3615 Tage zuvor: Paris erkunden

Ein paar Wochen zuvor waren wir in Paris. Wunderbare Stadt! Hauptsächlich wegen der vielen Brasserien und der allgegenwärtigen Geschichte.

Nun ist der Dezember in Europa leider öfters kalt. Ortsansässige mögen das, speziell mit Blick auf den vergangenen Dezember, sicherlich anders sehen. Doch von meiner Warte aus war es definitiv nicht warm. Dennoch haben wir uns dazu entschlossen die Stadt auf die einzig wahre Weise zu erkunden: Zu Fuß! Nicht nur gelangt man dabei in den Genuss an allen Ecken und Enden Stadt teils skurrile, meist interessante Beobachtungen machen zu können. Man kommt auch wesentlich häufiger dazu einen Zwischenstopp für Kaffee und Croissants ein zu legen.
Ein wirklich lohnender Kurzausflug! Schade nur, dass wir derlei Abstecher nicht öfter machen können.

Ganz nebenbei habe ich, Fitbit sei dank, mit 30k Schritten auch einen neuen Tages-Rekord aufstellen können. Hier eine Karte unseres Marsches:


Im übrigen hat mich Google Maps ohnehin sehr fasziniert. Mit Offline-Maps kann man sich problemlos orientieren, Online-Navigation für Öffentliche Verkehrsmittel funktioniert unter Berücksichtigung der aktuellen Fahrzeiten. So kann man sich selbst in einer fremden Großstadt kaum mehr verlaufen!

5082 Tage zuvor: Die Geräusche der Stadt

…sind in New York besonders laut. Was man allerdings auch sehr gut nachvollziehen kann, denn diese Stadt ist einfach nur gross riesig. Um nicht zu sagen überwältigend. Ungleich aller anderer US-Städte, die ich bislang gesehen habe, wirkt sie dabei kein Stück künstlich. Das mag vor allem daran liegen, dass sie mit Abstand die älteste Stadt auf diesem Kontinent ist, die ich bislang besucht habe. Faszinierend und einschüchternd zugleich.

New York (Brooklyn)

Zu sehen ist das auch allenthalben, vor allem abseits der üblichen Routen. In den Seitenstraßen der Upper West Side gibt es durchaus Straßenzüge, die an den Charakter so mancher europäischer Großstadt erinnern. Auf erstaunlich engem Raum zusammen gestaucht gelangt man so mit wenigen Schritten von Madrid nach London.

Die Menschen, die hier leben, sind hingegen alles andere als idyllische Abbilder ihrer europäischen Ahnen. Das der gemeine New Yorker ein eingebildeter, rücksichtsloser Egomane ist, wurde einem ja bereits durch diverse Filme (im letzten Jahr auch vermehrt durch die Nachrichten von der Wall Street) versinnbildlicht. Aber in der Realität sind Taxifahrer, die beim Rückwärts-fahren trotz anwesender Polizei keine Rücksicht auf Kinderwagen nehmen, doch noch weit erschreckender. Oder die Mutter, die, nachdem wir bereits zehn Minuten mit Bauklötzen im Kindermuseum gespielt haben, mit ihren beiden Kindern auftaucht und meint, man solle gefälligst Platz machen da sie schon vorher dort gespielt hätten – es gab noch weitaus mehr unbesetzte Kisten mit Bauklötzen.

Trotzdem ist New York eine beeindruckende Stadt, deren Besuch ich jedem auch nur halbwegs metrophilen Menschen nur empfehlen kann. Allerdings am besten nicht im Winter, denn wenn der New Yorker sagt es sei kalt, dann meint er das wirklich. Und das gilt nicht nur für verwöhnte Floridians.

5084 Tage zuvor: Photo-Tourismus

Waren ja (und sind auch gerade noch) in New York. Mehr dazu später an dieser Stelle. Photos findet man jedenfalls schon mal bei flickr. Nach wie vor gilt: Wer privates sehen will, soll mich als Kontakt beantragen.

Ach ja, Frohes Neues Jahr allen Lesern an dieser Stelle!

5299 Tage zuvor: Cruisin'

Ich war ja nun letztens auf einer Kreuzfahrt in die Karibik. Eigentlich das erste Anzeichen dafür, dass man wirklich alt ist – auch wenn sich neuerdings immer jüngere Generationen diesem nautischen Vergnügen hingeben. In diesem speziellen Fall gehörten wir jedoch genau in die Zielgruppe: Es war eine Disney Cruise mit entsprechend vielen Kindern und Eltern an Bord.

Dennoch profitiert man auf so einer Kreuzfahrt doch endlich mal vom deutschen Rentensystem (alter Zeiten). Besteht das Bordpersonal nämlich zumeist aus Leuten der zweiten Welt, sind sämtliche Bordprospekte (sogar die Bad-Utensilien) in vorzügliches Deutsch übersetzt – dem Weltmeister im Reisen wird demnach entsprechend gehuldigt.

Der Vorteil einer Disney Cruise liegt für die Eltern dabei klar auf der Hand: Man kann die Kinder in professionelle Obhut übergeben um ruhig und entspannt Cocktails am Erwachsenen-Pool genießen zu können. Alternativ kann man auch die Füße im Sand des Erwachsenen-Strands vergraben. Dem ab-18-Bereich kommt dabei eine ganz andere Bedeutung zu. Und so ganz nebenbei kommt man dadurch noch in den Genuss einer privaten Insel mit dazugehörigem Disney-Park: Castaway Cay. Eltern sei eine derartige Kreuzfahrt also wärmstens empfohlen!

Abschließend sei noch gesagt, dass Schiffsschwankungen durchaus lustig sind. Gemeinhin kennt man das allerdings schon von diversen Promille Blutalkohol. Das geradeaus-gehen ist übrigens auch nüchtern nicht leichter.

5300 Tage zuvor: Nachschub

Es gibt neue Bilder zu sehen!

Entweder in der hiesigen Galerie, oder aber direkt bei flickr.

5866 Tage zuvor: Jeg lige Danmark

Eigentlich ist Dänemark ja ein ziemlich langweiliges Stückchen Erde: Plattes Land, viele Wiesen, wenig Menschen und überhaupt ist es dort vornehmlich recht leer. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, strahlt dieses Land eine ziemliche Gemütlichkeit und Ruhe aus. Das perfekte Domizil um eine Woche zu entspannen und sich auszuruhen. So geschehen vor circa drei Wochen.

Zunächst mutete es mir jedoch ein wenig komisch an. Meine Eltern haben mich zu einem Urlaub in Dänemark eingeladen. Der Familienurlaub – so unternommen schon seit bestimmt 13 Jahren nicht mehr – kam mir eher wie eine Art Zwangsurlaub vor. Immerhin wurde man mehr oder minder vor vollendete Tatsachen gestellt. Und Dänemark! Daran hegte ich eher trübe Erinnerungen an ein unwirtliches, kaltes Land mit Stränden, auf denen die lokale Jugend ihre Autos zu malträtieren pflegte. Doch das war ein eher antiquiertes Bild, was ich mir selbst eingestehen musste. Durch diese merkwürdigen Umstände war ich schließlich vor allem eines: Neugierig.

So ging es also Samstag-Morgens los, über Hamburg und Flensburg bis zum Bestimmungsort: Bjerregard im Amtsbezirk Ringkjøbing. Die ohnehin lange Fahrt von circa acht Stunden wurde dann im Endspurt noch von einem Kilometer-langen Stau gekürt – Samstags ist nämlich der allgemein übliche Tag zum Wechsel der netten Ferienhäuschen und so standen wir mit scheinbar halb Norddeutschland auf den dänischen Autobahnen und Landstraßen um die Wette (auf dem Rückweg erfolgte ähnliches, nur in die andere Richtung).

Einmal am Zielort angekommen stellte man schnell eines fest: Die Ferienhäuschen in Dänemark sind wirklich klasse. Von vielen Schlafräumen über ein gemütliches Wohnzimmer mit Kamin bis hin zu Saune, Whirlpool und Internetanschluss war alles vorhanden, was man braucht um einfach mal nichts zu tun. Noch dazu wenn man mitten in der Natur sitzt und eine tolle Aussicht darauf genießt. Aber am schier endlosen Strand spazieren gehen und dabei dann sogar noch Spaß mit dem nervigen kleinen Köter der Eltern haben zu können, war vor allem eines: Abschalten pur.

Es war eine rundum gute Idee und ein gelungener Kurzurlaub. Gerne wieder. Danke! Und eine gute Idee zur Freizeit habe ich dort auch noch gefunden. Aber dazu später mehr.