2200 Tage zuvor: Paris erkunden

Ein paar Wochen zuvor waren wir in Paris. Wunderbare Stadt! Haupts├Ąchlich wegen der vielen Brasserien und der allgegenw├Ąrtigen Geschichte.

Nun ist der Dezember in Europa leider ├Âfters kalt. Ortsans├Ąssige m├Âgen das, speziell mit Blick auf den vergangenen Dezember, sicherlich anders sehen. Doch von meiner Warte aus war es definitiv nicht warm. Dennoch haben wir uns dazu entschlossen die Stadt auf die einzig wahre Weise zu erkunden: Zu Fu├č! Nicht nur gelangt man dabei in den Genuss an allen Ecken und Enden Stadt teils skurrile, meist interessante Beobachtungen machen zu k├Ânnen. Man kommt auch wesentlich h├Ąufiger dazu einen Zwischenstopp f├╝r Kaffee und Croissants ein zu legen.
Ein wirklich lohnender Kurzausflug! Schade nur, dass wir derlei Abstecher nicht ├Âfter machen k├Ânnen.

Ganz nebenbei habe ich, Fitbit sei dank, mit 30k Schritten auch einen neuen Tages-Rekord aufstellen k├Ânnen. Hier eine Karte unseres Marsches:


Im ├╝brigen hat mich Google Maps ohnehin sehr fasziniert. Mit Offline-Maps kann man sich problemlos orientieren, Online-Navigation f├╝r ├ľffentliche Verkehrsmittel funktioniert unter Ber├╝cksichtigung der aktuellen Fahrzeiten. So kann man sich selbst in einer fremden Gro├čstadt kaum mehr verlaufen!

3667 Tage zuvor: Die Ger├Ąusche der Stadt

…sind in New York besonders laut. Was man allerdings auch sehr gut nachvollziehen kann, denn diese Stadt ist einfach nur gross riesig. Um nicht zu sagen ├╝berw├Ąltigend. Ungleich aller anderer US-St├Ądte, die ich bislang gesehen habe, wirkt sie dabei kein St├╝ck k├╝nstlich. Das mag vor allem daran liegen, dass sie mit Abstand die ├Ąlteste Stadt auf diesem Kontinent ist, die ich bislang besucht habe. Faszinierend und einsch├╝chternd zugleich.

New York (Brooklyn)

Zu sehen ist das auch allenthalben, vor allem abseits der ├╝blichen Routen. In den Seitenstra├čen der Upper West Side gibt es durchaus Stra├čenz├╝ge, die an den Charakter so mancher europ├Ąischer Gro├čstadt erinnern. Auf erstaunlich engem Raum zusammen gestaucht gelangt man so mit wenigen Schritten von Madrid nach London.

Die Menschen, die hier leben, sind hingegen alles andere als idyllische Abbilder ihrer europ├Ąischen Ahnen. Das der gemeine New Yorker ein eingebildeter, r├╝cksichtsloser Egomane ist, wurde einem ja bereits durch diverse Filme (im letzten Jahr auch vermehrt durch die Nachrichten von der Wall Street) versinnbildlicht. Aber in der Realit├Ąt sind Taxifahrer, die beim R├╝ckw├Ąrts-fahren trotz anwesender Polizei keine R├╝cksicht auf Kinderwagen nehmen, doch noch weit erschreckender. Oder die Mutter, die, nachdem wir bereits zehn Minuten mit Baukl├Âtzen im Kindermuseum gespielt haben, mit ihren beiden Kindern auftaucht und meint, man solle gef├Ąlligst Platz machen da sie schon vorher dort gespielt h├Ątten – es gab noch weitaus mehr unbesetzte Kisten mit Baukl├Âtzen.

Trotzdem ist New York eine beeindruckende Stadt, deren Besuch ich jedem auch nur halbwegs metrophilen Menschen nur empfehlen kann. Allerdings am besten nicht im Winter, denn wenn der New Yorker sagt es sei kalt, dann meint er das wirklich. Und das gilt nicht nur f├╝r verw├Âhnte Floridians.

3669 Tage zuvor: Photo-Tourismus

Waren ja (und sind auch gerade noch) in New York. Mehr dazu sp├Ąter an dieser Stelle. Photos findet man jedenfalls schon mal bei flickr. Nach wie vor gilt: Wer privates sehen will, soll mich als Kontakt beantragen.

Ach ja, Frohes Neues Jahr allen Lesern an dieser Stelle!

3884 Tage zuvor: Cruisin'

Ich war ja nun letztens auf einer Kreuzfahrt in die Karibik. Eigentlich das erste Anzeichen daf├╝r, dass man wirklich alt ist – auch wenn sich neuerdings immer j├╝ngere Generationen diesem nautischen Vergn├╝gen hingeben. In diesem speziellen Fall geh├Ârten wir jedoch genau in die Zielgruppe: Es war eine Disney Cruise mit entsprechend vielen Kindern und Eltern an Bord.

Dennoch profitiert man auf so einer Kreuzfahrt doch endlich mal vom deutschen Rentensystem (alter Zeiten). Besteht das Bordpersonal n├Ąmlich zumeist aus Leuten der zweiten Welt, sind s├Ąmtliche Bordprospekte (sogar die Bad-Utensilien) in vorz├╝gliches Deutsch ├╝bersetzt – dem Weltmeister im Reisen wird demnach entsprechend gehuldigt.

Der Vorteil einer Disney Cruise liegt f├╝r die Eltern dabei klar auf der Hand: Man kann die Kinder in professionelle Obhut ├╝bergeben um ruhig und entspannt Cocktails am Erwachsenen-Pool genie├čen zu k├Ânnen. Alternativ kann man auch die F├╝├če im Sand des Erwachsenen-Strands vergraben. Dem ab-18-Bereich kommt dabei eine ganz andere Bedeutung zu. Und so ganz nebenbei kommt man dadurch noch in den Genuss einer privaten Insel mit dazugeh├Ârigem Disney-Park: Castaway Cay. Eltern sei eine derartige Kreuzfahrt also w├Ąrmstens empfohlen!

Abschlie├čend sei noch gesagt, dass Schiffsschwankungen durchaus lustig sind. Gemeinhin kennt man das allerdings schon von diversen Promille Blutalkohol. Das geradeaus-gehen ist ├╝brigens auch n├╝chtern nicht leichter.

3885 Tage zuvor: Nachschub

Es gibt neue Bilder zu sehen!

Entweder in der hiesigen Galerie, oder aber direkt bei flickr.

4451 Tage zuvor: Jeg lige Danmark

Eigentlich ist D├Ąnemark ja ein ziemlich langweiliges St├╝ckchen Erde: Plattes Land, viele Wiesen, wenig Menschen und ├╝berhaupt ist es dort vornehmlich recht leer. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, strahlt dieses Land eine ziemliche Gem├╝tlichkeit und Ruhe aus. Das perfekte Domizil um eine Woche zu entspannen und sich auszuruhen. So geschehen vor circa drei Wochen.

Zun├Ąchst mutete es mir jedoch ein wenig komisch an. Meine Eltern haben mich zu einem Urlaub in D├Ąnemark eingeladen. Der Familienurlaub – so unternommen schon seit bestimmt 13 Jahren nicht mehr – kam mir eher wie eine Art Zwangsurlaub vor. Immerhin wurde man mehr oder minder vor vollendete Tatsachen gestellt. Und D├Ąnemark! Daran hegte ich eher tr├╝be Erinnerungen an ein unwirtliches, kaltes Land mit Str├Ąnden, auf denen die lokale Jugend ihre Autos zu maltr├Ątieren pflegte. Doch das war ein eher antiquiertes Bild, was ich mir selbst eingestehen musste. Durch diese merkw├╝rdigen Umst├Ąnde war ich schlie├člich vor allem eines: Neugierig.

So ging es also Samstag-Morgens los, ├╝ber Hamburg und Flensburg bis zum Bestimmungsort: Bjerregard im Amtsbezirk Ringkj├Şbing. Die ohnehin lange Fahrt von circa acht Stunden wurde dann im Endspurt noch von einem Kilometer-langen Stau gek├╝rt – Samstags ist n├Ąmlich der allgemein ├╝bliche Tag zum Wechsel der netten Ferienh├Ąuschen und so standen wir mit scheinbar halb Norddeutschland auf den d├Ąnischen Autobahnen und Landstra├čen um die Wette (auf dem R├╝ckweg erfolgte ├Ąhnliches, nur in die andere Richtung).

Einmal am Zielort angekommen stellte man schnell eines fest: Die Ferienh├Ąuschen in D├Ąnemark sind wirklich klasse. Von vielen Schlafr├Ąumen ├╝ber ein gem├╝tliches Wohnzimmer mit Kamin bis hin zu Saune, Whirlpool und Internetanschluss war alles vorhanden, was man braucht um einfach mal nichts zu tun. Noch dazu wenn man mitten in der Natur sitzt und eine tolle Aussicht darauf genie├čt. Aber am schier endlosen Strand spazieren gehen und dabei dann sogar noch Spa├č mit dem nervigen kleinen K├Âter der Eltern haben zu k├Ânnen, war vor allem eines: Abschalten pur.

Es war eine rundum gute Idee und ein gelungener Kurzurlaub. Gerne wieder. Danke! Und eine gute Idee zur Freizeit habe ich dort auch noch gefunden. Aber dazu sp├Ąter mehr.