1406 Tage zuvor: Zigeuner-Soße

Dem geneigten Leser mag bekannt sein, dass mich hauptsächlich der Heißhunger auf geliebte, heimische Gerichte zum Kochen gebracht hat. Kochen soll in diesem Zusammenhang, so traurig es auch sein mag darauf hinzuweisen, auf das Zubereiten von Gerichten von Grund auf heißen. Keine Tüten-Soßen, keine Dosen-Ravioli und ganz sicher auch keine Mikrowellen-Currywurst.

Eine letzte Bastion, die es zu erklimmen galt, war die Zigeuner-Soße. Einige erste Versuche sind leider nicht sehr erfolgreich geendet (zumindest was meine geschmackliche Erinnerung betraf), daher hatte ich mich zuletzt nicht mehr sehr häufig daran versucht. Heute jedoch wurden die Bemühungen von Erfolg gekrönt. Damit es beim nächsten Mal nicht wieder im Desaster endet, hier das (ziemlich einfache) Rezept:

  • Zwei Zwiebeln, in Halbkreise geschnitten
  • Eine Knoblauch-Zehe
  • Zwei Paprika (rot & grün), in kleine Streifen geschnitten
  • Circa fünf pürierte Tomaten

Die Zwiebeln scharf anbraten. Sobald die Kanten der Zwiebeln braun werden Knoblauch und Paprika dazugeben und ebenfalls mit scharf anbraten. Mit dem Tomaten-Püree ablöschen und alles kurz aufkochen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika, ein wenig Chilli und süßem Curry nach Belieben abschmecken. Anschließend circa 30 Minuten köcheln lassen.

Dazu passt natürlich nur eines: Schnitzel mit Pommes! Obwohl es auf einem Hotdog bestimmt auch ganz vorzüglich schmecken dürfte. Zigeuner-Hotdog?

2852 Tage zuvor: Tomaten-Bolognese

Mein Lieblings-Rezept habe ich noch gar nicht verewigt. Das soll sich heute ändern, zumal ich dafür schon viel Lob dafür ernten durfte. Spaghetti-Bolognese schmeckt nicht nur wahnsinnig gut (sowohl den jungen als auch den älteren), sondern ist auch einfach selbst gemacht – und schmeckt dabei deutlich besser als jede Tüten-Variante.

  • 500g Nudeln
  • 500g Hackfleisch (am besten halb&halb)
  • zwei Tomaten
  • eine rote Paprika
  • eine Zwiebel
  • 300ml (Gemüse-) Brühe
  • eine kleine Dose Tomatenmark
  • Gewürze: Curry, Paprika-Pulver, Knoblauch

Zur Vorbereitung Tomaten, Paprika und Zwiebel kleinschneiden. Anschließend das Hackfleisch mit ein wenig Salz in einer großen Pfanne zusammen mit der Zwiebel anbraten. Währenddessen die Brühe aufkochen und zum fertig gebratenen Hackfleisch geben. Alles zusammen wieder aufkochen. Nun das Tomatenmark dazugeben und gut unter-rühren. Sobald das Tomatenmark in der Brühe aufgegangen ist, Tomaten und Paprika hinzugeben und Curry unter-rühren. Alles auf mittlerer Hitze circa 30 Minuten köcheln lassen und gegebenenfalls (je nach gewünschter Sämigkeit) ein wenig Wasser beigeben.

Nach dem Köcheln die Soße mit den Gewürzen ab-schmecken. Wir wollen einen deutlichen Tomaten-Geschmack behalten, jedoch die Würze des Curry heraus schmecken. Während die Soße noch eine gute Viertel Stunde weiterköcheln darf, können die Nudeln gekocht werden. Nach circa 45 Minuten ist die Soße fertig, was in etwa mit den Nudeln zusammenfallen dürfte. Allerdings kann man sie auch durchaus noch länger köcheln lassen (oder auch warm-halten), dem Geschmack kommt das eher noch entgegen. Und nicht vergessen frischen (!) Parmesan dazu zu reichen.

2915 Tage zuvor: Beilagen-Salat

Bohnen-Salat nach Großmutters Art:

  • Eine Dose gelbe Wachsbrechbohnen abgießen und in eine Schüssel geben
  • Eine kleine Zwiebel kleinschneiden und dazugeben
  • Circa zwei Esslöffel Miracle Whip (oder eine andere Salat-Mayonnaise) dazugeben
  • Mit ein wenig Senf abschmecken
  • Gut zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Zwar nicht ganz wie das Original, aber schon ziemlich nah dran.

2991 Tage zuvor: Leckere Vitamine

Gestern ausprobiert und für sehr gut befunden:

  • Gemüsebrühe aufkochen
  • Währenddessen aus Hackfleisch Daumen-große Kügelchen formen
  • Tiefkühlgemüse, Suppennudeln und Hackfleischbällchen in die kochende Brühe geben
  • Alles zusammen fünf bis zehn Minuten kochen lassen
  • Mit Salz und Pfeffer ab-schmecken und servieren.

Geht schnell, schmeckt unverschämt gut und geht ziemlich schnell von der Hand. Genau das richtige, um dem Schulkantinen-Essen (welches scheinbar vornehmlich aus Pizza und Burgern zu bestehen scheint) entgegen zu wirken.