. Gestern fiel eindeutig in ebendiese Kategorie. Da ĂŒberrascht es, rĂŒckblickend, nicht wirklich das auch mein Router den Geist aufgegeben hat. Leider kann ich lediglich mir selbst die Schuld dafĂŒr geben. Denn ich habe ihn, ganz klassisch, kaputt gespielt. Mit Firmware-Upgrades.

Mein geliebter, kleiner Router hatte naemlich Tomato installiert, eine offene Firmware-Alternative fĂŒr zahlreiche Router. Nun wollte ich meinem Router IPv6 beibringen und musste dazu eine neue Version, zumal eine erweiterte, einspielen. Soweit so gut. Leider habe ich offenbar die falsche Datei heruntergeladen. Und damit meinen Router in einen Haufen Elektronikschrott verwandelt.
Nun gibt es Mittel und Wege diesen Fehler wieder zu beheben. In meinem Fall hĂ€tte ich jedoch ein JTAG-Kabel basteln und einen entsprechenden Pfostenstecker auf der Platine meines Routers einlöten mĂŒssen – mangels entsprechender Bauteile hĂ€tte dies vermutlich wesentlich lĂ€nger gedauert. Und so musste ich wohl oder ĂŒbel den Geldbeutel öffnen und meine Unachtsamkeit mit barer MĂŒnze zahlen.

Groß ist die Weisheit des Webs und so erkannte ich sehr schnell das die einzig Tomato-kompatible Alternative ein Router von Netgear ist – alle anderen waren lediglich im Versand zu bestellen. Nun sei dazu gesagt, dass ich mit Routern aus eben diesem Hause bislang alles andere als gute Erfahrungen gesammelt habe. Aber, was blieb mir anderes ĂŒbrig? Und so wurde ein WNL3500L-100NAS kurzfristig gekauft. Immerhin kommt dieser mit vier Gigabit-Ports – da mein 8-Port Gigabit-Switch ebenfalls vor einigen Tagen das zeitliche gesegnet hat, ein angenehmer Begleiteffekt. Dennoch sollte wirklich mal jemand ein Tomato-kompatibles (oder zumindest ein konfigurierbares) Kabelmodem auf den Markt bringen.

Wie dem auch sei, ich dachte an dieser Stelle bereits das gröbste hinter mich gebracht zu haben. Doch wie ich anschließend noch lernen musste, ist das einspielen einer fremden Firmware nicht ganz so einfach wie bei anderen GerĂ€ten. Um die Sache abzukĂŒrzen: Berichte, die besagen man mĂŒsse den Umweg ĂŒber DD-WRT machen, sind falsch. Im Gegenteil. Hat man DD-WRT erst einmal eingespielt, bekommt man Tomato nur mehr mit Umweg ĂŒber die Original-Firmware installiert. Eine Lektion, die ich nach gut anderthalb Stunden gelernt hatten.
Anschließend durfte ich dann noch lernen, dass eine exportierte Tomato-Konfigurationsdatei Hardware-gebunden ist. Man sie also nicht dazu nutzen kann dieselbe Konfiguration auf anderer Hardware wieder her zu stellen. Immerhin handelt es sich dabei um eine gz-gepackte Textdatei. Man kann also zumindest weite Teile per copy&paste manuell rekonstruieren. Immerhin.

Was also ist die Lehre des gestrigen Tages? Zum einen mal das man nicht mal eben eine Firmware einspielen und sich die notwendige Zeit fĂŒr die angebrachte Sorgfalt nehmen sollte. Zum anderen aber auch, dass man keine zusĂ€tzlichen Baustellen braucht wenn einem ohnehin gerade anderweitige Sorgen ins Haus stehen (ein Rohrbruch zum Beispiel).
Ein gutes allerdings hat der gestrige Tag auch gebracht: Techniker von meinem ISP haben mir eindeutig vor Augen gefĂŒhrt das unser miserabler Upload (0.2 statt 1mbps) in der Tat auf meinen Router zurueck zu fĂŒhren war – es lag an einem Konfigurationsfehler in den QoS(Quality of Service)-Einstellungen. Ups…

1720 Tage zuvor: ProprietĂ€r frustriert

Eigentlich bin ich ja selbst Schuld. Im November 2011 habe ich mir einen Ă€hnlichen Frust von der Seele geschrieben. Dennoch habe ich kurze Zeit spĂ€ter denselben Fehler abermals gemacht: Eine proprietĂ€res GerĂ€t zu kaufen. Doch die Boxee-Box sollte (eigentlich) alles anderes machen, basiert sie doch auf dem freien XBMC. Eigentlich; denn die Hardware ist nicht offen – und kann somit nach der AnkĂŒndigung das jedwede Weiterentwicklung der Plattform eingestellt wird, nicht weiter verwendet werden.

Sicher, solange die Server laufen wird man sie weiterhin als Medienplayer benutzen können. Allerdings wird es keine Aktualisierungen mehr geben – mit der Zeit werden also die KanĂ€le nicht mehr funktionieren und die Apps werden sicherlich auch nicht weiter gepflegt werden. Schade, denn die Boxee-Box war ein wirklich tolles Produkt!

Also, was tun? Die Idee Internet-KanĂ€le auf den Fernseher zu bringen ist gelungen und durchaus ein Feature das ich nicht mehr missen möchte. In der Wirtschaft scheint Google-TV großen Anklang zu finden. Und die AnkĂŒndigung XBMC auf Android zu portieren sollte es ermöglichen ĂŒber kurz oder lang XBMC mit einem Google-TV GerĂ€t zu kombinieren. Zumindest hĂ€tte man dann zwei Produkte die eine lĂ€ngere VerfĂŒgbarkeit erwarten lassen. Was die Hardware betrifft bleibt abzuwarten wie die weitere Entwicklung von XBMC for Android voran schreitet. Aber es werden sicherlich offene Plattformen dabei sein. Und bis dahin sollte meine Boxee-Box noch durchhalten. Hoffentlich…

1974 Tage zuvor: Neue Gadgets

Der FrĂŒhling macht ja angeblich alles neu. Und zumindest auf meine Gadget-Ausstattung bezogen hat er dieses mal richtig zugeschlagen. So durfte ich mich in den vergangenen zwei Wochen gleich ĂŒber zwei neue Smartphone von HTC freuen: Das One V sowie das One X. Letzteres wurde mir von den freundlichen Leuten bei HTC in der AT&T-Version fĂŒr den US-Markt ĂŒberlassen.

Von der Software-Sicht aus betrachtet (dank Android 4 samt passendem Sense) sind die beiden sich noch recht Ă€hnlich. Auf der Hardware-Seite könnten die Unterschiede jedoch grösser kaum sein – was durchaus wörtlich zu verstehen ist. Denn die Abmessungen des One X grenzen schon an jene eines Tablets. Jedenfalls fĂŒr mein Empfinden. Daher hatte ich mich auch ganz bewusst (und dennoch ZĂ€hne-knirschend) fĂŒr das One V als Ersatz fĂŒr mein angeschlagenes HTC Aria entschieden – es ist schlichtweg das einzig auf dem Markt verbliebene Smartphone das noch in eine Hosentasche passt dabei ohne unangenehme Nebenwirkungen zu entfalten. Wobei man dennoch ganz Zweifelsfrei feststellen muss, dass das One X ein umwerfend tolles GerĂ€t ist – es fĂŒhlt sich genauso leicht und handlich an wie das One V (beide wiegen quasi nichts mehr) und ist ebenso flach. Und es liegt auch toll in der Hand – nur zum telefonieren ist es mir dann doch irgendwie zu groß.

Das tollste Feature an beiden Telefonen ist jedoch das neue Sense. Nach wie vor ist die UI der fĂŒr mich ausschlaggebende Grund ein HTC Smartphone zu kaufen (seit nunmehr rund sechs Jahren und Plattform-ĂŒbergreifend). Die Integration verschiedenster Quellen wie zum Beispiel flickr und Twitter in eine OberflĂ€che such selbst auf dem Desktop noch seinesgleichen. Ein Feature, das ich nicht mehr missen möchte! Und Sense 4 geht hier noch einen Schritt weiter und erlaubt es Quellen Modular hinzuzufĂŒgen (neuerdings z.B. auch LinkedIn). Doch das Beste, an beiden Telefon ĂŒbrigens, ist fĂŒr mich noch die Kamera. Nicht Hardware-seitig (obwohl sie wirklich unglaublich tolle Bilder macht!), sondern eher das Best-Shot Feature, bei dem man den Auslöser einfach gedrĂŒckt hĂ€lt und so mehrere Bilder macht. Anschließend wĂ€hlt man das Beste aus – und der Rest wird automatisch gelöscht. Auf diese Weise bekommt man auf wirklich einfachste Weise umwerfend gute Fotos – selbst von zappelnden Kindern.

Als Fazit bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich bei meinem One V bleiben werde – es ist kleiner, handlicher und in allen fuer mich relevanten Punkten dem One X ebenbĂŒrtig. Fragt sich nur noch was ich mit dem One X anstellen werde. Vielleicht ein Kamera-Ersatz mit automatischem Dropbox-Upload?

2115 Tage zuvor: Nook-Eis selbstgemacht

Letzte Wochenende habe ich ein wenig mit dem Port der neuen Android-Version, Ice Cream Sandwich, auf den Nook Color gespielt. Die vorherige Version, “Honeycomb”, war zwar auch schon ein Fortschritt auf dem Nook – auch wenn es zugegeben spĂŒrbar keine richtige UnterstĂŒtzung fĂŒr die Hardware gab. Umso erstaunlicher das selbst ohne richtige Ausnutzung der Ressourcen (es handelt sich um eine frĂŒhe Alpha-Version) ICS die wesentlich bessere Erfahrung bietet: MenĂŒs sowie Applikationen laufen sehr flĂŒssig und trotz fehlender Sound- und 3D-UnterstĂŒtzung finde ich es schon jetzt wesentlich angenehmer.

Da es trotz hervorragender Beschreibung im XDA-Developers Forum einiger TĂŒftelei bedarf die richtigen Dateien korrekt zu kombinieren um eine lauffĂ€hige Version (in meinem Fall von einer SD-Karte laufend) zu bekommen, folgen nach der Pause meine Notizen.

Weiterlesen?

2126 Tage zuvor: ZĂ€hl mich!

Manchmal gibt es Weisheiten, deren Klarheit sich erst nach Jahren vollstĂ€ndig erschließt. You can’t manage it if you can’t measure it ist eine von Ihnen. So offensichtlich diese Erkenntnis auch sein mag: Ich habe einige Zeit gebraucht um sie zu schĂ€tzen – und noch lĂ€nger um sie auch zu leben.

Nun wurde ich vor einigen Monaten auf die Quantified Self Bewegung aufmerksam. Im Prinzip geht es dabei darum eben diese Weisheit auf ein neues Feld auszudehnen: Den eigenen Körper. Der Gedanke dabei ist, dass man wesentlich gesĂŒnder und bewusster lebt wenn man weiß wie man mit sich umgeht. Im Grunde genommen ist das keine neue Erkenntnis, beruht doch zum Beispiel Weight Watchers auf derselben Annahme. Doch bei QF(Quantified Self) wird der Gedanke noch ein wenig weiter gesponnen – und um ein paar neu-modische Spielereien angereichert auch wesentlich kurzweiliger gestaltet. Fitbit ist eine davon.

Fitbit Chart

Dahinter versteckt sich ein kleines GerĂ€t, das erfasst wie viel man sich tagsĂŒber bewegt. Wirklich interessant wird es jedoch erst sobald man es mit der Fitbit Webseite abgleicht: Auf einmal erhĂ€lt man Aufschluss ĂŒber die eigenen Gewohnheiten, Routinen… und UnzulĂ€nglichkeiten. Wer hĂ€tte gedacht wie wenig man sich als SchreibtischtĂ€ter im Land der unbegrenzten Möglichkeiten tatsĂ€chlich bewegt? Erfasst man dazu noch weitere Daten (wie viel Kalorien nehme ich zu mir, wie viel Sport betreibe ich) gewinnt man schnell Erkenntnisse ĂŒber sich, die einem kein Arzt in diesem Maße hĂ€tte veranschaulichen können.

Hat man dann Gefallen daran gefunden an seinen SchwĂ€chen zu arbeiten (und vielleicht den ein oder anderen auch dafĂŒr begeistert), kann man sich auch gegenseitig messen: Wer bewegt sich mehr, wer erreicht sein Ziel als erster? Und Dank Internet funktioniert das sogar ĂŒber Kontinente hinweg.

2383 Tage zuvor: Integration im Hosentaschen-Format

Ein halbes Jahr ist es schon wieder alt, mein Lieblings-Gadget. Eine Ewigkeit! Und oben drein gefÀllt es mir immer noch so gut wie am ersten Tag. Dabei habe es bislang noch nicht einmal vorgestellt, mein HTC Liberty:

Ganz richtig erkannt – es ist kein Windows Mobile/Phone GerĂ€t, sondern eines mit Android. Damit bin ich seit 1999 das erst mal auf ein anderes System umgestiegen. Und bereue das kein StĂŒck. Eher im Gegenteil. Aber um es ausfĂŒhrlicher zu beantworten, ein Blick auf mein Top-3 Highlights – und warum die Android-Implementation die bessere ist:

  • Navigation – schon immer einer der grĂ¶ĂŸten Vorteile eines SmartPhones. Brauchte man bei Windows Mobile noch eine separate (kostenpflichtige) Anwendung kommt sie bei Android von Haus aus mit (kostenlos). Ob die Offline-VerfĂŒgbarkeit des Kartenmaterials eher Vor- oder Nachteil ist, sei dahingestellt.
  • Umgebungs-Suche – Simpel aber sehr hilfreich: Lokations-basierte Suchen. Endlich findet man auf GeschĂ€ftsreisen auch weniger offensichtliche Restaurants und findet, eingebaute Navigation sei Dank, auch problemlos hin (und wieder zurĂŒck). Die Integration der verschiedenen Komponenten ist dabei wesentlich besser als unter Windows.
  • Mails – Technisch gibt es hier kaum Unterschiede zur Windows-Implementation. Allerdings lese ich meine Mails mittlerweile ausschließlich auf dem Telefon – grĂ¶ĂŸerem Display sei Dank. Das funktioniert mittlerweile ĂŒbrigens auch problemlos mit Exchange-Servern.

Und durch den App-Store kann man die FĂ€higkeiten auch nach Belieben erweitern. Zum Beispiel um die Passwort-Verwaltung (unabdingbar), den WiFi-Analyzer (praktisch!) oder auch einen SSH-Client (handlich!). Und vieles, vieles, mehr...

2400 Tage zuvor: Ein Bildschirm wie im Film

Was tut man am besten um sich in eine Sprache einzuarbeiten? Richtig! Kleine, meist unnĂŒtze Applikationen schreiben. Zum Beispiel ein Skript, dass den Inhalt von Dateien anzeigt – ganz so wie es einem in vielen Filmen und TV-Serien tĂ€glich gezeigt wird.

$text_types = ".bat", ".reg", ".kix", ".ps1", ".java", ".txt", ".xml", ".html", ".c"
$sleep_time = 150
$max_size = 4 * 1024 * 1024

function Get-HexDump($path){
	$width = 15
	Get-Content -encoding byte $path -readCount $width -totalCount $max_size | ForEach-Object {
		$characters = $_
		if (($characters -eq 0).count -ne $width){
			$hex = $characters | ForEach-Object {
				" " + ("{0:x}" -f $_).PadLeft(2,"0")
			}
			$char = $characters | ForEach-Object {
				if ([char]::IsLetterOrDigit($_))
					{[char] $_ }else{ "." }
			}
			"$hex $char"
			start-sleep -milliseconds 10
		}
	}
}

foreach ($i in Get-ChildItem . -recurse) {
	if (!$i.PSisContainer) {
		if($text_types -contains $i.Extension){
			get-content $i.fullname | foreach-object { echo $_; start-sleep -milliseconds $sleep_time }
		}else{
			#Get-HexDump($i.fullname)
		}
	}
}

Richtig professionell wird es allerdings erst mit der Hex-Anzeige fĂŒr binĂ€re Dateien (oder, um genau zu sein, nicht-definierte Datei-Endungen). Die Entsprechende Funktion habe ich auf PowerShell.com gefunden.

UnnĂŒtzes PowerShell-Skript bei der Arbeit

Wer mag darf es sich gerne herunterladen. Falls man sich mit der PowerShell beschĂ€ftigen will (was ich jedem IT’ler mit Windows-Kontakten nur nahelegen kann), sollte allerdings versuchen es selbst umzusetzen. Man lernt dabei eine Menge!

2406 Tage zuvor: Die zweite vom Ersten

Die ZDF Mediathek kann man zurecht als Erfolg beschreiben. Nicht nur werden die Inhalte ansprechend im Internet verfĂŒgbar gemacht, das ZDF erschließt sich damit auch Zuschauerkreise, die vorher unerreichbar gewesen sind – Internet sei Dank. Aber das ist ja bereits bekannt.
Nach diesem Erfolg hat es ein wenig gedauert, aber die ARD ist mittlerweile auch mit einer eigenen Mediathek online. NatĂŒrlich alles ein wenig komplexer und unĂŒbersichtlicher. Schließlich mĂŒssen ja irgendwie die Dritten integriert werden. Was liegt also nĂ€her die interessanteren Sendungen herunter zu laden um sie auf dem heimischen Fernseher sehen zu können?

Die ARD macht es einem leider auch hier nicht leicht. Denn die Videos werden, im Gegensatz zum ZDF, via eines Flash-Streams an den Browser geleitet. Mit dem simplen herunterladen des Stream-Redirectors ist es hier also nicht getan. RTMP heißt das Zauberwort bei der ARD. Und das geht so.

ZunĂ€chst ruft man die Seite mit dem gewĂŒnschten Video auf. Nun schaut man in den Quelltext und sucht den Abschnitt des Videos, genauer gesagt den Wert des Parameters file (oder hd.file fĂŒr die hochauflösende Version).

This text will be replaced

Dekodiert man noch den Wert des File-Parameters, hat man alles beisammen um mittels rtmpdump das Video auf die lokale Festplatte zu sichern:

rtmpdump -o <Name_des_Videos.f4v> --host vod.daserste.de --port 1935 --protocol rtmp --playpath mp4:<Wert_des_file-Parameters> --tcUrl rtmp://vod.daserste.de/ardfs --pageUrl <URL_des_Videos> --app ardfs --flashVer WIN 10,0,42,34

Und fertig ist das Video. Einfach, oder?

2538 Tage zuvor: Androides Windows Mobile

Am Montag wurde ja nun Windows Phone 7 offiziell vorgestellt. Grund genug, ein wenig nach Alternativen zu meinem mittlerweile etwas betagten Smartphone zu suchen. Windows Mobile 6.1 ist schließlich auch nicht gerade ein Highlight in der Microsoft’schen Geschichte gewesen.

Was liegt also nÀher als einfach das Betriebssystem des Telefons zu wechseln? Und, einigen fleissigen Entwicklern sei gedankt, es gibt in der Tat einen AndroidPort fuer mein HTC Touch Diamond Pro aka Raphael!

Eine wirklich einfache und mĂŒhelose Installation spĂ€ter und – schwuppdiwupp – schon hat man ein komplett neues Smartphone. Da man von einer SD-Karte bootet, muss man nicht einmal das Original OS löschen. Eindruck: Empfehlenswert!

2613 Tage zuvor: Bluetooth mal praktisch

Wer ein Handy hat und Linux nutzt, sollte es eigentlich als Pflicht-Tool installiert haben: BlueProximity. Das Tool ist dabei so einfach wie genial: Es lauscht ob das gekoppelte Handy in der NĂ€he ist und sperrt den Computer, falls dem nicht so sein sollte. Kommt man wieder zurĂŒck (oder besser gesagt: nĂ€hert sich das Handy wieder dem Computer), wird der Computer wieder entsperrt. Einfach, praktisch und man nicht drumherum sich zu fragen warum das nicht schon viel eher gemacht wurde. Endlich hat Bluetooth auch mal einen praktischen Nutzen!

Nachdem ich nun vor kurzem Opfer einer Computer-Sabotage wurde, habe ich mich auf die Suche nach einer passenden Lösung fĂŒr Windows gemacht. Und siehe da, es gibt tatsĂ€chlich einen Port fĂŒr Windows: Blue Lock. Leider ist es jedoch entweder nicht mit meinem Bluetooth-Adapter kompatibel, oder mit XP. Jedenfalls kommt eine Meldung das keine Bluetooth-Adapter gefunden werden konnten. Schade!

2628 Tage zuvor: Heim-Archiv

Sommerzeit ist Hurricane-Zeit. Zumindest in Florida. Und damit einhergehend muss man zwangsweise auch immer damit rechnen, dass es mitunter das Heim ein paar Wochen spÀter nicht mehr gibt. Eine unschöne Vorstellung, zugegeben. Aber immerhin kann man sich darauf in vielerlei Hinsicht vorbereiten.

Als einen Teil dieser Vorbereitung bin ich vor kurzem dazu ĂŒbergegangen das Papierlose BĂŒro in unserem Heim einzufĂŒhren. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man sich dabei haufenweise Akten spart. Vor allem kann man die digitalisierten Rechnungen, VertrĂ€ge, Dokumente und Unterlagen auch hervorragend als Backup an andere Orte kopieren – die von einem Hurrikan nicht betroffen wĂ€ren.

Hilfreich ist dabei Digital ArcHound, eine Applikation die nicht nur Dokumente verwaltet, sondern sie auch direkt einscannen kann. Das macht die Digitalisierung der AktenschrĂ€nken wesentlich einfacher – und hilft auch ungemein beim Archivieren neuer Dokumente.

Das es sich dabei um eine Windows Home Server-basierte Software handelt, können die so abgelegten Daten dann auch direkt mit der bereits vorhandenen Backup-Lösung mit gespiegelt werden – zum Beispiel in die Amazon-Cloud.

2809 Tage zuvor: Tages-Planung

Vor nicht allzu langer Zeit erwĂ€hnte ich, dass der HP DreamScreen eine tolle Sache sei. Denn er bietet die Möglichkeit Bilder (und Musik) ĂŒber die integrierte WiFi-Schnittstelle nachzuladen. Soweit, so gut.

Nachdem ich mir Ende November gĂŒnstig einen zugelegt habe, konnte ich die letzten Tage auch endlich ein wenig intensiver Zeit investieren um ihn fĂŒr das zu nutzen, fĂŒr das er gedacht war. NĂ€mlich morgendlich eine Übersicht ĂŒber all jenes anzuzeigen, was den Tag ĂŒber so los ist. Ist heute etwas geplant? Was macht Mami? Wer kommt zu Besuch? Wie wird das Wetter? Was ist ĂŒber Nacht in der Welt passiert?

Das Programm um ein entsprechendes Bild aus diversen Feeds zu erstellen war auch recht zĂŒgig geschrieben. Allerdings sind die Grenzen des DreamScreen ein wenig zu eng gesteckt, um das Ziel zu erreichen. Denn es gibt zwar die Möglichkeit Daten drahtlos abzugleichen und Musik direkt aus dem Netzwerk abzuspielen (auch wenn man dazu den Windows Media Player installiert haben muss). Man ist dabei jedoch leider auf Pull-Dienste angewiesen, sprich man muss manuell am DreamScreen die Daten abfragen – eine Push-Möglichkeit, bei der ein Programm ein Bild zur Anzeige an den Bilderrahmen schickt, gibt es nicht.

Damit ist das Projekt also frĂŒhzeitig gescheitert. An einer unzureichenden Software-Implementation seitens HP. Auch ein SDK um gegebenenfalls eine eigene Lösung dafĂŒr zu entwickeln, gibt es nicht. Dabei lĂ€uft der DreamScreen auf einer Embedded Linux Plattform und bietet daher theoretisch alle FunktionalitĂ€ten um das gewĂŒnschte Verhalten problemlos zu bieten. Zwar offenbarte ein Netzwerk-Sniffer das die Daten mittels SOAP abgeglichen werden, man auf diese Weise vermutlich auch automatisch Bilder hochladen könnte, allerdings fehlen damit immer noch Steuerungsfunktionen wie zum Beispiel ein bestimmtes Bild anzeigen zu lassen.

Bleibt nur zu hoffen, dass HP seine angeblichen PlĂ€ne umsetzt und in der Tat grosses aus der ansonsten guten Hardware macht – oder zumindest jemand es schafft Zugang zu dem Linux-System zu erhalten.

2847 Tage zuvor: Schreibhilfe

Ich habe mir also letztens diese neue Tastatur gekauft. War, dank des Black Friday auch ein echtes SchnĂ€ppchen – statt $80 lediglich $30. Und im zwielichtigen Arbeitszimmer ist es wirklich eine angenehme Sache leuchtende Tasten vor sich zu haben. Sogar der Anschlag – bislang das Kriterium aufgrund dessen ich stets die Anschaffung einer neuen Tastatur gescheut habe – ist sehr eingĂ€ngig und durchaus angenehm.

Logitech Illuminated Keyboard

Einzig die Umstellung auf ein amerikanisches Tastatur-Layout ist weniger mĂŒhelos als ich bislang angenommen hatte. Nachdem mein Desktop-Rechner der einzige mit einer deutschen Tastatur war, dachte ich mich schon mehr an die Eigenheiten der US-Pendant (vor allem die physikalischen wie z.B. die GrĂ¶ĂŸe und Position der Tasten) gewöhnt zu haben. Was ich mir allerdings stattdessen offenbar angeeignet habe, ist der ansonsten unnötige Blick weg vom Monitor hin zur Tastatur. So gesehen sind die leuchtenden Tasten zugleich Hilfe und Hindernis – Hilfe beim erlernen der hiesigen Tasten-GerĂ€te und hinderlich beim blind-tippern.

2869 Tage zuvor: Mobiles WLAN

Ich habe heute mein Telefon via USB mit dem Computer verbunden um ein paar Dateien zu ĂŒbertragen. Nichts aufregender als das einstecken eines USB-Sticks. Eigentlich. Doch was musste ich sehen, als ich nach dem Mount-Point des GerĂ€tes geschaut habe?

maztica:~# dmesg | tail -20
[28035.631359] usb 1-2.1: new high speed USB device using ehci_hcd and address 8
[28035.750943] usb 1-2.1: configuration #1 chosen from 1 choice
[28035.832013] rndis_host 1-2.1:1.0: RNDIS_MSG_QUERY(0x00010202) failed, -47
[28035.851942] eth1: register 'rndis_host' at usb-0000:00:1a.7-2.1, RNDIS device, 80:00:60:0f:e8:00
[28035.851967] usbcore: registered new interface driver rndis_host
[28036.021362] cfg80211: Calling CRDA to update world regulatory domain
[28036.025282] usbcore: registered new interface driver rndis_wlan
[28036.030602] cfg80211: World regulatory domain updated:
[28036.030606] (start_freq - end_freq (a) bandwidth), (max_antenna_gain, max_eirp)
[28036.030609] (2402000 KHz - 2472000 KHz (a) 40000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
[28036.030612] (2457000 KHz - 2482000 KHz (a) 20000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
[28036.030614] (2474000 KHz - 2494000 KHz (a) 20000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
[28036.030617] (5170000 KHz - 5250000 KHz (a) 40000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
[28036.030620] (5735000 KHz - 5835000 KHz (a) 40000 KHz), (300 mBi, 2000 mBm)
[28046.381255] eth1: no IPv6 routers present

Sollte sich das Telefon einfach als Ethernet-Adapter am System angemeldet haben?

maztica:~# ifconfig eth1
eth1 Link encap:Ethernet HWaddr 80:00:60:0f:e8:00
inet addr:169.254.2.2 Bcast:169.254.2.255 Mask:255.255.255.0
inet6 addr: fe80::8200:60ff:fe0f:e800/64 Scope:Link
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
RX packets:32 errors:26 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:32 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:1000
RX bytes:2653 (2.6 KB) TX bytes:6347 (6.3 KB)

Ja, hat es. Tolle Sache! Falls ich irgendwann mal Bedarf an einer WLAN-Karte haben sollte.

2893 Tage zuvor: Wunschzettel

Weihnachten steht vor der TĂŒr, das weiß jeder der Kinder hat spĂ€testens seit Ostern. Und da zu den neuen Tugenden ja auch das gegenseitige beschenken der nicht-Kinder der Familie im Allgemeinen und der Mitglieder des Haushalts im speziellen gehört, hier ein paar Produkt-Ideen deren Anschaffung mir schon seit geraumer Zeit vorschwebt.

HP DreamScreen 100: ~$250,-
Dieser digitale Bilderrahmen, der dank seiner WiFi-Anbindung nicht auf mĂŒhselig manuell zu beladener USB-Sticks angewiesen ist, besitzt das Potential zum zentralen Familien-Kalender zu avancieren. Jedenfalls wenn man es schafft die Daten aus dem Google-Kalender in ein entsprechendes Startbild zu pressen. Und fernsehen kann man damit auch noch!

Acer Aspire Revo: ~$250,-
Dieser kleine Rechenknecht interessiert fĂŒr zweierlei: Dank nVidia’s Ion- sowie intel’s Atom-Chip ist er winzig klein und verfĂŒgt zudem direkt ĂŒber alle AnschlĂŒsse um ihn an einen (HD) Fernseher anzuschließen. Das macht ihn zum idealen XBMC Client, der mich durchaus einige Stunden frĂŒher pro Woche ins Bett zu befördern könnte. Zum anderen habe ich ihn als Rechner fĂŒr die Kinder im Auge – schließlich kommt er (in der richtigen Version) Standard-mĂ€ĂŸig mit kabelloser Tastatur und Maus daher.
Vorsicht: Momentan ist in den USA lediglich die abgespeckte Version mit Single-Core CPU und Ion-LE erhÀtlich. Aber ein Newegg Geschenkgutschein tut es auch.

Optimus Maximus Keyboard: ~€1.200,-
Die ultimative Tastatur. Leider auch mit ultimativen Preis. DafĂŒr aber auch das ultimative Geschenk!

2916 Tage zuvor: Schon wieder?

Das die Welt schlecht ist, hatte ich ja bereits zuvor erwÀhnt (wobei das seinerzeit eher ein Speicherproblem gewesen zu sein scheint). Aber das ich so wahnsinnig beliebt bin, habe ich dann doch nicht gedacht. Nachdem ich einen Beitrag von Gunnar Wolf gelesen habe, musste ich doch mal auf meinem öffentlich zugÀngigen Linux-Rechner nachschauen. Und siehe da:

Oct 2 05:24:25 lantan sshd[28580]: pam_unix(sshd:auth): authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=221.234.43.137 user=root
Oct 2 05:24:30 lantan sshd[28584]: pam_unix(sshd:auth): authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=221.234.43.137 user=root
Oct 2 13:00:08 lantan sshd[11050]: pam_unix(sshd:auth): authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=ds150.reliablehosting.com user=root
Oct 2 13:00:11 lantan sshd[11062]: pam_unix(sshd:auth): authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=ds150.reliablehosting.com user=root

Dergleichen erscheint 11185 Mal in meinem Log. Es scheint sich dabei wohl um ein globaleres Problem zu handeln. Fragt sich nur, was damit bezweckt wird. Der Login mittels root ist selbstredend deaktiviert, daher gibt es eigentlich keinen Grund zur Sorge. Dennoch habe ich das entsprechende Port-Forwarding jedoch vorerst deaktiviert (Sorry, Flo).

2954 Tage zuvor: Visitenkarte

Mal schauen was schneller passiert: Das ich meine gewĂŒnschte Zertifizierung (oder auch selbige im Plural) erhalte, oder das Jonas JĂ€ger sein Programm zur Erstellung von AR-Visitenkarten endlich veröffentlicht.

Augmented Business Card from jonas on Vimeo.

3100 Tage zuvor: Shell fĂŒr Bill

Wir haben hier so eine Überwachungskamera an der HaustĂŒr hĂ€ngen. Eine durchaus lustige Sache, nicht nur um zu sehen wann die Post ankommen oder das Kommen und Gehen der Besucher im Auge zu behalten (oder gar die Nachbarn zu beobachten). Zumal sie eine beeindruckende Nachtsicht mit einer sehr fein einstellbaren Bewegungserkennung mitbringt (man kann sich sogar via Telnet in das dort laufende Linux einklinken).

Das Problem bei all der schönen Überwachung sind allerdings die anfallenden Datenmengen. Zwar wird alles brav mit Mpeg-4 komprimiert, trotzdem kommen schnell einige GB(Gigabyte) damit zusammen. Und da ich leider des öfteren vergesse dort regelmĂ€ĂŸig zu entrĂŒmpeln, habe ich mich heute einmal daran gemacht das Löschen der ĂŒberflĂŒssigen Bits und Bytes zu automatisieren.

Da die Daten der Kamera via FTP auf meinem Heimserver abgelegt werden, musste also eine Windows-konforme Lösung her. Doch wie tut man das, wenn eine Batch-Datei dabei an ihre Grenzen kommt? Ganz recht: Mit der PowerShell. Gehört hatte ich von ihr schon zuvor, allerdings bis heute noch nie benutzt. Und ich muss sagen: Tolle Sache! In nicht mal einer halben Stunde war ich in der Lage die PowerShell zu installieren, ein passendes Script zusammenzustellen, es zu testen und anschließend einzuplanen.

Ich zeige mich beeindruckt und ziehe den Hut, Herr G.!

3108 Tage zuvor: Debian in klein

Diese kleinen EeePC von Asus machen ihrem Namen ja alle Ehre. Vor allem jene der ersten Generation. Stattliche 2GB bietet die mitgelieferte SSD im Inneren nÀmlich dem Betriebssystem an Platz. Klingt ja erst einmal nach zwar nicht viel, aber wohl doch genug Platz. Denkste.

Zwar gibt es durchaus einige spezielle Varianten fĂŒr die trendigen Netbooks, aber es gibt eben doch nur eine, die auch auf dem schmalbrĂŒstigsten aller EeePCs ihren Dienst verrichtet.

Dabei wĂ€re zumindest das Speicherproblem eigentlich ganz einfach gelöst – und wĂ€re fĂŒr jede Distribution als Standard wĂŒnschenswert: Man muss nur die ganzen Applikationen weglassen. Bei Bedarf kann man sie ja immer noch nachinstallieren. Aber in den meisten FĂ€llen benötige (ich) sie nicht.

Nun gut, um das manuelle Einrichten der Hardware-Besonderheiten komme ich wohl jetzt nicht mehr drumherum. Aber das nehme ich fĂŒr eine Schnörkel-lose OS-Basis dann auch gerne in Kauf.

3113 Tage zuvor: Wortspielereien

Lustig, dieses Wordle. Wenn ich auch nicht so recht erkennen kann, warum er sich bei dem Feed dieses Blogs genau diese Wörter zieht.

3189 Tage zuvor: Riss in der Optik

Und auf einmal war es kaputt. Display gebrochen. Einfach so. Schade, sehr schade. Denn es hat mir wirklich gut gefallen.

Nun, eine bessere Gelegenheit und einen besseren Zeitpunkt ein neues zu kaufen gibt es wohl nicht. Ein Wink mit dem Zaunpfahl des Schicksals?

3320 Tage zuvor: Es ist, wie es ist

So ein Server zu Hause ist ja durchaus praktisch: Er macht automatisch Backups von jedem Computer und bietet die Möglichkeit zur zentralen Ablage von Fotos, Musik und Filmen. Man ist also, sozusagen, auf der sicheren Seite. Allerdings bin ich immer am ĂŒberlegen, wie man den Nutzen noch weiter steigern kann. Die Sicherung der wichtigsten, persönlichen Daten auf eine Ablage im Internet ist zum Beispiel so eine Sache. Denn was nĂŒtzen mir die Backups auf dem Server, wenn der Server selbst bei einem Hurrikan weg fliegt? Aber auch die anderen, ĂŒblichen Download-Dienste verrichten zuverlĂ€ssig ihren Dienst. Ja, um Strom zu sparen kann man den schwarzen Wunderkasten sogar automatisch ein- und ausschalten lassen.

Aber das interessanteste, vor allem im Zusammenspiel mit der Xbox ist wohl ein DVR. Und weil es mittlerweile auch genĂŒgend Software dafĂŒr gibt, habe ich mir vor einigen Wochen auch eine entsprechende Tuner-Karte besorgt. Nach ein wenig herum testen stellte sich dabei ein klarer Favorit heraus: Beyond TV. Die Features entsprechen genau dem, was ich gesucht habe und mein Tuner wird sogar im Bundle mit der Software verkauft. Ein kleiner Haken allerdings blieb: Die hiesigen digitalen KanĂ€le, die mittels QAM ausgestrahlt werden, will die Software einfach nicht darstellen. Eine kleine Support-Anfrage sowie einige Beta-Versionen spĂ€ter ist das Problem leider nicht behoben. Meine Trial-Version hingegen ist nunmehr ausgelaufen. Aber auch darauf hat der Beta-Support eine passende Antwort parat:

If you have a purchased key, please use that, if you do not own a copy of Beyond TV, I’m afraid it is what it is until you are able to obtain a purchased copy.

Jetzt stelle ich mir nur noch die Frage, ob dort tatsĂ€chlich jemand glaubt, dass ich zum testen der versprochenen, aber nicht funktionierenden, Features eine Lizenz kaufe. Blöder Weise habe ich mich doch schon sehr an die Annehmlichkeiten dieses kleinen Zusatznutzens gewöhnt…

3339 Tage zuvor: Virtuelle Einbrecher

A network computer (minint-034fc9n) was assigned the IP address of xxx.xxx.xxx.xxx.

Mit diesen Worten wurde ich letzte Woche von meinem Router begrĂŒĂŸt, nachdem sich mein kleiner Homeserver unerwartet aufgehĂ€ngt hatte. Zweimal. Jeweils zu ziemlich genau demselben Zeitpunkt, zu dem die IP-Adresse vergeben wurde.

Nach einigen Recherchen bin ich dann recht schnell dahinter gekommen, dass es sich dabei um einen Windows PE Host gehandelt haben muss. Fragt sich nur noch, wo dies hergekommen sein soll. Die zu dem eingangs genannten DHCP-Lease genannte MAC-Adresse gehörte jedenfalls meinem Server.

Seitdem ist jedenfalls alles still, obwohl ich keinerlei Änderungen an meiner Konfiguration vorgenommen habe. Der Virenscanner blieb still – logisch, er scannt ja auch nicht den Inhalt virtueller Maschinen. Solange sich der Server jedenfalls immer aufhĂ€ngt, sobald jemand Unfug treiben will, kommt dabei immerhin auch nichts abhanden. Und auch keine ungebetene GĂ€ste an Bord.

3340 Tage zuvor: Entferntes Fernsehen

XBMC fĂŒr die XBox-Classic ist ja nunmehr schon ein alter, jahrelanger Wegbegleiter. Seinerzeit wurde die die XBox ja nur allein deswegen angeschafft: Filmchen vom Rechner direkt auf dem schönen Wohnzimmer-Fernseher schauen. Die Killer-Applikation schlechthin. Und wie ich jetzt feststellen durfte, ist sie noch viel besser geworden.

XBMC

Konnte man, eine Internetverbindung vorausgesetzt, schon frĂŒher auf Wetterberichte und RSS-Feeds zugreifen, wurde der Gedanke von den Entwicklern seitdem durchaus weiterentwickelt. Zuerst wurden Skripts eingefĂŒhrt, mit denen man zum Beispiel auf die Apple Movie Trailer zugreifen kann. Schon eine wirklich kurzweilige Sache! Als nĂ€chstes sind die Internet-Streams hinzugekommen. Auf diese Weise kann man nicht nur Radiosender via Internet hören (endlich wieder EinsLive), sondern auch MMS-Streams (zB n-TV oder auch Giga) abspielen. Doch das wirklich beste sind die PlugIns. Sie spielen den Gedanke eines Skripts noch weiter und ermöglichen so direkten Zugriff auf YouTube oder – und das ist fĂŒr mich persönlich der Höhepunkt – die ZDF Mediathek.

Ach ja, die schnöden Filmchen auf dem heimischen Server kann man natĂŒrlich weiterhin wie gewohnt schauen. Dank WebGuide ĂŒbrigens auch ĂŒbers Internet – in die umgekehrte Richtung.

3345 Tage zuvor: Dein DNS und Du

Heute schon den DNS-Server auf den berĂŒchtigten Sicherheitsfehler geprĂŒft? Ich tat dies soeben und musste dabei leider feststellen, dass mein Provider sich scheinbar noch nicht genötigt sah etwas dagegen zu unternehmen. Er steht damit zwar nicht alleine da, aber das macht die Sache ja nun auch irgendwie nicht besser.

3354 Tage zuvor: Heimserver fĂŒr Deutschland!

Nachdem der HP Mediasmart Server nun, passend zum heutigen Release des Power Pack 1, auch in Deutschland erhÀltlich ist, sei jedem potentiellen KÀufer das direkte RAM-Upgrade empfohlen. Es lohnt sich!