1411 Tage zuvor: The Gathering

Ich bin jetzt schon seit zwei Tagen auf der Suche nach einem ganz bestimmtes Lied. Gothic war es wohl. Circa im Jahre 2001 – gehört wohlgemerkt. Trotz mannigfaltigen Anfragen konnte ich es bis dato nicht entdecken.

Aber immerhin habe ich dabei viel Musik zu hören bekommen. Ein wirklicher Fund, wie ich finde, ist The Gathering’s if_then_else:

2972 Tage zuvor: Legal MP3s herunterladen?

Tauschbörsen sollen ja angeblich die Musikindustrie zerstören. Wird einem ja schon seit Jahren eingetrichtert. Klauen ist bekanntlich auch tatsächlich schlecht (und illegal), daher haben die Herren von der Industrie denn auch Angebote für legale MP3-Downloads bereitgestellt. Sagt man.
Nun habe ich heute das erste Mal versucht einen derartigen Kauf durchzuführen. Zugegeben, die $3 Ersparnis gegenüber dem CD-Kauf sind wahrlich kein Grund zu einem Download zu greifen und dafür auf das Primärmedium CD zu verzichten. Doch man muss ja alles mal versucht haben. Also los-geklickt!

Wo kauft man eigentlich MP3s? Als erstes viel mir da Amazon ein. Hin-geklickt, gesucht, gefunden, gekauft? Denkste. Wer ein ganzes Album kaufen will, muss den Amazonschen MP3-Loader installieren. Doof. Also nach anderen Läden umgeschaut. Aber so wirklich weiter-geholfen hat auch das nicht. Überall muss man sich für die (gut gemeinte) Probezeit registrieren – allerdings will ich doch gar kein Abonnement abschließen sondern nur ein einzelnes Album herunterladen. Also doch wieder zurück zu Amazon.
Laden wir uns den komischen MP3-Loader halt für unsere Spielwiese unter Debian herunter. Gedacht, heruntergeladen, installiert? Nein: package architecture (i386) does not match system (amd64). Bleibt noch die Installation in meinem Test-Vista. Gedacht, heruntergeladen und… installiert! Wunderbar.
Doch wo sind meine MP3s? Im MP3-Loader jedenfalls nicht. Und auch beim Versuch das Album in Amazon zu kaufen werde ich nur ein ums andere Mal auf die MP3-Loader-Download-Seite umgeleitet. Ob das so der Sinn der Sache ist?

Nach circa 20 Minuten gebe ich auf. Ich hätte liebend gerne die $10 ausgegeben und mir das Album direkt auf die heimische Festplatte heruntergeladen. Aber irgendwie scheint es keinen Shop zu geben, in dem man mit einfachen Mitteln (ohne dritt-Software oder DRM) dies machen darf. Würde ich in einschlägigen P2P-Programmen die Schlagworte eintippen, ich hätte das Album vermutlich schon komplett hier liegen – ohne die $10 ausgegeben zu haben. Da braucht man sich nun wirklich nicht wundern, wenn die Leute zu den illegalen Angeboten greifen.

Die legale Alternative? Ich hab das Album jetzt als CD gekauft. Vermutlich wird es in acht bis zehn Tagen per Post bei mir eintreffen.

2973 Tage zuvor: Joe Bonamassa

Ich bin mir recht sicher, dass dies einem regelmässigen Leser gefallen wird:

3547 Tage zuvor: Discovery: HAL

Letztens beim Stöbern im Musikladen gefunden: Amplifier – The Astronaut Dismantles HAL. Nach einigem rauf- und runter-hören muss ich sagen, dass es durchaus Amplifier-würdig ist. Zumal die Lieder auf keiner anderen CD enthalten sind. Und die 10,- Euro stehen für jemand der die anderen beiden Alben mag ohnehin außer Frage.

Hier hört man übrigens meiner Meinung nach noch am ehesten Anleihen von Porcupine Tree heraus. Was ja auch nicht unbedingt schlecht ist. Und auch wenn die Maxi schon ein wenig älter ist, hilft sie dennoch dabei das Warten auf das kommende Album zu verkürzen.

3578 Tage zuvor: Es wird Winter

Und passend dazu gibt es am 26. Oktober Polarkreis 18 im Karlsruher Kulturzentrum Tempel zu hören. 12,50€ ist nicht sonderlich viel – allerdings haben die Jungs auch gerade mal ein Album auf dem Markt. Ein zugegeben recht hörbares, wir berichteten.

3630 Tage zuvor: Orte wie dieser

Wie ich gerade erfahren habe, gibt es neues von Architecture in Helsinki zu berichten.

Architecture in Helsinki - Places like this

“Places Like This” klingt den Ausschnitten nach recht hörbar, aber das kann man schwerlich von drei jeweils 30 Sekunden langen Song-Schnippseln beurteilen. Wer wagt den Sprung in das kalte Wasser Erstkauf?

3755 Tage zuvor: The Consultancy

Gerade wieder drüber gestolpert:

Genau das richtige für all jene, die mal richtig gute Musik hören wollen.

3755 Tage zuvor: I turned it off

Ich dachte ich wäre dabei. Bin es aber nun leider doch nicht.

Turn it on again!

Dabei habe ich doch schon eine Karte! Interessenten?

3760 Tage zuvor: Musik aus dem Eis

Wo wir gerade bei Musik sind…

Auf Spiegel Online gibt es ja regelmässig die wichtigsten CDs der Woche zu hören. Letztens, als eine uralte Amazon-Bestellung ankam, brachte sie mir auch gleich ein längst vergessenes Album aus einer dieser Vorstellungen mit: Polarkreis 18 von der gleichlautenden Band.

Polarkreis 18 – Polarkreis 18

Das auf diese Weise wiederentdeckte Album der vier Jungs aus Dresden wusste dann auch gleich zu begeistern. Die durchaus abwechslungsreichen Lieder wissen mitzureißen – was allerdings auch nicht verwunderlich ist da sie einen Querschnitt ihrer jahrelangen Entwicklung abbilden. Auch der eingängige Gesang des, wie sie ihn selbst bezeichnen, aufseheneregensten Tenors der momentanen deutschen Pop-Szene passt sich dabei sehr gut ein. Wer einen Faible für elektronisch-popige Musik hat, sollte jedenfalls mal reinhören.

3761 Tage zuvor: Encyclopaedia eMusica

Nachdem ich mich jetzt schon diverse Male in den letzten Tagen mit Ishkur’s Guide to Electronic Music beschäftigt habe, wollte ich den Link auch mit der werten Leserschaft teilen.

Urteil: Sehr informativ! Scheinbar entspricht Liquid Funk am ehesten meinem Geschmack.

3799 Tage zuvor: Live in Concert: Amplifier

Gestern Abend also ging es zu Amplifier im hiesigen Substage. Nachdem ich ich im Vorfeld bereits kurz darüber geärgert habe das ich die Ohrstöpsel vergessen habe, hat ein kleiner, auf unauffällig rotem Papier gedruckter Vermerk über die wahnsinnige Lautstärke, mir das dann auch direkt wieder vor Ort in Erinnerung gerufen. Aber Entwarnung: Trotz nächtlichem Piepen in den Ohren war es nicht unerträglich laut. Vielmehr wurde es dem druckvollen und abwechslungsreichen Sound sehr gerecht, dass es ein wenig wirkungsvoller zur Sache ging. Und der Gig war wirklich sehr gelungen! Wäre ich nicht vorher schon von der Band überzeugt gewesen – sie hätte mich an diesem Abend bekehrt. Das kann allerdings auch durchaus auch daran liegen, dass sie während ihres 130-Minuten Gigs jedes mir lieb gewonnene Lied gespielt haben. Oder auch an den kleinen, lustigen Einlagen zwischen den Liedern ( He breaks a bus on every tour we make. And guess what happened yesterday? ). Ich bin also begeistert und kann die Band nach wie vor nur jedem ans Herzen legen, der Progressive-Rock mit Metall-Elementen nicht abgeneigt ist.

Amplifier im Substage

Hier noch die Playlist:

Airborne
Motorhead
Procedures
Panzer
Post Acid Youth
Hymn
O Fortuna
Old Movies
Consultancy
Strange Seas
Neon
One Great Summer
On/Off

Scarecrows
Glory Electricity

UFOs

3809 Tage zuvor: Amplifier - insider

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, habe ich mir vor einiger Zeit das Album insider von Amplifier zugelegt. Nach dem ersten Hören war ich allerdings ein wenig enttäuscht, denn der Drive der Stücke war nicht das, was ich erwartet hatte. Doch ich habe mich, auch in Vorbereitung auf das Konzert im Substage nächsten Sonntag, noch weiter mit dem Album beschäftigt.

Gut, dass ich es getan habe. Denn nach einigen Proberunden muss ich sagen, dass das Album durchaus kraftvoll klingt. Vor allem das dem Album seinen Namen leihende Insider klingt melodisch und zielstrebig. Aber das trifft beinahe ausnahmslos auf alle anderen Lieder des Albums zu. Auch, wenn man anmerken muss das die Lieder sich nicht tiefgreifend voneinander unterscheiden. Einzige erwähnenswerte Ausnahme bildet hier What is Music?, das seinen ganz individuellen Weg geht und dabei mitzureißen versteht. Das schafft so ansonsten nur noch Map of an imaginary place.

Um es kurz zu fassen: Wer Amplifier mag darf ruhig reinhören.

3837 Tage zuvor: Was der Herr P. so empfiehlt

Zwischen den Jahren war es wohl, als der Herr P. in H. an der L. mir einige Bands zum Probe-Hören empfohlen hat. Leider war es mir jedoch nicht möglich mir dieselbigen zu merken – was aber scheinbar auf Gegenseitigkeit beruht hat. Nun, dennoch war er so nett mir ein paar Bands zu empfehlen, was wirklich sehr nett von ihm ist. Angehört habe ich mir bereits einige von ihnen – abgesehen vom Folk jedenfalls.

Julie Doiron – I woke myself up

Nicht unbedingt mein Fall. Die Lieder sind mir zu unaufgeräumt, zu improvisiert. Als Hörer fühle ich mich irgendwie fehl am Platz – störend und deplatziert.

Explosions in the sky – All of a sudden I miss everyone

Toller Post Rock, gefällt Dir bestimmt! – da hat jemand verstanden was ich mag. Toller Sound, stimmiges Ambiente, gelungene Passagen. Das Album landet auf meiner nächsten Bestellliste.

Air – Pocket symphony

Langweilig oder entspannend, einschläfernd oder beruhigend? Da bin ich mir selbst noch nicht so ganz sicher. Aber für die passenden Momente passt múm scheinbar doch noch besser.

3841 Tage zuvor: Neues aus dem Norden

Kennst du schon die Neue von Sigur Rós?

Sigur Rós - Von

Nein, kenne ich nicht. Allerdings scheint es sich bei von auch eher um eine Neuauflage ihres Erstlingswerkes zu handeln – wenn man das Veröffentlichungsdatum 2006 auf Amazon in Betracht zieht. Jedenfalls ist laut der offiziellen Discography nichts Neues von ihnen Veröffentlicht worden. Dennoch sollte ich öfter mal nach neuen Alben von guten Bands schauen. Ist ja schon nicht mehr feierlich wie oft ich zufällig darüber stolpere.

3842 Tage zuvor: Alles ist voller Liebe

Nachdem wir letztens im Café Bleu drüber gesprochen haben, hier denn auch das Video:

Die Qualität ist dennoch bescheiden. Wer das gute Stück in annehmbarer Qualität vorfindet, möge mir bitte Bescheid geben.

3845 Tage zuvor: Hingehen?

Diesmal hab ich es tatsächlich rechtzeitig gesehen: Amplifier spielen am 25. Februar im hiesigen Substage. Fragt sich nur noch, ob ich hingehen werde – alleine ist ja nun auch irgendwie doof. Die Musik ist jedenfalls auch nach nochmaligen Nach-Hören immer noch hörbar.

Amplifier - insider

Wie ich dabei dann direkt feststellen konnte, gibt es von denen auch noch ein neues Album, “insider”. Da stelle ich die Entscheidung doch erst einmal hinter das Probe-Hören desselbigen an.

3884 Tage zuvor: Mal wieder was verpasst

Wieso bekommt man die interessanten Sachen eigentlich immer erst im Nachhinein mit?

Cuba Missouri: This years lucky charms

Vielleicht sollte man doch öfter mal einen Blick in das Stadtwiki werfen. Das aktuelle Album, This years lucky charms, ist übrigens nach wie vor empfehlenswert.

3904 Tage zuvor: Turn it on again!

23. Juni 2007, AWD-Arena Hannover. Ich bin dabei.

Turn it on again!

Mal sehen wie die werten Herren seit dem letzten Zusammentreffen im Hannoverschen Stadion gealtert sind – und ob es der Show einen Abbruch tut.