1477 Tage zuvor: The Gathering

Ich bin jetzt schon seit zwei Tagen auf der Suche nach einem ganz bestimmtes Lied. Gothic war es wohl. Circa im Jahre 2001 – gehört wohlgemerkt. Trotz mannigfaltigen Anfragen konnte ich es bis dato nicht entdecken.

Aber immerhin habe ich dabei viel Musik zu hören bekommen. Ein wirklicher Fund, wie ich finde, ist The Gathering’s if_then_else:

3038 Tage zuvor: Legal MP3s herunterladen?

Tauschbörsen sollen ja angeblich die Musikindustrie zerstören. Wird einem ja schon seit Jahren eingetrichtert. Klauen ist bekanntlich auch tatsĂ€chlich schlecht (und illegal), daher haben die Herren von der Industrie denn auch Angebote fĂŒr legale MP3-Downloads bereitgestellt. Sagt man.
Nun habe ich heute das erste Mal versucht einen derartigen Kauf durchzufĂŒhren. Zugegeben, die $3 Ersparnis gegenĂŒber dem CD-Kauf sind wahrlich kein Grund zu einem Download zu greifen und dafĂŒr auf das PrimĂ€rmedium CD zu verzichten. Doch man muss ja alles mal versucht haben. Also los-geklickt!

Wo kauft man eigentlich MP3s? Als erstes viel mir da Amazon ein. Hin-geklickt, gesucht, gefunden, gekauft? Denkste. Wer ein ganzes Album kaufen will, muss den Amazonschen MP3-Loader installieren. Doof. Also nach anderen LĂ€den umgeschaut. Aber so wirklich weiter-geholfen hat auch das nicht. Überall muss man sich fĂŒr die (gut gemeinte) Probezeit registrieren – allerdings will ich doch gar kein Abonnement abschließen sondern nur ein einzelnes Album herunterladen. Also doch wieder zurĂŒck zu Amazon.
Laden wir uns den komischen MP3-Loader halt fĂŒr unsere Spielwiese unter Debian herunter. Gedacht, heruntergeladen, installiert? Nein: package architecture (i386) does not match system (amd64). Bleibt noch die Installation in meinem Test-Vista. Gedacht, heruntergeladen und… installiert! Wunderbar.
Doch wo sind meine MP3s? Im MP3-Loader jedenfalls nicht. Und auch beim Versuch das Album in Amazon zu kaufen werde ich nur ein ums andere Mal auf die MP3-Loader-Download-Seite umgeleitet. Ob das so der Sinn der Sache ist?

Nach circa 20 Minuten gebe ich auf. Ich hĂ€tte liebend gerne die $10 ausgegeben und mir das Album direkt auf die heimische Festplatte heruntergeladen. Aber irgendwie scheint es keinen Shop zu geben, in dem man mit einfachen Mitteln (ohne dritt-Software oder DRM) dies machen darf. WĂŒrde ich in einschlĂ€gigen P2P-Programmen die Schlagworte eintippen, ich hĂ€tte das Album vermutlich schon komplett hier liegen – ohne die $10 ausgegeben zu haben. Da braucht man sich nun wirklich nicht wundern, wenn die Leute zu den illegalen Angeboten greifen.

Die legale Alternative? Ich hab das Album jetzt als CD gekauft. Vermutlich wird es in acht bis zehn Tagen per Post bei mir eintreffen.

3039 Tage zuvor: Joe Bonamassa

Ich bin mir recht sicher, dass dies einem regelmÀssigen Leser gefallen wird:

3613 Tage zuvor: Discovery: HAL

Letztens beim Stöbern im Musikladen gefunden: Amplifier – The Astronaut Dismantles HAL. Nach einigem rauf- und runter-hören muss ich sagen, dass es durchaus Amplifier-wĂŒrdig ist. Zumal die Lieder auf keiner anderen CD enthalten sind. Und die 10,- Euro stehen fĂŒr jemand der die anderen beiden Alben mag ohnehin außer Frage.

Hier hört man ĂŒbrigens meiner Meinung nach noch am ehesten Anleihen von Porcupine Tree heraus. Was ja auch nicht unbedingt schlecht ist. Und auch wenn die Maxi schon ein wenig Ă€lter ist, hilft sie dennoch dabei das Warten auf das kommende Album zu verkĂŒrzen.

3644 Tage zuvor: Es wird Winter

Und passend dazu gibt es am 26. Oktober Polarkreis 18 im Karlsruher Kulturzentrum Tempel zu hören. 12,50€ ist nicht sonderlich viel – allerdings haben die Jungs auch gerade mal ein Album auf dem Markt. Ein zugegeben recht hörbares, wir berichteten.

3696 Tage zuvor: Orte wie dieser

Wie ich gerade erfahren habe, gibt es neues von Architecture in Helsinki zu berichten.

Architecture in Helsinki - Places like this

“Places Like This” klingt den Ausschnitten nach recht hörbar, aber das kann man schwerlich von drei jeweils 30 Sekunden langen Song-Schnippseln beurteilen. Wer wagt den Sprung in das kalte Wasser Erstkauf?

3821 Tage zuvor: The Consultancy

Gerade wieder drĂŒber gestolpert:

Genau das richtige fĂŒr all jene, die mal richtig gute Musik hören wollen.

3821 Tage zuvor: I turned it off

Ich dachte ich wÀre dabei. Bin es aber nun leider doch nicht.

Turn it on again!

Dabei habe ich doch schon eine Karte! Interessenten?

3826 Tage zuvor: Musik aus dem Eis

Wo wir gerade bei Musik sind…

Auf Spiegel Online gibt es ja regelmÀssig die wichtigsten CDs der Woche zu hören. Letztens, als eine uralte Amazon-Bestellung ankam, brachte sie mir auch gleich ein lÀngst vergessenes Album aus einer dieser Vorstellungen mit: Polarkreis 18 von der gleichlautenden Band.

Polarkreis 18 – Polarkreis 18

Das auf diese Weise wiederentdeckte Album der vier Jungs aus Dresden wusste dann auch gleich zu begeistern. Die durchaus abwechslungsreichen Lieder wissen mitzureißen – was allerdings auch nicht verwunderlich ist da sie einen Querschnitt ihrer jahrelangen Entwicklung abbilden. Auch der eingĂ€ngige Gesang des, wie sie ihn selbst bezeichnen, aufseheneregensten Tenors der momentanen deutschen Pop-Szene passt sich dabei sehr gut ein. Wer einen Faible fĂŒr elektronisch-popige Musik hat, sollte jedenfalls mal reinhören.

3827 Tage zuvor: Encyclopaedia eMusica

Nachdem ich mich jetzt schon diverse Male in den letzten Tagen mit Ishkur’s Guide to Electronic Music beschĂ€ftigt habe, wollte ich den Link auch mit der werten Leserschaft teilen.

Urteil: Sehr informativ! Scheinbar entspricht Liquid Funk am ehesten meinem Geschmack.

3865 Tage zuvor: Live in Concert: Amplifier

Gestern Abend also ging es zu Amplifier im hiesigen Substage. Nachdem ich ich im Vorfeld bereits kurz darĂŒber geĂ€rgert habe das ich die Ohrstöpsel vergessen habe, hat ein kleiner, auf unauffĂ€llig rotem Papier gedruckter Vermerk ĂŒber die wahnsinnige LautstĂ€rke, mir das dann auch direkt wieder vor Ort in Erinnerung gerufen. Aber Entwarnung: Trotz nĂ€chtlichem Piepen in den Ohren war es nicht unertrĂ€glich laut. Vielmehr wurde es dem druckvollen und abwechslungsreichen Sound sehr gerecht, dass es ein wenig wirkungsvoller zur Sache ging. Und der Gig war wirklich sehr gelungen! WĂ€re ich nicht vorher schon von der Band ĂŒberzeugt gewesen – sie hĂ€tte mich an diesem Abend bekehrt. Das kann allerdings auch durchaus auch daran liegen, dass sie wĂ€hrend ihres 130-Minuten Gigs jedes mir lieb gewonnene Lied gespielt haben. Oder auch an den kleinen, lustigen Einlagen zwischen den Liedern ( He breaks a bus on every tour we make. And guess what happened yesterday? ). Ich bin also begeistert und kann die Band nach wie vor nur jedem ans Herzen legen, der Progressive-Rock mit Metall-Elementen nicht abgeneigt ist.

Amplifier im Substage

Hier noch die Playlist:

Airborne
Motorhead
Procedures
Panzer
Post Acid Youth
Hymn
O Fortuna
Old Movies
Consultancy
Strange Seas
Neon
One Great Summer
On/Off

Scarecrows
Glory Electricity

UFOs

3875 Tage zuvor: Amplifier - insider

Wie bereits an anderer Stelle erwĂ€hnt, habe ich mir vor einiger Zeit das Album insider von Amplifier zugelegt. Nach dem ersten Hören war ich allerdings ein wenig enttĂ€uscht, denn der Drive der StĂŒcke war nicht das, was ich erwartet hatte. Doch ich habe mich, auch in Vorbereitung auf das Konzert im Substage nĂ€chsten Sonntag, noch weiter mit dem Album beschĂ€ftigt.

Gut, dass ich es getan habe. Denn nach einigen Proberunden muss ich sagen, dass das Album durchaus kraftvoll klingt. Vor allem das dem Album seinen Namen leihende Insider klingt melodisch und zielstrebig. Aber das trifft beinahe ausnahmslos auf alle anderen Lieder des Albums zu. Auch, wenn man anmerken muss das die Lieder sich nicht tiefgreifend voneinander unterscheiden. Einzige erwĂ€hnenswerte Ausnahme bildet hier What is Music?, das seinen ganz individuellen Weg geht und dabei mitzureißen versteht. Das schafft so ansonsten nur noch Map of an imaginary place.

Um es kurz zu fassen: Wer Amplifier mag darf ruhig reinhören.

3903 Tage zuvor: Was der Herr P. so empfiehlt

Zwischen den Jahren war es wohl, als der Herr P. in H. an der L. mir einige Bands zum Probe-Hören empfohlen hat. Leider war es mir jedoch nicht möglich mir dieselbigen zu merken – was aber scheinbar auf Gegenseitigkeit beruht hat. Nun, dennoch war er so nett mir ein paar Bands zu empfehlen, was wirklich sehr nett von ihm ist. Angehört habe ich mir bereits einige von ihnen – abgesehen vom Folk jedenfalls.

Julie Doiron – I woke myself up

Nicht unbedingt mein Fall. Die Lieder sind mir zu unaufgerĂ€umt, zu improvisiert. Als Hörer fĂŒhle ich mich irgendwie fehl am Platz – störend und deplatziert.

Explosions in the sky – All of a sudden I miss everyone

Toller Post Rock, gefĂ€llt Dir bestimmt! – da hat jemand verstanden was ich mag. Toller Sound, stimmiges Ambiente, gelungene Passagen. Das Album landet auf meiner nĂ€chsten Bestellliste.

Air – Pocket symphony

Langweilig oder entspannend, einschlĂ€fernd oder beruhigend? Da bin ich mir selbst noch nicht so ganz sicher. Aber fĂŒr die passenden Momente passt mĂșm scheinbar doch noch besser.

3907 Tage zuvor: Neues aus dem Norden

Kennst du schon die Neue von Sigur RĂłs?

Sigur RĂłs - Von

Nein, kenne ich nicht. Allerdings scheint es sich bei von auch eher um eine Neuauflage ihres Erstlingswerkes zu handeln – wenn man das Veröffentlichungsdatum 2006 auf Amazon in Betracht zieht. Jedenfalls ist laut der offiziellen Discography nichts Neues von ihnen Veröffentlicht worden. Dennoch sollte ich öfter mal nach neuen Alben von guten Bands schauen. Ist ja schon nicht mehr feierlich wie oft ich zufĂ€llig darĂŒber stolpere.

3908 Tage zuvor: Alles ist voller Liebe

Nachdem wir letztens im CafĂ© Bleu drĂŒber gesprochen haben, hier denn auch das Video:

Die QualitĂ€t ist dennoch bescheiden. Wer das gute StĂŒck in annehmbarer QualitĂ€t vorfindet, möge mir bitte Bescheid geben.

3911 Tage zuvor: Hingehen?

Diesmal hab ich es tatsĂ€chlich rechtzeitig gesehen: Amplifier spielen am 25. Februar im hiesigen Substage. Fragt sich nur noch, ob ich hingehen werde – alleine ist ja nun auch irgendwie doof. Die Musik ist jedenfalls auch nach nochmaligen Nach-Hören immer noch hörbar.

Amplifier - insider

Wie ich dabei dann direkt feststellen konnte, gibt es von denen auch noch ein neues Album, “insider”. Da stelle ich die Entscheidung doch erst einmal hinter das Probe-Hören desselbigen an.

3950 Tage zuvor: Mal wieder was verpasst

Wieso bekommt man die interessanten Sachen eigentlich immer erst im Nachhinein mit?

Cuba Missouri: This years lucky charms

Vielleicht sollte man doch öfter mal einen Blick in das Stadtwiki werfen. Das aktuelle Album, This years lucky charms, ist ĂŒbrigens nach wie vor empfehlenswert.

3970 Tage zuvor: Turn it on again!

23. Juni 2007, AWD-Arena Hannover. Ich bin dabei.

Turn it on again!

Mal sehen wie die werten Herren seit dem letzten Zusammentreffen im Hannoverschen Stadion gealtert sind – und ob es der Show einen Abbruch tut.