323 Tage zuvor: Restore erfolgreich

Heute ist es 303 Tage her, dass diese Webseite offline ging. Eine ziemlich lange Zeit, selbst für mich. Allerdings habe ich nur bedingt zu dieser beachtlichen Wiederherstellungszeit beigetragen. Gut einen Tag habe ich für die eigentliche Wiederherstellung auf einem anderen Webserver gebraucht. Allerdings hat es gut zehn Monate gedauert, bis ich wieder auf meine Daten zugreifen konnte.

Am 5. November waren meine Webseiten nicht mehr erreichbar. Ein Zugriff auf den Server war nicht mehr möglich, und auch ein Fern-Reboot brachte leider keine Abhilfe. Ein freundliches Nachfragen beim Hoster hat allerdings auch keine Lösung gebracht – bis zur Antwort waren bereits einige Wochen verstrichen. Da es sich bei dem Server um einen RaspberryPi in einem gratis-Hosting Programm handelte, kann man sich auch nur bedingt ueber Antwortzeiten beschweren. Jedenfalls wurden mir zwei Optionen angeboten:

  1. Die SD-Karte zum booten neu aufsetzen lassen, was eine Neukonfiguration erfordert.
  2. Den RasPi zurück schicken lassen, womit der Platz im Rechenzentrum wegfallen würde.

Das Hosting-Programm wurde in der Zwischenzeit eingestellt. Option 2 hieß daher auch, dass ein Umzug auf einen neuen Server anstehen würde. Da ich jedoch zu diesem Zeitpunkt (Dezember) bereits einige Zeit mit warten verbracht hatte, entschloss ich mich für Option 2. In Vorbereitung auf den Umzug der Webseiten erstellte ich schon einmal einen neuen Server, diesmal in der Amazon-Cloud.

Nach einigen Tagen lieft der Server in der Cloud, samt verteilter Ressourcen und Nutzung von etlichen AWS Diensten. Die Performance-Unterschiede sind gewaltig – und nebenbei habe ich noch das Know-How für Cloud-basierte Webseiten aufgebaut. Alles in allem eine sehr positive Erfahrung! Jedenfalls bis die erste Rechnung kam und das Aufräumen und das Zusammenstreichen der Dienste auf das wirklich Notwendige anfing. Am Ende kostete mich der Server samt aller Ressourcen knapp $5.50 pro Monat. Ein akzeptabler Preis.

Was nun noch fehlte, waren meine Daten. Einige Webseiten konnte ich von Backups wiederherstellen. Das Blog jedoch basiert auf einer Datenbank – und für die hatte ich kein Offsite-Backup eingerichtet. Es hieß also warten bis der RasPi eintrifft. Und das war, nach etlichen Tickets, Emails und Tweets, gestern dann endlich der Fall. 303 Tage nachdem die Webseite offline ging.

Nun also ist das Blog wieder verfügbar. Wenn ich mir anschaue wie viele Artikel ich in den letzten Jahren über diesen Zeitraum geschrieben habe, hat das Internet sie sicherlich nicht vermisst. Allerdings hatte ich durchaus ab und an das Bedürfnis einige Tricks nieder zu schreiben. Wollen wir hoffen, dass derlei auch in nächster Zukunft weiterhin der Fall sein wird.

642 Tage zuvor: Twitter-Home als Feed mit Javascript

Vor gut zwei Jahren hat Twitter einen wichtigen Schritt zur Datensicherheit gemacht. Mit Einführung ihrer API 1.1 wurde zum Ausführen vieler Funktionen eine OAuth Authentifizierung nötig. Und bei der Implementierung in (Web-) Applikationen ist dies auch meistens kein Problem. Anders sieht es da schon mit JavaScript aus.

Generell ist von einer Implementierung von OAuth in JavaScript auch deutlich abzuraten! Da die privaten Schlüssel zur einer eindeutigen Identifizierung im Klartext dem Client vorliegen müssen, gibt es keine Möglichkeit diese ausreichend vor Fremdzugriff zu schützen. Für mein letzte Projekt, eine personalisierte Browser-Startseite, war jedoch eine Server-seitige Implementation nicht zielführend.

kbo Startpage

Beim Herausarbeiten der Funktionalität stieß ich immer wieder auf Aussagen das dies generell nicht möglich sei (sogar von Twitter-Mitarbeitern). Selbstredend ist dies nicht korrekt; wenn auch die Implementation, vor allem dank des faszinierenden Signatur-Prozesses, durchaus herausfordernd ist. Um meinen Teil zum aufräumen mit diesem Gerücht beizutragen, hier jedenfalls die Früchte meiner Arbeit.

Um das Skript auszuführen benötigt man:

  1. Eine Twitter-App (zu erstellen)
  2. Authentifizierten Zugriff der App auf das eigene Profil
  3. Die CryptoJS library (hmac-sha1.js reicht)
  4. jQuery (zumindest in dem Beispiel)

Füllt man die Variablen für Consumer und Access Token aus, sollte der Aufruf von loadTwitter() das Array tweets[] mit den letzten Tweets der Twitter Home-Timeline befüllen. Und die kann man dann, zum Beispiel, in einer personalisierten Startseite verwenden.

/*
 * Retrieve Tweets from your personal Twitter home via REST.
 * (c)2015 by Kai Boenke [code@boenke.info]
 * Requires CryptoJS (hmac-sha1.js): https://code.google.com/p/crypto-js/
 * Requires jQUery: https://jquery.com/
 */
var tweets = [];
function loadTwitter(){
	twitterURL =			"https://api.twitter.com/1.1/statuses/home_timeline.json";
	twitterURLmethod =		"GET",
	twitterKey =			"xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx"; //Consumer Key (User)
	twitterSecret =			"xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx"; //Consumer Secret (User)
	twitterToken =			"99999999-xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx"; //Access Token (App)
	twitterTokenSecret =	"xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx"; //Access Token Secret (App)
	twitterNonce =			getNonce(32);
	twitterTimestamp =		Math.round(Date.now()/1000);
	
	// Generate oAuth Signature (https://dev.twitter.com/oauth/overview/creating-signatures)
	twitterParameter = [
		encodeURI('oauth_consumer_key='+twitterKey),
		encodeURI('oauth_nonce='+twitterNonce),
		encodeURI('oauth_signature_method='+"HMAC-SHA1"),
		encodeURI('oauth_timestamp='+twitterTimestamp),
		encodeURI('oauth_token='+twitterToken),
		encodeURI('oauth_version='+"1.0")
	];
	twitterParameter.sort();
	twitterSignatureBase =	twitterURLmethod +"&"+ encodeURIComponent(twitterURL) +"&"+ encodeURIComponent(twitterParameter.join("&"));
	twitterSignatureKey =	encodeURIComponent(twitterSecret) +"&"+ encodeURIComponent(twitterTokenSecret);
	twitterSignature =		encodeURIComponent(CryptoJS.HmacSHA1(twitterSignatureBase, twitterSignatureKey).toString(CryptoJS.enc.Base64));
	
	// Get tweets
	$.ajax({
		type:		twitterURLmethod,
		url:		twitterURL,
		headers:	{
			'Authorization': 'OAuth '+
				'oauth_consumer_key="'+ twitterKey +'", '+
				'oauth_nonce="'+ twitterNonce +'", '+
				'oauth_signature="'+ twitterSignature +'", '+
				'oauth_signature_method="HMAC-SHA1", '+
				'oauth_timestamp="'+ twitterTimestamp +'", '+
				'oauth_token="'+ twitterToken +'", '+
				'oauth_version="1.0"'
		}
	}).done(function(twitterData){
		// Retrieve tweets
		$.each(twitterData, function(i, tweet){
			tweets.push({
				timestamp: (new Date(tweet.created_at)).getTime(),
				link: "https://twitter.com/"+ tweet.user.screen_name +"/status/"+ tweet.id_str,
				value: tweet.text
			});
		});
	});
}

2007 Tage zuvor: Digitales lesen

Das Lesen im 21. Jahrhundert wird sich ja komplett ändern. Sagt man. Bücher werden nur noch in Museen ausgestellt werden, genauso wie Buchpressen. Sagt man. Die Verlagsindustrie wird dramatisch umgekrempelt und somit ganze Industriezweige insolvent werden. Sagt man. Man hat auch gesagt, dass mit dem Eroberungszug der Computer in Unternehmen das Papierlose Büro ähnlich dramatische Auswirkungen haben werde.

Dennoch habe ich mich immer mal wieder auch mit dieser Nischenanwendung meines kleinen Nook Color beschäftigt. Zugegeben, zuletzt ausschlaggebend war für mich in erster Linie das kürzlich ausgelaufene Wochenend-Abo des Miami Herald und nicht etwa mein Verlangen nach einer umwerfend neuen Erfahrung im Zeitung-lesen. In dieser Hinsicht habe ich meine Hoffnungen eher auf die digitale Ausgabe des Spiegel gesetzt, doch dazu später mehr.

Weiterlesen?

2054 Tage zuvor: Zweigleisiger Firefox

Ab und an, vornehmlich wenn man Web-Anwendungen entwickelt, kommt man in die Bredouille verschiedene Versionen eines Browsers nutzen zu müssen. Zumal es mittlerweile allein von Mozillas Firefox für Windows vier verschiedene Versionen gibt – von anderen Herstellen oder Betriebssystemen mal ganz abgesehen. Aber als fürsorglicher Entwickler möchte man dennoch gerne wissen ob sich auch mit anderen Browsern als dem eigenen alles korrekt verhält. Oder aber man möchte gerne eine andere Version nutzen als jene, die einem der Arbeitgeber vor-installiert. Nicht, dass ich das damit sagen oder unterstützen wollen würde…

Wie dem auch sei, zwei Versionen von Firefox lassen sich in der Tat problemlos unter Windows installieren. Zumindest wenn man dabei zwei Dinge beachtet:

  • Das Installationsverzeichnis der beiden Versionen muss unterschiedlich sein.
  • Beide Installationen müssen unterschiedliche Profile verwenden.

Ist der erste Punkt noch offensichtlich und kann schon bei der Installation hinreichend ausgeräumt werden, muss man beim zweiten manuell nachhelfen und optimieren.

Hier klicken für die Schritt-für-Schritt Anleitung.

2147 Tage zuvor: Löten nach macht Spaß!

Programmieren ist ja im Grunde genommen nichts anderes als Löten mit der Tastatur: Kreatives kombinieren bekannter Zutaten zu etwas Neuen. Oder, wie manch einer sagen mag, Legos für Erwachsene. Auch wenn das in meinen Augen den Legos nicht gerecht wird. Um den heranwachsenden Lego-Fans den Übergang zu vereinfachen, gibt es nun jedenfalls zwei gelungene Anleitungen. Passender Weise im Comic-Format.

Das eine beschäftigt sich nicht nur mit den Grundlagen des Lötens. Es möchte auch den Spaß vermitteln, den man dabei haben kann. Ob nun beim Basteln nach Anleitung oder eigenen Gehversuchen (allen Vätern sei empfohlen mit einem roten Schalter zu einer bunten Lampe anzufangen – es lohnt sich). Soldering is easy ist im übrigen auch bereits in etliche Sprachen übersetzt worden.

Das zweite Werk, das mir in dieser Woche untergekommen ist, beschäftigt sich mit Arduino – und auch hier stehen wieder die Grundlagen im Mittelpunkt. Wenn auch mehr Sinn und Zweck des Open-Source Baukastens denn handwerkliches Know-How. Introduction to Arduino sollte dennoch jedem Bastler einen Blick wert sein – denn die Möglichkeiten des Arduino sind schier endlos (wenn man weiß wie man einen Lötkolben zu bedienen hat).

2306 Tage zuvor: Virtueller Umzug II

Ich scheine langsam Übung darin zu haben Webseiten um zu ziehen. Jedenfalls ging dieser Umzug scheinbar anstandslos über die Bühne.

Zugegeben, diesmal hatte ich direkten Zugriff auf die DNS-Einstellungen der Domain – das hilft ungemein. Und auf Textpattern-Seite gibt es neben den Änderungen an der Datenbank-Konfiguration eigentlich auch nur die Pfade anzupassen. Und zwar auch die in der internen Konfiguration.

Oder hat irgend jemand etwas bemerkt?

2336 Tage zuvor: Jetzt auch mit Zwitschern

Seit letzter Woche werden die Kurznachrichten (siehe auf der Startseite, rechter Hand) nicht mehr von identi.ca ausgelesen, sondern von Twitter. Warum? Abgesehen davon, dass es einfach wesentlich leichter ist Updates von anderen – zum Beispiel der City of Miami Beach – zu folgen. Ich kann auch endlich die eingebauten Funktionen in meinem Telefon nutzen. Yay…!

Natürlich kann man sich die Kurznachrichten so auch selbst abonnieren. Oder antworten. Falls das jemanden überhaupt interessiert.

Follow me on Twitter

2340 Tage zuvor: Die zweite vom Ersten

Die ZDF Mediathek kann man zurecht als Erfolg beschreiben. Nicht nur werden die Inhalte ansprechend im Internet verfügbar gemacht, das ZDF erschließt sich damit auch Zuschauerkreise, die vorher unerreichbar gewesen sind – Internet sei Dank. Aber das ist ja bereits bekannt.
Nach diesem Erfolg hat es ein wenig gedauert, aber die ARD ist mittlerweile auch mit einer eigenen Mediathek online. Natürlich alles ein wenig komplexer und unübersichtlicher. Schließlich müssen ja irgendwie die Dritten integriert werden. Was liegt also näher die interessanteren Sendungen herunter zu laden um sie auf dem heimischen Fernseher sehen zu können?

Die ARD macht es einem leider auch hier nicht leicht. Denn die Videos werden, im Gegensatz zum ZDF, via eines Flash-Streams an den Browser geleitet. Mit dem simplen herunterladen des Stream-Redirectors ist es hier also nicht getan. RTMP heißt das Zauberwort bei der ARD. Und das geht so.

Zunächst ruft man die Seite mit dem gewünschten Video auf. Nun schaut man in den Quelltext und sucht den Abschnitt des Videos, genauer gesagt den Wert des Parameters file (oder hd.file für die hochauflösende Version).

This text will be replaced

Dekodiert man noch den Wert des File-Parameters, hat man alles beisammen um mittels rtmpdump das Video auf die lokale Festplatte zu sichern:

rtmpdump -o <Name_des_Videos.f4v> --host vod.daserste.de --port 1935 --protocol rtmp --playpath mp4:<Wert_des_file-Parameters> --tcUrl rtmp://vod.daserste.de/ardfs --pageUrl <URL_des_Videos> --app ardfs --flashVer WIN 10,0,42,34

Und fertig ist das Video. Einfach, oder?

2374 Tage zuvor: Bosch bei Channel9

Über was man manchmal so stolpert:

Leider wird Silverlight für die Darstellung benötigt.

2452 Tage zuvor: SAP's TechEd virtuell

TechEd, die Haus- und Hof-Messe der SAP steht endlich auch mal zeitnah dem gemeinen (lies: Zahlungs—verweigerndem) Publikum zur Verfügung. Und, das mag jetzt vor allem jene Leute ohne SMP-Zugang freuen: Ganz ohne Login-Pflicht!
Auch dieses Mal gibt es wieder interessante lesens-/hörenswerte Vorträge, Key-Notes und Demo Jams. Also, hingeklickt!

Übrigens wurde letztens ein Projekt der SAP öffentlich vorgestellt (auf der SAPPHIRE): Caffeine, eine ABAP-Runtime für diverse mobile Endgeräte (Neusprech für Smartphones, PDA’s und Tablets). Auf den ersten Blick klingt es kurios, aber der Sinn dahinter ist eindeutig: ABAP-Entwickler (vermutlich zum Großteil die Angestellten der SAP selbst) sollen in die Lage versetzt werden Applikationen und Erweiterungen für die zukünftigen Wachstumsfelder zu entwickeln. Langfristig gedacht und ein geschickter Schachzug – und vermutlich auch eine Erklärung dafür, dass die SAP vor einiger Zeit Unmengen an iPads fuer seine Mitarbeiter gekauft hat.

2467 Tage zuvor: Wenn einer von seiner Reise zurück kehrt...

Letztens im Radio gehört und dabei herzlichst gelacht:

Zum lesen des (englischen) Transkriptes muss man sich leider, Copyright sei dank, auf die Seite von NPR weiter klicken.

2526 Tage zuvor: Bundesliga bei ESPN

EPSN hat eine wunderbare Web-Streaming Implementation. Und für die soeben gestartete Bundesliga-Saison hat ESPN auch ein wenig in die Tasche gegriffen und Lizenzen für ausgewählte Spiele von Gol-TV erworben. Interessant, welche Spiele da so ausgewählt wurden:

Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist es auch so eine Partie komplett ohne Kommentar zu schauen. Denn es werden gemeinhin nur die Internationalen Streams online gestellt.

2710 Tage zuvor: Virtuelles ganz physisch

Im Rahmen eines neuerlichen ASUG Florida Chapter Meeting gab es heute eine zutiefst interessante Rechenzentrums-Tour zu sehen: Bei Terremark direkt hier in Miami. Kannte ich das Unternehmen bis vor ein paar Tagen selbst noch nicht, bin ich nun umso mehr von dem beeindruckt, was in ihren Wänden statt findet.

Als Tier-IV Knoten des Internets laufen hier, in Wurfweite der American Airlines Arena die Unterseekabel von circa 160 Telekommunikationsunternehmen zusammen. Die Deutsche Telekom landet hier genauso an wie der Rest Europas. Oder komplett Südamerika. Daher stehen hier auch einige von Verisigns Rootserver für die .com und .net Domains sowie einige der ICANN-Rootserver für .gov und .edu. Und, das muss man durchaus so sagen: Sie sehen verdammt gut aus! Ist der normale Server dazu verdammt sein Dasein in einer anonymen grauen Kiste in einem dunklen Raum zu fristen, sind die Rootserver hübsch angestrahlt und hinter Glasscheiben zur Schau gestellt. Inklusive Status-Monitor mit aktueller Anzahl an DNS-Abfragen pro Sekunde.

Allerdings stelle ich mir jetzt doch noch die Frage, warum meine Verbindungen gen Deutschland nicht über Miami direkt nach Deutschland geroutet werden, sondern den Umweg über Washington gehen:

Tracing route to www.t-online.de [62.153.159.92]
over a maximum of 30 hops:

1 <1 ms <1 ms <1 ms shar.selune [172.16.0.8]
2 8 ms 12 ms 9 ms 10.156.0.1
3 10 ms 22 ms 12 ms 172.23.80.81
4 14 ms 10 ms 9 ms 172.23.80.1
5 25 ms 25 ms 24 ms xe-5-0-0.edge2.Miami1.Level3.net [4.59.84.49]
6 31 ms 32 ms 36 ms ae-32-52.ebr2.Miami1.Level3.net [4.69.138.126]
7 28 ms 58 ms 30 ms ae-2-2.ebr2.Atlanta2.Level3.net [4.69.140.142]
8 * * 45 ms ae-63-60.ebr3.Atlanta2.Level3.net [4.69.138.4]
9 55 ms 55 ms 67 ms ae-2-2.ebr1.Washington1.Level3.net [4.69.132.86]

10 57 ms 77 ms 48 ms ae-61-61.csw1.Washington1.Level3.net [4.69.134.1
30]
11 44 ms 60 ms 47 ms ae-14-69.car4.Washington1.Level3.net [4.68.17.6]

12 63 ms 50 ms 41 ms 62.156.139.129
13 148 ms 135 ms 140 ms ulm-ea3-i.ULM.DE.NET.DTAG.DE [62.154.58.125]
14 152 ms 139 ms 137 ms 80.156.161.42
15 162 ms 155 ms 138 ms www.t-online.de [62.153.159.92]

Trace complete.

Auf der anderen Seite gibt es hier aber auch einen der drastischsten Gegensätze, die ich bislang sehen musste. Findet in den Wänden diese dedizierten Internet-Knotenpunkts Hightech aus aller Herren Ländern Verwendung, ist also sozusagen die Inkarnation der ersten Welt dort zu Hause, ist an der Rückseite des Gebäudes der Treffpunkt der ärmsten der Armen, die Miami zu bieten hat. Zwischen den den Überresten ihrer Existenz sitzen sie dort zu Dutzenden und harren mit ihrem Schicksal. Ein merkwürdiges Gefühl.

2733 Tage zuvor: GeoIP-Lookup in GeoRSS umwandeln

Um die Frage zu beantworten wie ich denn IP-Adressen in eine Google-Karte bekommen habe: Mittels geoip, GeoRSS und (logisch) Google-Maps. Und zwar folgendermaßen.

  • geoiplookup <IP> >> geolookup.txt speichert die Ausgabe in einer Datei.
  • Mit regulären Ausdrücken extrahiert man die Längen- und Breitenangaben.
  • Diese legt man als GeoRSS-Feed ab.
  • Den Feed wiederum kann man in Google-Maps importieren.

Fertig ist die Karte. Wer es ein wenig einfacher haben will, kann auch folgendes PHP-Script zum umwandeln der geoip-Ausgabe in einen GeoRSS-Feed nutzen.


	
	
	
	
		

%s, %s, %s%s %s\n"; $geodata['points'] = array(); $geodata['rawdata'] = explode("\n", $_POST['geoiplookup']); // XML-Special Characters-Function (alonso05 at gmail dot com) function xml_character_encode($string, $trans=''){ $trans = (is_array($trans)) ? $trans : get_html_translation_table(HTML_ENTITIES, ENT_QUOTES); foreach ($trans as $k=>$v) $trans[$k]= "&#".ord($k).";"; return strtr($string, $trans); } // Parse input foreach($geodata['rawdata'] as $data) if(preg_match_all($regex, $data, $results)) $geodata['points'][] = array( xml_character_encode(htmlentities($results[3][0])), xml_character_encode(htmlentities($results[2][0])), xml_character_encode(htmlentities($results[1][0])), $results[5][0], $results[6][0] ); // Create GeoRSS-Feed header('Content-type: application/xml'); echo(''); echo(''); foreach($geodata['points'] as $point) vprintf($geodata['line'], $point); echo(''); ?>

2745 Tage zuvor: Google-Maps Suche

Schon interessant, wie man manchmal bei eigentlich selbstverständlichen Sachen forschen und tricksen muss. Zuletzt bei der Anzeige von diversen Adressen in einer Karte von Google-Maps. Hier sollte der Kartenausschnitt auf die angezeigten Ergebnisse zentriert und der Zoom entsprechend gesetzt werden. Standard-Funktionen gibt es dafür leider nicht, aber mit einem kleinen Trick funktioniert es dennoch recht geschickt:

var map = new GMap2(document.getElementById("map"));
var geocoder = new GClientGeocoder();
map.setCenter(new GLatLng(25.783662, -80.189466), 9);
var viewport = new GLatLngBounds();
GEvent.addListener(map, 'markeradded', function(){
	map.setCenter(viewport.getCenter());
	map.setZoom(map.getBoundsZoomLevel(viewport)-1);
	});
geocoder.getLatLng("1900 N BAYSHORE DR  4109, Miami FL 33132", function(point){
	var marker = new GMarker(point);
	GEvent.addListener(marker, 'click', function(){
		marker.openInfoWindowHtml("1900 N BAYSHORE DR  4109, Miami FL 33132
Show Details"); }); map.addOverlay(marker); if(!viewport.contains(point)){ iewport.extend(point); } GEvent.trigger(map, 'markeradded'); });

Der Trick besteht darin im Eventhandler der Marker den hinzugefügten Punkt einem GLatLngBounds-Objekt zu übergeben. Mit Hilfe dieses Objekts kann der Kartenausschnitt neu angepasst werden.

Interessant ist dabei, dass panTo() durch den direkt anschließenden Aufruf von setZoom() nicht korrekt funktioniert. Mit setCenter() gibt es allerdings keine Probleme.

2780 Tage zuvor: Die beliebtesten

Heute kam Post von Google. Offenbar ist unsere unbekannte, kleine und eher inaktive Unternehmung unter den 100.000 beliebtesten (lies: am häufigsten aufgerufenen) Unternehmen in Google-Maps.

Da fragt man sich doch irgendwie, welche Aussagekraft diese Schildchen eigentlich haben. Aufhängen dürfen wir es jedenfalls nicht, da ein Büro im Eigenheim gemäß der Miami Beach-Statuten nur dann erlaubt ist, wenn man keine Besucher empfängt – und keine Werbung vor der Haustür macht.

2817 Tage zuvor: Feuriger Fuchs

Firefox ist ja schon seit nunmehr etlichen Jahren mein Browser der Wahl. Weniger aus philosophischen oder sicherheits-technischen Gründen, sondern schlichtweg wegen der Funktionalität, die durch diverse Add-Ons geboten wird. Nachdem ich erst letztens wieder erfahren musste, dass man sich besser notiert was einem lieb geworden ist, hier mal eine ebensolche Liste der bei mir installierten Add-Ons:

Adblock Plus Hinweg mit den teils dreisten Werbebannern (und einigen Signaturen in Foren)
All-in-one Gestures Mouse-Gestures – geht es noch ohne?
Brief Praktischer RSS-Reader
Delicious Bookmarks Bookmarks direkt aus dem Browser heraus ablegen
Deutsches Wörterbuch Damit die Rechtschreibprüfung auch auf deutsch funktioniert
Dictionary Switcher Um die Rechtschreibprüfung schnell umzustellen
Locationbar² Zum schnellen navigieren im URL-Feld
New Tab King Prima Homepage/Neuen Tab-Ansicht
Perspectives Damit SSL auch sicher ist
Searchbar Autosizer Platz dort, wo man ihn braucht
Web Developer Klasse Toolbar, mit der man auch Webseiten austricksen kann
Xmarks Klasse Bookmark-Synchronisation

2822 Tage zuvor: Getunnelt

Wie konnte man doch gleich Webseiten aufrufen, die die Herkunft der Anfrage anhand der IP-Adresse feststellen, von die die Anfrage ausgeht? Richtig, mit einem SSH-Tunnel! Und wie genau geht das doch gleich? Unter Linux ist es recht einfach:

ssh -D 8080 <host>

Unter Windows geht es dank PuTTY allerdings auch:

PuTTY-Tunnel

Anschließend im lokalen Browser localhost:8080 als SOCKS-Proxy hinterlegen und lossurfen! Für Webseiten funktioniert das wunderbar. Ob Videos auch über den Proxy angefragt werden oder, wie zum Beispiel DNS-Anfragen, weiterhin direkt angefordert werden, müsste noch getestet werden.

2839 Tage zuvor: Adios Exchange!

Ich hatte es kurz bei identi.ca erwähnt: Googlemail bietet neuerdings die Möglichkeit Email-Konten via Active-Sync mit Windows Mobile-Geräten abzugleichen. Gratis, selbstredend. Da ich bislang einen (kostenpflichtigen) Exchange-Account bei einem Hoster hatte, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen das Google-Pendant zu testen.

Dafür habe ich zunächst meine Email-Accounts in Googlemail integriert (sprich, Google ruft dort meine Mails ab und kennzeichnet sie entsprechend der Konten, von denen sie kamen). Anschließend wurden die Kontakte sowie mein Kalender von Outlook (Export als Windows-CSV) nach Googlemail (Import) übertragen. Das alles ging wunderbar einfach und schnell gleichermaßen. Selbst das Einrichten von Googlemail unter Windows-Mobile war absolut problemlos. Nach einigen Minuten tröpfelten dann die so abgeglichenen Mails, Kalendereinträge und Kontakte auf meinem Handy ein.

Doch einen Haken hat die Geschichte leider. Denn als Desktop-Frontend taugt Outlook für Googlemail leider nicht mehr. Zwar kann man Kalender (als Internet-Kalender) und Mails (via IMAP) weiterhin abgleichen, aber für die Kontakte gibt es nur dubiose Synchronisierungs-Programme. Unter Linux hat man Dank Evolution hier keinerlei Probleme: Alle Funktionen von Googlemail werden unterstützt – selbst das Versenden von Mails unter verschiedenen Accounts. Doch unter Windows musste ich ein wenig suchen. Gelandet bin ich dann bei Thunderbird.

Von Haus aus unterstützt Thunderbird zwar Googlemail direkt, allerdings nur als POP-Abruf (und ohne Kontakt / Kalender-Synchronisation). Ein IMAP-Konto ist jedoch schnell auch manuell eingerichtet. Mittels der Identitäts-Verwaltung kann man auch unter anderen Accounts Mails über das so eingerichtete Konto versenden. Doch wirklich integriert wird Googlemail erst durch das bereits von Firefox bekannten Addon-Konzept. So bietet Google-Contacts die Schnittstelle zu den Kontakten, Lightning bietet die Kalender-Funktionalität und Provider for Google Calendar die dazugehörige Schnittstelle für den Google-Kalender.

Alles in allem bin ich also quasi wieder da, wo ich am Anfang war. Allerdings kostenlos, Plattform-übergreifend (unter Linux funktioniert es gleichermaßen) und mit einem mächtigen Web-Frontend.

2846 Tage zuvor: Kryptisches

Ich bin gerade dabei meine Passwort-Verwaltung umzustellen. Das proprietäre SPB Wallet wird, obwohl es seine Sache gut gemacht hat, vom freien KeePass abgelöst. Warum? Nun, es ist Plattform-übergreifend sowohl für Linux und Windows, als auch für Windows Mobile verfügbar. Außerdem ist die Verschlüsselungsmethodik von KeePass dokumentiert, was es vermutlich auch sicherer macht. Und darüber hinaus kann es auch ohne Desktop-Verbindung synchronisiert werden.

Da es jedoch keinen automatischen Import von SPB Wallet in KeePass gibt (was ja irgendwo auch sehr beruhigend ist), müssen die Daten manuell konvertiert werden. Aber das ist eigentlich auch besser, so kann man dabei wenigstens gleich ausmisten und diverse Passwörter ändern. Denn selbst wenn man darauf achtet diversifizierte und kryptische Passwörter zu haben, sind hier und da doch welche, die sich gleichen oder schlichtweg zu einfach sind. Und wann würde man ansonsten schon dazu kommen Passwörter zu ändern?

Dabei ist mir aufgefallen, dass man sich zwar überall im Web 2.0 registrieren darf, eine Funktion zum löschen von Accounts gibt es jedoch nahezu nirgends. Warum ist das so? Sicher, mit derlei Daten kann man durchaus auch Geld verdienen, aber die meisten Webseiten versprechen einem ja, dass die ebendieses nicht tun. Ich vermute der wahrscheinlichere Grund liegt darin, dass es in den Standard-Ausführungen der beliebtesten Foren-Software schlichtweg keine Funktion dafür gibt. Und das sollte dringend geändert werden. Denn was passiert zum Beispiel mit den Daten, wenn die Webseite nicht mehr existiert? Sobald sie aufgelöst wird (oder einschläft) sinkt die Hemmschwelle zum Verkauf der Daten vermutlich immens. Aber ganz davon abgesehen gibt es auch viele Accounts, die ich einfach nicht mehr benötige. Warum muss ich sie also weiterleben lassen?

2850 Tage zuvor: Schon wieder?

Das die Welt schlecht ist, hatte ich ja bereits zuvor erwähnt (wobei das seinerzeit eher ein Speicherproblem gewesen zu sein scheint). Aber das ich so wahnsinnig beliebt bin, habe ich dann doch nicht gedacht. Nachdem ich einen Beitrag von Gunnar Wolf gelesen habe, musste ich doch mal auf meinem öffentlich zugängigen Linux-Rechner nachschauen. Und siehe da:

Oct 2 05:24:25 lantan sshd[28580]: pam_unix(sshd:auth): authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=221.234.43.137 user=root
Oct 2 05:24:30 lantan sshd[28584]: pam_unix(sshd:auth): authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=221.234.43.137 user=root
Oct 2 13:00:08 lantan sshd[11050]: pam_unix(sshd:auth): authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=ds150.reliablehosting.com user=root
Oct 2 13:00:11 lantan sshd[11062]: pam_unix(sshd:auth): authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=ds150.reliablehosting.com user=root

Dergleichen erscheint 11185 Mal in meinem Log. Es scheint sich dabei wohl um ein globaleres Problem zu handeln. Fragt sich nur, was damit bezweckt wird. Der Login mittels root ist selbstredend deaktiviert, daher gibt es eigentlich keinen Grund zur Sorge. Dennoch habe ich das entsprechende Port-Forwarding jedoch vorerst deaktiviert (Sorry, Flo).

2864 Tage zuvor: Unser Blog soll schöner werden

Wir man sicherlich sieht, habe ich in den letzten Tage (und Wochen) einiges an diesem Blog umgestellt, aufgeräumt und ausgemistet. Der unnötig Komplexe Seitenaufbau wurde überarbeitet und ist jetzt nicht nur schlanker und leichter zu pflegen, er wird jetzt auch auf kleineren Displays korrekt dargestellt. Und auch die Validierung klappt jetzt – von einigen eingebetteten Elementen wie Videos mal abgesehen jedenfalls.

Doch es gibt auch ein paar neue Features in diesem kleinen Blog. Verraten werde ich nicht alle (wäre ja langweilig), aber mit ein wenig herum-schauen sollte man schnell fündig werden. Zum Beispiel kann man in der Seitenleiste jetzt einzelne Punkte ein- und ausblenden. Eines möchte ich jedoch noch explizit vorstellen, nämlich die neue Galerie (anklicken!):

Hat zwar ein wenig Programmierarbeit gekostet (gab leider kein Plug-In welches meinen Vorstellungen gerecht wurde), aber so kann ich wenigstens mal wieder ein wenig zur Textpattern-Community beitragen.

Ach ja, nicht wundern wenn es demnächst vorrangig Artikel über IT-Themen gibt. Die werden in einem anderen Blog als Inhalt verwendet, das auf dieselbe Datenbank zugreift.

2867 Tage zuvor: Shaq vs. Joel

Bin gerade beim lesen der letzten TIME über einen Text von Joel Stein gestolpert. Er hat einen Schreib-Wettkampf mit Shaquille O’Neal ausgerufen und bittet um Abstimmungen. Passt ja zufällig auch gut zu der Frage nach twitternden Blog-Lesern. Und Shaq’s Essay ist auch recht kurzweilig zu lesen.

Shaq vs. Joel

Shaq hat übrigens eine neue Sendung. hier in den USA, bei denen er es mit anderen Athleten aufnimmt. Zum Beispiel Michael Phelps im Schwimmen. Er möchte halt allen zeigen, dass er der beste Athlet der Welt ist. Oder zumindest ein gewisses Image aufrecht erhalten (im Artikel sagt Joel, dass er solange gegen Michael geschwommen ist bis er mal gewonnen hatte). Joel (~750.000 Follower bei Twitter) nahm das zum Anlass ihn (~2.250.000 Follower) auf einem anderen Gebiet heraus zu fordern.

Also: Lesen und klicken!

2872 Tage zuvor: Zwitschern?

Nutzt eigentlich jemand Twitter? Ernsthaft, nicht nur mit so einen Pseudo-jeder-macht-das-also-muss-ich-mitmachen-Account.

Ist ja das Kommunikationsmedium des Jahres! Sozusagen die SMS der Internet-Generation. Nur billiger. Und an mehrere Leute gleichzeitig. Schneller ist es auch. Allerdings weiß man auch nicht wer da so alles mit-liest.

2888 Tage zuvor: Visitenkarte

Mal schauen was schneller passiert: Das ich meine gewünschte Zertifizierung (oder auch selbige im Plural) erhalte, oder das Jonas Jäger sein Programm zur Erstellung von AR-Visitenkarten endlich veröffentlicht.

Augmented Business Card from jonas on Vimeo.

2889 Tage zuvor: Xing

Ich habe mich letzte Woche übrigens dazu durchgerungen mein Profil bei Xing ein wenig auf Vordermann zu bringen. Kann ja eigentlich nicht schaden. Und im Gegensatz zu LinkedIn findet man dort auch irgendwie schneller Bekannte wieder. Mag daran liegen, dass Xing in Deutschland stärker ist, LinkedIn dafür im Ausland.

Wer mich Einladen mag, kann das hier tun: XING

2896 Tage zuvor: Hurricane Weblets

Letztes Jahr habe ich noch danach gesucht, dieses Jahr gibt es erst seit kurzem die Notwendigkeit dazu: Eine kleine Karte mit den aktuellen Hurricanes:

Mal schauen ob ich die irgendwo in der Webseite fest veranker.

2903 Tage zuvor: Renovierung

Ich habe gerade ein wenig mit dem Layout dieses feinen Blogs herumgespielt. Im Firefox sieht auch alles schon recht ansehnlich aus. Der Internet Explorer hingegen macht noch eine Menge Unfug.

Leider ist der Seitenaufbau (unnötig) komplex. Daher ist das mal eben schnell umstellen nicht annähernd so geglückt, wie ich mir das erhofft hatte. Und das mit der Validierung klappt leider auch noch nicht so recht. Nunja, wird schon wieder werden…

2934 Tage zuvor: Noch mehr Roboter

Interessant, diese Häufung. Aber anlässlich des 25. Jubiläums des BattleTech-Universums darf man sich bei MekTek.net Mechwarrior 4 wohl demnächst gratis herunterladen.

2934 Tage zuvor: Gundam live

Wo wir gerade bei großen Robotern sind…

Warum? Gundam hat 30 jähriges Jubiläum – und außerdem will man damit die Bewerbung für die Olympischen Spiele 2016 unterstreichen. Mehr dazu im flickr-Blog.

2936 Tage zuvor: Web-Reiniger

AJAX (Asynchronous JavaScript and XML) war auch so einer Neuerung in der Webentwicklung, die ich verpasst zu haben dachte. Tolle Sachen wurden damit gemacht. Web 2.1 könnte man sagen (und drüber streiten). Dabei ist das aller erschreckend einfach gemacht:

/* Create AJAX-Object */
try{
	h = new XMLHttpRequest();
}
catch (e){
	try{
		h = new ActiveXObject("Msxml2.XMLHTTP");
	}
	catch (e){
		try{
			h = new ActiveXObject("Microsoft.XMLHTTP");
		}
		catch (e){
			return(false);
		}
	}
}

/* Send Data */
h.open('POST', u, true);
h.setRequestHeader("Content-type", "application/x-www-form-urlencoded");
h.setRequestHeader("Content-length", data.length);
h.setRequestHeader("Connection", "close");
h.onreadystatechange = function(){
	if(h.readyState == 4 && h.status == 200){
		toggleVisibility('processing');
		e = h.responseText;
		if(e == "1"){
			toggleVisibility('success');
		}else{
			toggleVisibility('failure');
			document.getElementById('errormessage').innerHTML = e;
		}
	}
}
h.send(data);

Gefühlt würde ich ja sagen, dass das funktionieren eher auf Glück und User-Vertrauen (samt aktuellem Browser) basiert. Aber der Erfolg dergleichen spricht ja eher eine andere Geschichte.

2936 Tage zuvor: Der alte K(r)ampf

Zugegeben, es ist schon einige Jährchen her das ich mich intensiver mit HTML auseinandersetzen musste. CSS war seinerzeit eine tolle Sache, die sich gerade durchzusetzen abzeichnete, Internet Explorer war der Browser schlechthin und Firefox nannte sich noch Phoenix. Und schon seinerzeit war es eine Herausforderung sondergleichen eine Webseite so zu schreiben, dass sie auf allen Browsern in etwa gleich aussah – oder zumindest zumutbar.

Das hat sich bis heute leider nicht wirklich geändert. Auch wenn es wesentlich leichter geworden ist sein Ziel zu erreichen. Immerhin kann man jetzt einfach ein zusätzliches Stylesheet schreiben, dass IE-spezifische Änderungen vornimmt.


Tolle Sache!

2938 Tage zuvor: Hohm

Habe heute meine Einladung zu Microsofts Hohm bekommen. Interessant, was die einem da so sagen. Leider sind keine weltbewegend neuen Erkenntnisse zur Energieverbrauchsreduzierung dabei.

Trotzdem hübsch anzuschauen – wenn ich mir auch nicht recht sicher bin wie akkurat die Berechnungen auf die hiesigen Temperaturen passen.

2986 Tage zuvor: Gebraucht-Domain

Schon komisch, was manchmal mit ausrangierten Domains passiert…

Nein, ich habe sie nicht verkauft.

2988 Tage zuvor: Wolfram

Nachdem die Suchmaschine trotz Alpha-Stadiums ja schon eine Weile von sich reden machte, ist sie nun auch öffentlich zugänglich.

Die Syntax ist zwar noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber die Ergebnisse erfrischend übersichtlich.

3033 Tage zuvor: Großer Lauschangriff

Nicht ob etwaiger Tracking-Cookies wundern: In Ermangelung einer Zugriffsstatistik beim neuen Webhoster habe ich den großen Bruder Google für dieses kleine Blog implementiert. Schließlich möchte man ja wissen, wer hier so mit-liest.

3039 Tage zuvor: Moderne Zugvögel

Ganz schön was los, da oben am Himmel:

Ob es wohl jemals eine US-Debatte über das Nachtflugverbot gab? Kennt man die Idee dahinter hier überhaupt?

3043 Tage zuvor: Obamicon

Lustig, lustig, was es so in den Weiten des Internets gibt.

Hat mich aber doch ziemlich an eine etwas ältere Sache erinnert.

3047 Tage zuvor: Wortspielereien

Lustig, dieses Wordle. Wenn ich auch nicht so recht erkennen kann, warum er sich bei dem Feed dieses Blogs genau diese Wörter zieht.

3059 Tage zuvor: Berufliches sozial-netzwerken

Habe mir letztens ein Profil bei LinkedIn angelegt. Hat da vielleicht noch jemand einen Account, den ich aufnehmen könnte?

3119 Tage zuvor: Danke, Thanks, Merci und Arigato!

An dieser Stelle allen vielen Dank für all die lieben Glückwünsche! Es ist schön zu sehen, dass man nicht ganz vergessen ist. Auch wenn man nicht mehr wirklich da ist.

Dabei ist mir dann auch gleich mal aufgefallen, dass man heutzutage an allerlei Stellen im Internet Glückwünsche erhalten kann. Eine Auswahl, total unvollständig, unsortiert und frei von den ganzen Werbespammern:

Da könnten einem die SMS und Mails ja schon fast nostalgisch vorkommen.

3205 Tage zuvor: 4D-Suche

Google ist also zehn Jahre alt. Und um das aller Welt mitzuteilen, haben sie ihren ältesten Such-Index (vom Januar 2001) online gestellt. Durchsuchbar. Mit Such-Resultaten im Internet-Archiv. Lust, was man dort so findet.

3245 Tage zuvor: Cubeecraft

Falls einem mal der Sinn nach basteln steht, kann ich Cubeecraft nur empfehlen. Zumal sie sich sehr Stil-sichere Motive ausgesucht haben.

3249 Tage zuvor: Schönes Duschen

Das Gäste-Bad ist ja nun schon seit nunmehr ein paar Wochen fertig. Auch wenn, zugegeben, noch die Bilder im Bilderrahmen fehlen. Hübsch ist es geworden, durchaus. Doch wie soll man ein Bad dieser Größe hinreichen fotografieren? Microsoft hat mir diese Woche mit Photosynth die Antwort darauf geliefert.

Und daher darf ich nun auch das Badezimmer angemessen präsentieren:

Jedenfalls wenn der entsprechende Photosynth Viewer installiert ist.

3253 Tage zuvor: Es ist, wie es ist

So ein Server zu Hause ist ja durchaus praktisch: Er macht automatisch Backups von jedem Computer und bietet die Möglichkeit zur zentralen Ablage von Fotos, Musik und Filmen. Man ist also, sozusagen, auf der sicheren Seite. Allerdings bin ich immer am überlegen, wie man den Nutzen noch weiter steigern kann. Die Sicherung der wichtigsten, persönlichen Daten auf eine Ablage im Internet ist zum Beispiel so eine Sache. Denn was nützen mir die Backups auf dem Server, wenn der Server selbst bei einem Hurrikan weg fliegt? Aber auch die anderen, üblichen Download-Dienste verrichten zuverlässig ihren Dienst. Ja, um Strom zu sparen kann man den schwarzen Wunderkasten sogar automatisch ein- und ausschalten lassen.

Aber das interessanteste, vor allem im Zusammenspiel mit der Xbox ist wohl ein DVR. Und weil es mittlerweile auch genügend Software dafür gibt, habe ich mir vor einigen Wochen auch eine entsprechende Tuner-Karte besorgt. Nach ein wenig herum testen stellte sich dabei ein klarer Favorit heraus: Beyond TV. Die Features entsprechen genau dem, was ich gesucht habe und mein Tuner wird sogar im Bundle mit der Software verkauft. Ein kleiner Haken allerdings blieb: Die hiesigen digitalen Kanäle, die mittels QAM ausgestrahlt werden, will die Software einfach nicht darstellen. Eine kleine Support-Anfrage sowie einige Beta-Versionen später ist das Problem leider nicht behoben. Meine Trial-Version hingegen ist nunmehr ausgelaufen. Aber auch darauf hat der Beta-Support eine passende Antwort parat:

If you have a purchased key, please use that, if you do not own a copy of Beyond TV, I’m afraid it is what it is until you are able to obtain a purchased copy.

Jetzt stelle ich mir nur noch die Frage, ob dort tatsächlich jemand glaubt, dass ich zum testen der versprochenen, aber nicht funktionierenden, Features eine Lizenz kaufe. Blöder Weise habe ich mich doch schon sehr an die Annehmlichkeiten dieses kleinen Zusatznutzens gewöhnt…

3258 Tage zuvor: Ausgestürmt

Fay ist also weiter gezogen und in Miami geht heute wieder alles seinen gewohnten Gang. Mitbekommen hat man hier, circa 160km vom eigentlichen Sturm entfernt, lediglich die Ausläufer: Periodisch starker Regen und teils heftige Windböen. Alles in allem war es aber recht ruhig.

Fay

Für Strand-Sport war es dennoch viel zu windig. Ein gewisser Kite-Surfer wird diese Meinung nun, vom seinem Krankenhausbett aus, vermutlich teilen (ab Minute 4:04):

3274 Tage zuvor: Entferntes Fernsehen

XBMC für die XBox-Classic ist ja nunmehr schon ein alter, jahrelanger Wegbegleiter. Seinerzeit wurde die die XBox ja nur allein deswegen angeschafft: Filmchen vom Rechner direkt auf dem schönen Wohnzimmer-Fernseher schauen. Die Killer-Applikation schlechthin. Und wie ich jetzt feststellen durfte, ist sie noch viel besser geworden.

XBMC

Konnte man, eine Internetverbindung vorausgesetzt, schon früher auf Wetterberichte und RSS-Feeds zugreifen, wurde der Gedanke von den Entwicklern seitdem durchaus weiterentwickelt. Zuerst wurden Skripts eingeführt, mit denen man zum Beispiel auf die Apple Movie Trailer zugreifen kann. Schon eine wirklich kurzweilige Sache! Als nächstes sind die Internet-Streams hinzugekommen. Auf diese Weise kann man nicht nur Radiosender via Internet hören (endlich wieder EinsLive), sondern auch MMS-Streams (zB n-TV oder auch Giga) abspielen. Doch das wirklich beste sind die PlugIns. Sie spielen den Gedanke eines Skripts noch weiter und ermöglichen so direkten Zugriff auf YouTube oder – und das ist für mich persönlich der Höhepunkt – die ZDF Mediathek.

Ach ja, die schnöden Filmchen auf dem heimischen Server kann man natürlich weiterhin wie gewohnt schauen. Dank WebGuide übrigens auch übers Internet – in die umgekehrte Richtung.

3292 Tage zuvor: Kopfschmerzen

Höchst interessante Lektüre, die Spiegel-Titelgeschichte Die Sekunde Null. Und falls im August die Welt, trotz der gegenteiligen Behauptungen der wissenschaftlichen Weltelite, doch untergehen sollte, weiß man wenigstens warum.

Aber eigentlich darf man den Herren und Damen des CERN ja durchaus einiges zutrauen. Immerhin haben sie auch das WWW erdacht.

3332 Tage zuvor: Die Euro 2008 und ich

Heute hat sie also angefangen, die Euro 2008. Im Gegensatz zu europäischen Gefilden bekommt man hierzulande allerdings wenig davon mit. Der hiesige, dem Fußball verschriebene TV-Sender GolTV zeigt zu Spielbeginn lediglich ein paar Wiederholungen – vermutlich mangels Lizenz. Also auf in die unendlichen Weiten des Internet!

  • Erster Ansatz: Auf der offiziellen Streaming-Seite bekommt man dann den für die jeweilige Region vorgesehenen Streaming-Partner serviert. In meinem Fall ist dies ESPN 360. Schön und gut, denkt man sich und klickert sich weiter durch die Netzwelten. Bis man dann leider verzweifelt feststellen muss, dass der Internet-Provider, bei dem man ist, mit ESPN nicht zusammenarbeitet und im Umkehrschluss der Stream nicht zur Verfügung gestellt wird.
  • Zweiter Ansatz: ARD und ZDF bieten ebenfalls einen Live-Stream ihres Fernsehprogramms an. In der ZDF-Mediathek wird man auch schnell fündig. Schnell den Media-Player eingerichtet und… es passiert nichts. Alles funktioniert, nur die Berichterstattung über die EM(Euro 2008) wird nicht angezeigt. Nachdem einige Freunde in Deutschland bestätigt haben, dass es bei ihnen funktioniert liegt also die Vermutung nahe, dass ich auch hier aufgrund meines Einwahlknotens außen vor bleiben muss – vermutlich wegen der Lizenz.

Bis hier hin konnte ich die Spiele lediglich über diverse Liveticker verfolgen. Das sah dann in etwa so wie hier aus:
bq.

  • Dritter Ansatz: Das Internet ist groß. Sehr groß. Und vor allem global. Nicht überall auf der Welt kümmert man sich derart vorbildlich um die Einhaltung der Lizenzbestimmungen. Wenn man also nur eine Liste aller Streaming-Angebote zur Euro hätte… Hat man. Ab hier kommen also die ersten Bewegt-Bilder ins Haus. Allerdings mit Thailändischen, Chinesischen oder Tschechischen Kommentaren. Über die Qualität braucht man gar nicht zu reden.
  • Vierter Ansatz: Es gibt ja einige Web2.0-Angeboten, die das Fernsehen globalisieren wollen und es dazu ins Netz stellen. Super Sache, vor allem in diesem Moment. Einer von diesen Anbietern ist zum Beispiel Zattoo. Leider gilt auch dort das Motto: Wo du bist, gibt’s uns nicht. Dabei zahle ich doch in Deutschland meine GEZ-Gebühren, zwangsweise, weiterhin. Nach einigen weiteren dieser Angebote bin ich dann bei TVU gelandet. Ohne Anmeldung kann man einfach den Player herunterladen und loslegen. Und, oh Wunder, hier gab es dann auch Fernsehsender mit der Euro im Programm. Einen, um genau zu sein. Auf Englisch. Und das Beste: Er funktioniert in annehmbarer Qualität. Es ist ESPN360.

Update
ESPN hat sich seit gestern dazu entschlossen, die Spiele jetzt doch auch im Fernsehen zu zeigen, und nicht nur als Stream. Gut, denn die Qualität von Streams ist doch nichts im Vergleich zu einem richtigen Fernseh-Sender.

3333 Tage zuvor: Gewinnen mit alterac.de!

Nicht, dass es diejenigen lesen würden, die es müssten. Aber ich finde die Idee und die Umsetzung wirklich gelungen! Und, zugegeben, das ein oder andere konnte ich auch noch lernen – Drakan und Duros darf man nicht looten, sowas!