2885 Tage zuvor: In vino veritas

Alle Welt schaut auf Windows 7, ich habe heute (mal wieder) einen Test für den Umstieg auf Linux gemacht. Ubuntu um genau zu sein. Die Installation habe ich dabei auf einer dritt-Festplatte durchgeführt. Schließlich soll es ja nur ein Test sein, kein Umstieg.

Es ist ja nicht die erste Linux-Installation die ich habe oder nutze. Um genau zu sein ist eine Debian-Installation in einer VirtualBox vermutlich meine meistgenutze virtuelle Instanz. Aber einige Dinge kann man halt doch nur auf einer nativen Installation testen. Im heutigen Fall war es das leidige Thema World of Warcraft. Diversen “Foreneinträgen”: nach soll es ja recht gut laufen – allerdings nicht in einer virtuellen Instanz. In einer Standard-Ubuntu-Installation muss man denn auch nicht viel machen. Die Grafikkarten-Treiber müssen installiert werden. Ebenso wie Wine. Und schon (das heißt: nach diversen Neustarts) kann es auch losgehen:

wine "~/.wine/dosdevices/d\:/Games/World of Warcraft/wow.exe" -opengl

WoW unter Wine

Nachdem einige Fehlermeldungen aus dem Weg geräumt waren (GLXBadDrawable: Xinerama deaktiveren und opengl in WoW einstellen, DivxDecoder.dll: die Laufwerke in Wine korrekt benennen) lief es denn auch. Ein wenig langsamer (18fps statt 25fps in einem frühabendlich gefüllten Dalaran), aber zugegeben noch annehmbar. Wenn auch ohne Soundausgabe. Bis dann auf einmal der Speicher ausging jedenfalls.

Nun hat das Deaktivieren von Xinerama leider den unschönen Nachteil, dass mein zweiter Bildschirm nicht mehr wirklich praktikabel genutzt werden kann. Um genau zu sein könnte ich ihn auch abschalten, den Fenster werden dort nicht mehr platziert und hinschieben kann man sie auch nicht mehr. Manko Eins.

Manko Zwei (und damit auch das momentane KO-Kriterium) ist die Seitens Evolution fehlende Exchange-2007 Unterstützung. Mein primärer (privater) Mail-Account liegt auf einem ebensolchen Server – und ist unverzichtbar. Nun könnte ich selbstredend Outlook unter Wine installieren und nutzen – aber warum sollte ich umsteigen wenn ich doch alles unter Wine laufen lasse (-n muss)?

Update
Wenn man TwinView in den nVidia-Treibern aktiviert, funktioniert WoW auch mit einer angenehmen Multi-Bildschirm-Lösung.

2972 Tage zuvor: Legal MP3s herunterladen?

Tauschbörsen sollen ja angeblich die Musikindustrie zerstören. Wird einem ja schon seit Jahren eingetrichtert. Klauen ist bekanntlich auch tatsächlich schlecht (und illegal), daher haben die Herren von der Industrie denn auch Angebote für legale MP3-Downloads bereitgestellt. Sagt man.
Nun habe ich heute das erste Mal versucht einen derartigen Kauf durchzuführen. Zugegeben, die $3 Ersparnis gegenüber dem CD-Kauf sind wahrlich kein Grund zu einem Download zu greifen und dafür auf das Primärmedium CD zu verzichten. Doch man muss ja alles mal versucht haben. Also los-geklickt!

Wo kauft man eigentlich MP3s? Als erstes viel mir da Amazon ein. Hin-geklickt, gesucht, gefunden, gekauft? Denkste. Wer ein ganzes Album kaufen will, muss den Amazonschen MP3-Loader installieren. Doof. Also nach anderen Läden umgeschaut. Aber so wirklich weiter-geholfen hat auch das nicht. Überall muss man sich für die (gut gemeinte) Probezeit registrieren – allerdings will ich doch gar kein Abonnement abschließen sondern nur ein einzelnes Album herunterladen. Also doch wieder zurück zu Amazon.
Laden wir uns den komischen MP3-Loader halt für unsere Spielwiese unter Debian herunter. Gedacht, heruntergeladen, installiert? Nein: package architecture (i386) does not match system (amd64). Bleibt noch die Installation in meinem Test-Vista. Gedacht, heruntergeladen und… installiert! Wunderbar.
Doch wo sind meine MP3s? Im MP3-Loader jedenfalls nicht. Und auch beim Versuch das Album in Amazon zu kaufen werde ich nur ein ums andere Mal auf die MP3-Loader-Download-Seite umgeleitet. Ob das so der Sinn der Sache ist?

Nach circa 20 Minuten gebe ich auf. Ich hätte liebend gerne die $10 ausgegeben und mir das Album direkt auf die heimische Festplatte heruntergeladen. Aber irgendwie scheint es keinen Shop zu geben, in dem man mit einfachen Mitteln (ohne dritt-Software oder DRM) dies machen darf. Würde ich in einschlägigen P2P-Programmen die Schlagworte eintippen, ich hätte das Album vermutlich schon komplett hier liegen – ohne die $10 ausgegeben zu haben. Da braucht man sich nun wirklich nicht wundern, wenn die Leute zu den illegalen Angeboten greifen.

Die legale Alternative? Ich hab das Album jetzt als CD gekauft. Vermutlich wird es in acht bis zehn Tagen per Post bei mir eintreffen.

3272 Tage zuvor: Ehrfürchtig!

Neulich auf WoWJuju:

WoW-Factions

Bleiben, realistisch betrachtet, nur noch die Silverwing Sentinels sowie deren Kollegen von der League of Arathor. Jedenfalls bis zum erscheinen des nächsten AddOns. Ab dann heißt es dann wieder:

You can farm something else now…

3333 Tage zuvor: Gewinnen mit alterac.de!

Nicht, dass es diejenigen lesen würden, die es müssten. Aber ich finde die Idee und die Umsetzung wirklich gelungen! Und, zugegeben, das ein oder andere konnte ich auch noch lernen – Drakan und Duros darf man nicht looten, sowas!

3571 Tage zuvor: Kennst du einen...

...kennst du alle? Zumindest unterscheidet sich der Doom Lord in den Outlands nicht sonderlich von jenem, der bis Anfang des Jahres noch in den Verwüsteten Landen sesshaft war.

Doom Lord Kazzak Firstkill

Alles in allem: Keine Herausforderung.

3575 Tage zuvor: Verdammniswandler?

Es ist schon wieder einige Zeit ins Land gegangen seitdem es hier in Bezug auf die WoW-Karriere wirklich neues zu berichten gab. Die Kurzzusammenfassung:

  • Karazhan ist durchgepflügt und das Equipment auf entsprechendes Niveau gehoben worden.
  • Mit dem Realmwechsel von Alexstrasza auf Thrall gibt es auch eine neue Gilde – alles alte Bekannte.
  • Raiden macht immer noch mehr Spaß als schnödes Leveln oder Questen.

Und so gibt es auch mal wieder einen Firstkill – diesmal einer der Weltbosse:

Doomwalker Firstkill

Ein typischer Outdoor-Kampf mit dem üblichen Chaos, dennoch lag Doomwalker im zweiten Versuch. Danke nochmal an dieser Stelle an die Horde, die ihren Anlauf versaut hat. Nächstes Mal sind wir bei Kazzak dann auch einen Tick schneller.

3614 Tage zuvor: Sieben Monate bis Siebzig

Seit dem vergangenen Wochenende ist das erklärte WoW-Ziel des Jahres, nämlich Level 70 zu erreichen, erfüllt. Zu diskutieren wie man das am schnellsten, tollsten und besten machen kann, überlasse ich getrost anderen – ich für meinen Teil hatte in den letzten Wochen einen ziemlichen Spass dabei die neue Welt (eigenständig) zu erkunden. Also genau die Art Motivation, die mir Anfang des Jahres noch abhanden ging. Da kamen die Level-Aufstiege, ganz nebenbei, von alleine.

Fasziniert hat mich dabei, von den Teils wirklich kreativen Quest-Ideen und den hier und dort versteckten Story-Elementen, übrigens vor allem wie lange mich meine Ausrüstung noch getragen hat. Zugegeben, auch mein Quest-Equipment stammte aus MC oder BWL und vor allem die Verzauberungen haben die Items lange Zeit überlegen gemacht. Aber erst ab Level 68 gab es Items, die überlegen waren. Dafuer dann aber auch recht viele. Verblieben sind mir daher jetzt nur noch zwei: und . Dafür ist die Optik nunmehr natürlich nachhaltig gestört.

Kabori mit 70

Was also mache ich nun? Weiter Quests erfüllen und, auf Wunsch diverser alter Bekannter, die Kharazhan-Vorquests machen. Um mir dann im Oktober hier und dort ein wenig den Endgame-Content anschauen zu können. Für das nächste Add-On muss man schließlich wieder Anschluss gewinnen.

3763 Tage zuvor: Adieu WoW

Fast zwei Monate ist es nun her, dass ich meine Abschied eingereicht habe. Schon zu der Zeit war es eine wohl überlegte Entscheidung, habe ich doch in den zwei Monaten zuvor effektiv gar nicht mehr gespielt. Und erst jetzt denke ich genau sagen zu können warum ich eigentlich so plötzlich keine Lust mehr an dem Spiel hatte, das ich in den anderthalb Jahren zuvor so intensiv gespielt habe (einer kurzen Überschlagung nach waren es im Schnitt sieben Stunden pro Tag).

Würde ich Eindruck schinden wollen, könnte ich glatt behaupten ich hätte eingesehen dass ich süchtig war. Dass das Spiel meinen Tagesablauf bestimmte und ich meine Wochenendplanungen nach den Raid-Terminen ausrichtete. Doch das wäre gelogen. Nicht der Teil mit der Freizeitplanung, sondern der mit dem Einsehen. Auf der anderen Seite könnte ich es mir auch einfach machen und sagen ich hätte eine schönere Seite des Lebens entdeckt, die meine Aufmerksamkeit erfordert. Das stimmt zwar und ist von der Sache her auch durchaus richtig, aber es ist auch nicht der Grund, aus dem ich die Entscheidung getroffen habe. Die dritte Option wäre es ein anderes Spiel anzuführen, für das es langsam Zeit sei. Aber weder gab es zu der Zeit ein anderes Spiel, noch kam es mir in den Sinn das es ein guter Zeitpunkt zum Wechsel wäre.

Lord of the Rings Online

WoW selbst war es, das mich davon abgebracht hat WoW auch weiterhin zu spielen. MMORPG haben nämlich eine gewaltigen Nachteil gegenüber Single-Player Spielen, der zugleich auch ihren Suchtfaktor mitbestimmt: Die unendlichen Möglichkeiten und Ziele innerhalb des Spiels. Es gibt so wahnsinnig viele Ziele, die man sich selbst in einem Spiel wie WoW setzen kann, dass man sie niemals alle erreichen können wird. Ich für meinen Teil habe schon im November letzten Jahres eingesehen das ich einige meiner Ziele – nämlich ein Item aus Instanz A, ein weiteres aus Instanz B und schlussletztendlich Instanz C komplett gemeistert zu haben und vielleicht auch noch das ein oder anderen Item dort mitzunehmen, – nicht werde erreichen können. Dies lag mitnichten an der Motivation der Raidgemeinschaft oder dem Stimmung in der Gilde, auch wenn es da so manches Mal Zoff gab. Es lag vielmehr an der Strategie Blizzards und den Zeitpunkten der Content-Patches und der Erweiterung. Im Pre-Burning Crusade-Endgame gab es einfach zu viele Instanzen, die noch unsere Aufmerksamkeit erforderten, als das wir auch nur annähernd zu BC mit diesen hätten abschließen können. Und, das muss ich wohl zugeben, ich spiele ein Spiel tatsächlich auch der Inhalte wegen und hätte liebend gerne auch die letzte Instanz in all ihren Facetten gesehen und gemeistert.

Und dann kam Burning Crusade, das lange erwartete Add-On. Alles, was man sich zuvor erarbeitete hatte, war mit einem Schlag nichts mehr wert. Der Charakter, der sich zuvor ein recht ansehnliches Equipment erarbeitet hatte, stand wieder wie ein Anfänger vor neuen Gegenden und durfte effektiv wieder von vorne anfangen. Was für Gelegenheitsspieler eine Chance ist wieder den Anschluss an die Raid-Gilden zu finden, stellte für mich einen Frustfaktor dar. Und so kamen fehlende Motivation angesichts der noch nicht erreichten Pre-BC Ziele und Frust seitens BC zusammen. Bis zur Entscheidung dann konsequent mit WoW aufzuhören war es also nur noch ein kleiner Schritt.

Damit möchte ich jedoch nicht das schmälern, was ich in all den unzähligen Stunden (137d Play-Time) mit meiner Gilde erreicht habe. Wir hatten eine Menge Spaß und gehörten durchaus zu den respektierten Leuten auf unserem Realm. Es war eine tolle Zeit und ich habe auch einige sehr nette Leute kennen lernen dürfen.

World of Warcraft

In diesem Sinne noch mal: Macht’s gut. Und Danke für den Fisch!

3838 Tage zuvor: Der brennende Kreuzzug

Zwei Tage nach der Installation:

World of Warcraft - The Burning Crusade

Viel mehr hab ich von der Erweiterung auch noch gar nicht gesehen. Insgesamt war ich vielleicht eine Stunde Online seitdem. Ob ich traurig darüber bin? Nein, ganz und gar nicht.

3845 Tage zuvor: Götterdämmerung

Kaum ist man mal ein paar Wochen nicht da…

C'Thun Firstkill

Gratuliere!

3882 Tage zuvor: Der Vollständigkeit halber

Gestern Abend im Raum von Noth:

KdM-Firstkill: Noth

Gratuliere!

3883 Tage zuvor: Ein Wurm weniger

Nach deb ersten paar Versuchen stand eines fest: Ouro ist ein Kampf, der durch die Aufstellung des Raids entschieden wird. Gestern dann, am dritten Abend bei dem Wurm insgesamt, hat er dann recht früh das Zeitige gesegnet:

KdM-Firstkill: Ouro

Anspielungen auf Dune lassen wir hier besser mal Beiseite. Anschließend ging dann auch noch unser Hassgegner Anub’Rekhan im ersten Anlauf nieder – das erste mal für uns – genauso wie auch Faerlina und Maexxna direkt auf Anhieb in den Staub lagen.

3889 Tage zuvor: Nur 27 Stunden

Ich war bekannt bei den netten Zwergen des Alterac-Tals. Ziemlich bekannt sogar. Und das sie mich nicht voller Ehrfurcht anstarrten, wie es ihre Brüder in Ironforge zu tun pflegten, machte sie mir sogar eher noch sympathischer. Zumal sie in ihrer immer währenden Schlacht um eine ganz und gar unnützes Tal einen Verschleißkrieg sondergleichen führten, dessen Vehemenz in den letzten Monaten ungleich zugenommen hat.

Nun, der Händlerverband der Kriegs-treibenden Allianzler hat jedenfalls vor kurzem beschlossen, dass es demnächst keinen Unterschied mehr machen solle welchen Status man bei ihnen genießt: Sie wollen ihre Waren dann jedem anbieten, der genug Gold und Ehre in den Taschen hat. Man munkelt, dass sie von den Gnomen wegen Diskriminierung verklagt wurden – und verloren. Wie auch immer, von der Ankündigung bis zur Umsetzung dieser Maßnahme wurde nun allen eine Art Galgenfrist gewährt. Zeit, in der man seinen Status bei den Fraktionen noch ein wenig aufpolieren kann um nur gegen Gold (und nicht gegen Ehre) seine Gegenstände zu erstehen.

Daher hat es mich im vergangenen Monat gut und gern sieben Mal in das Gott-verlassene Alterac-Tal, für in etwa genauso viele Stunden, getrieben. Nicht zu vergessen die zusätzlichen etwa 20 Stunden Wartezeit bis man der nächsten Schlachtwelle eingeteilt wurde. Ganz zu schweigen von den Stunden, die ich bereits in der Zeit zuvor damit verbracht habe diesen Zwergen zu helfen so gut es eben ging. Und immer noch bin ich nicht ehrfürchtig als Mitstreiter angesehen. Eine Schlacht, sagt man, müsse ich noch absolvieren bis man mir dann oder auch zugestehe. Warten wir es ab – zumindest die Spitzohren sehen mittlerweile ehrfürchtig zu mir auf; neue Heiratschancen?

Nachtrag

Zweimal musste ich noch in die Schlacht ziehen, doch das Ziel ist erreicht! Das ist nicht nur eine Genugtuung, die als Zusatz auch noch den Rang eines Ritters der Allianz mit sich brachte, sondern auch noch eine Befreiung. Und das mit der Heirat sieht auch gut aus.

3904 Tage zuvor: Spinnen erfolgreich ausgemerzt

Naxxramas-FirstKill Nummer vier: Maexxna

Maexxna-Killshot

Der Kampf macht zwar nicht wirklich Spaß, aber ein Firstkill dafür umso mehr. Ach ja, damit sind wir (einmal mehr) die dritte Gilde auf dem Realm, die den Spinnenflügel Naxxramas’ als erledigt betrachten darf.

3904 Tage zuvor: Heilwert-Berechnung mit +heal

Die von uns hoch geschätzte Grand Widow Faerlina ist gestern zum zweiten Mal von uns gegangen – diesmal in meiner Anwesenheit. Bei ihr konnten wir einen der momentan besten Streitkolben für Heiler finden: . Das Wettbieten um den ersten Kolben, der übrigens eine Loot-Chance von imposanten 20% hat, war also eröffnet. Natürlich boten alle Heilerklassen viele Punkte auf dieses Prachtstück, doch lohnt es sich wirklich auch für alle? Rechnen wir, Klasse für Klasse, nach.

Berechnungs-Grundlage
Um die Steigerung der Heilwerte zu bestimmen, müssen wir zunächst einmal eine Differenz zu dem momentanen Austrüstungsgegenstand bilden. Das Berechnen der Differenz ist dabei jedoch weniger kompliziert als das Festlegen des momentanen Items, in diesem Fall also eines Kolbens, Stabs oder Schwertes. Dies werden wir nachher Klassenweise angehen. Nachdem wir also die Differenz festgelegt haben, können wir die Auswirkungen auf die Heilsprüche berechnen. Dazu muss man wissen, dass in WOW die +heal-Werte bei kürzeren Heilzaubern abgeschwächt werden. Die volle Leistung entfalten sie bei Heilzaubern, die 3,5s brauchen um gewirkt zu werden. Auf dieser Basis beruht auch der entsprechende +heal-Modifikator. Damit berechnen wir die Auswirkungen auf einen Heilzauber also wie folgt:

<+heal-Differenz> * (<Cast-Zeit> / 3,5)

Schauen wir uns die Auswirkungen am Beispiel von für die einzelnen Klassen an.

Druiden
Die für Druiden momentan höchstwertige Waffe ist wohl der aus Ahn’Quiraj. Den Zweihänder bekommt man für ein , welches bei allen Bossen in Ahn’Quiraj fallen kann. Da es sich dabei um eine Zweihand-Waffe handelt, wird der Vergleich erschwert. Durch einen Wechsel zu einer Einhand-Waffe wäre immerhin die Nebenhand für weitere Gegenstände frei. Dennoch möchte ich diese Auswirkung bei der Berechnung ausklammern, da die Gegenstände für die Nebenhand von allen anderen Klassen gleichermaßen getragen werden können. Zur Berechnung:

(161-143)*(3,5/3,5) = 18
(161-143)*(2/3,5) = 10

Die Änderungen bei dieser, zugegeben mächtigen, Waffe sind also eher marginal. Als Einhandwaffe erfreut sich der bei Druiden einiger Beliebtheit. Diese Waffe gibt es als Belohnung beim Zirkel des Cenarius sobald man Ehrfürchtig geworden ist. Folgende Berechnung ergibt sich mit ihr:

(161-40)*(3,5/3,5) = 121
(161-40)*(2/3,5) = 69

Sicherlich wäre in diesem Falle ein immenses Update, allerdings lässt man dabei außer Acht, dass es sich bei dem Einhänder primär um eine PvP-Waffe handelt und es ohnehin bereits bessere, zum Beispiel in Form des , gibt. Auf dieser Grundlage sähe die Berechnung also folgender Maßen aus:

(161-51)*(3,5/3,5) = 110
(161-51)*(2/3,5) = 63

Diese, nach wie vor imposanten, Werte, werden wir in den Vergleich aufnehmen.

Priester
Der Klassiker bei den Priester ist sicherlich . Die bereits bei den Druiden zum Thema Zweihänder angeführten Bermerkungen gelten bei dieser Waffe ebenso. Die Berechnung:

(161-106)*(3/3,5) = 47
(161-106)*(1,5/3,5) = 24

Bei der Cast-Zeit lassen wir absichtlich Talente und Set-Bonus außer Acht, die die Cast-Zeit reduzieren würden. Dies ist in einem Vergleich jedoch nicht zum Vorteil der Priester auszulegen – bei der Berechnung werden diese verkürzten Zeiten schlichtweg nicht berücksichtigt.

Des weiteren gibt es für Priester noch eine andere Waffe, den . Diese Waffe gibt es, wie die der Druiden, beim Zirkel des Cenarius als Belohnung sobald man den Status Ehrfürchtig erreicht hat. Rechnen wir:

(161-90)*(3/3,5) = 51
(161-90)*(1,5/3,5) = 30

Als Einhand-Waffe nehmen wir diese Werte mit in den direkten Vergleich.

Paladine
Paladine müssen sich eigentlich nicht zwischen verschiedenen Waffen entscheiden. Die für sie beste Waffe, ein Kolben, gibt es bei Jin’do the Hexxer in Zul’Gurub: . Mit den 51 +heal sowie der 1%-Chance auf einen kritischen Zaubertreffer ist sie mit Abstand die beste Waffe vor Naxxramas, die sich momentan im Spiel befindet (und erreichbar ist). Die Berechnung für den Paladin sieht damit wie folgt aus:

(161-51)*(2,5/3,5) = 79
(161-51)*(1,5/3,5) = 47

Da sie keine Stäbe tragen können, gibt es auch keine Alternativen in Form eines Zweihänders.

Zusammenfassung
Die oben berechneten Werte nochmal in der Übersicht:

  Druiden Priester Paladine
Große Heilung 110 51 79
Kleine Heilung 63 30 47
Große Heilung (Zweihand) 18 47 /
Kleine Heilung (Zweihand) 10 27 /

Wir sehen also das alle Klassen von der Steigerung des +heal-Wertes profitieren, also grundsätzlich für alle in dieser Hinsicht eine Verbesserung darstellt – jedenfalls wenn es ausschließlich um die +heal-Werte geht. So profitiert von den Zahlen her betrachtet der Druide mit Abstand am meisten; nicht zuletzt wegend er höheren Cast-Zeit seiner Heilzauber. Dabei bietet der Kolben jedoch nicht die bevorzugten Werte eines Druiden (Mana-Regeneration zum Beispiel).
Im Gegensatz dazu steht der Paladin, der primär auf +heal geht um seine Heilleistung bei den Mana-effizienten Flash of Light-Sprüchen weiter zu erhöhen, mit circa 150% gegenüber den Werten des Priesters. Dies liegt vor allem daran, dass er keine bessere Waffe in den Raid-Instanzen vor Naxxramas finden kann.
Die Priester wiederum finden eigentlich, ebenso wie der Druide, bereits in Ahn’Quiraj mit eine ebenbürtige Waffe. Wie bereits beim Druiden angeführt ist diese zwar nicht in allen Aspekte besser, aber auch nicht nennenswert schlechter. Die Berechnung der Differenz zwischen , und sollte ja nun für niemanden mehr ein Problem darstellen.

Tiefergehende Auswirkungen verschiedener Werte der Gegenstände wurden hier bewusst nicht mit berechnet, da die dadurch entstehenden Wechselwirkungen recht komplex sind. Einzelne Abhandlungen dazu werden bei Interesse jedoch gerne nachgereicht.

3907 Tage zuvor: Die Tank-Zuweisung

So ein Raid ist eine komplexe Sache. Viele Leute arbeiten an einem Ziel – mit unterschiedlichen Spiel- und Vorgehensweisen. In vielen Punkten macht das keinen Unterschied, denn welche Skills ein Schurke benutzt mag zwar optimierungsfähig sein, verursacht jedoch nie einen Wipe. Dennoch gibt es ein paar Stellen, an denen man sich über die Methoden geeinigt haben muss. Aber auch diese sind nicht starr sondern können optimiert werden. Nachdem ich gestern bereits über eine optimale Gruppenzusammenstellung philosophiert habe, heute ein paar Gedanken zur Tank-Zuweisung.

Bevor der Raid richtig loslegen kann, muss zunächst einmal eine Zuweisung der Tanks zu den Gegnern erfolgen. Diese Zuweisung geschieht bei uns momentan entweder durch den Maintank, oder die Raidleitung. Beide gehen nach demselben Verfahren vor: Die einzelnen Gegner bekommen ein Raidsymbol zugewiesen, anschließend werden die Tanks auf die Symbole verteilt. Diese Zuweisung dauert vor jedem Pull einige Minuten. Es ist insofern optimiert, dass jeder Tank meist dasselbe Symbol zugewiesen bekommt. Sichergestellt ist dies jedoch nicht, was wiederum ab und an zu Verwirrungen und damit ungetankten Gegnern führt, die dann wiederum die Neigung haben systematisch den Raid auszumerzen.

Wie kann man also diesen Punkt nachhaltiger, zuverlässiger und effizienter gestalten? Ein befreundeter Raid hatte hier eine elegante Lösung gefunden. Bei ihnen wurde am Anfang des Raids jedem Tank ein Symbol zugeordnet und jedem dieser Tanks Raid-Berechtigungen (das A) gegeben. Steht der Raid nun, ausgestattet mit diesem Wissen und Berechtigungen, vor einer Gruppe von Gegnern, hat jeder Tank sich sein Symbol selbst auf einen der Gegner gesetzt und damit allen anderen gesagt, dass er diesen Gegner tanken wird. Hat ein Gegner kein Symbol, heißt dies im Umkehrschluss das kein Tank auf diesem Gegner sein wird. Man erkennt nach diesem Verfahren also sehr schnell ob die Einteilung geklappt hat oder nicht und, quasi als Nebeneffekt, erspart der Raidleitung Arbeit und ist dabei sogar noch schneller.

3908 Tage zuvor: Das Gruppenspiel

Eine, zumindest in unserem Raid, mitunter unterschätzte Größe ist die der Gruppenzusammenstellung. Jeder Fast jeder Raidleiter macht sich Gedanken darüber wie er die einzelnen Gruppen zusammenstellt, welche Klassen er kombiniert und welche Personen am ehesten in welcher Position spielen. Dennoch hört es meistens bei zwei Maintank-Gruppen auf. Die klassische (KdM-) Maintank-Gruppe schaut folgendermaßen aus:

 
 
 
 
 

Von diesen Gruppen gibt es dann deren zwei – eine für den Maintank und eine für den Offtank. Der Rest des Raids wurde und wird immer noch anschließend mehr oder minder zufällig auf die restlichen Gruppen aufgeteilt. Die Zusammenstellung der Maintank-Gruppen in dieser Art resultiert dabei noch aus der Historie im Geschmolzenen Kern, einem Wendepunkt an dem wir alle lernen mussten wie man in einem Raid spielt. Dabei war der simple Grund dieser Zusammenstellung der, dass der Maintank dedizierte Heiler sowie die Auren sowohl des Paladins als auch des Hexenmeisters besitzen sollte. Über diesen Punkt sollte man jedoch mittlerweile hinaus sein. In welcher Gruppe ein Heiler sitzt, ist prinzipiell egal für die Heilleistung. Anders verhält es sich jedoch mit Auren: diese sind und bleiben Gruppenspezifisch. Um eine größere Flexibilität und Effizienz in den Raid zu bringen, sollte eine Maintank-Gruppe eher folgendermaßen aufgestellt sein:

 
 
 
 
 

Auf diese weise profitieren beide Tanks sowohl von der Aura des Paladins (meistens wird es die Hingabe-Aura sein, der Paladin sollte sie also entsprechend verbessert geskillt und den haben) als auch von der des Hexenmeisters (der Blut-Pakt oder auch Wichtel-Buff). Dadurch werden zwei andere Vertreter dieser Klassen, die vorher in der zweiten Maintank-Gruppe gefangen waren, für andere Gruppen frei. Es können also mehr Raidmitglieder als zuvor von den Auren profitieren. Ein Druide ist in dieser Gruppe als Ersatz-Tank enthalten, dies kann zwar auch ein weiterer Krieger sein, diese werden jedoch, wie wir gleich feststellen werden, in anderen Gruppen gebraucht.

Für Schurken und Jäger macht es Sinn, sich weitergehende Gedanken zu machen. Die Schurken profitieren immens von der Steigerung des Angriffwertes, den der Schlachtruf des Kriegers mit sich bringt. Daher ist es sinnvoll Schurkengruppen mit einem Krieger zu bilden. In diesen Gruppen braucht kein Heiler zu sein, denn die Heilung profitiert nicht von Gruppenbuffs. Ein Hexenmeister könnte jedoch hilfreich sein um die Schurken, die meistens mit wenigen Hitpoints auskommen müssen, mehr Ausdauer zu verleihen. Eine ideale Schurkengruppe würde also so aussehen:

 
 
 
 
 

Es werden also zwei Krieger pro Raid als Schurken-Supporter benötigt. Diese sind im Idealfall selbst offensiv geskillt und ausgestattet, und können so weitere DPS zum Raid beisteuern. Hat man in einer solchen Gruppe noch einen Platz frei, empfiehlt es sich einen Paladin wegen seiner Resistenz-Auren noch mit hinzu zu nehmen.

Bei den Jäger hingegen verhält es sich wesentlich einfach: Eine Jäger-Gruppe besteht aus allen Jägern des Raids.

 
 
 
 
 

Auf diese Weise können die Jäger nicht nur ihre Aura der Treffsicherheit untereinander teilen, sondern auch die Buffs ihrer Tiere. Damit wird Schadens-Output des Raids wiederum gesteigert.

Eine weitere Aufteilung hat noch Sinn, wenn man einen Druiden als Eulenbestie im Raid dabei hat. Diese kann ihre Aura in einer reinen Magier-Gruppe am besten entfalten.

 
 
 
 
 

Hat man jedoch keine Eulenbestie dabei, verhält es sich mit den Magier genauso wie mit den restlichen Druiden und Priestern: Sie werden in den verbliebenen Gruppe zufällig verteilt. Da diese Klassen ansonsten nicht weiter von Auren profitieren, ist die weitere Zusammenstellung weitestgehend egal. Allein die verbliebenen Paladine und Hexenmeister sollte gleichmässig über verteilt werden.

3909 Tage zuvor: Lokalisierung: EqDKP-Raid Progression

So ein DKP-System ist schon was feines: Je nachdem an wie vielen Raids man teilgenommen hat, hat man auch bessere/schlechtere Chancen an ein begehrtes Item zu gelangen. Die Implementation beim Kreis der Macht ist, nicht zuletzt durch einen sehr vernarrten Gildenleiter, auch entsprechend aufgebohrt – schließlich ist es die Statistik-Seite Nummer Eins der Gilde.

Eine der neuesten Erweiterungen, die eingebunden werden sollte, war das PlugIn Raid Progression zur Verfolgung des Fortschritts in Instanzen. Leider Gottes kam es jedoch nicht mit unserer Art des Eintragens von Raids zurecht. Ein Problem, das scheinbar auch andere Leute haben:

looks nice.
is there a change to modify the plugin, so ite can handel with other Raidnotes like this http://www.seniorenraid.de/set/listraids.php

Nun, die Lösung soll niemandem vorbehalten bleiben:

// Extension start

if(empty($row['raid_note']))   continue;

$elements = explode(" ", str_replace(", ", " ", $row['raid_note']));
foreach($elements as $killed_mob)
   foreach($instance as $event => $mobs)
      foreach($mobs as $mob => $count)
         if(@strstr($mob, $killed_mob))
            $instance[$event][$mob] = $row['raid_id'] . ':' . $row['event_id'];

/* Old code
   if ( in_array_multi_key($row['raid_note'], $instance) )
   {

      $instance[$row['raid_name']][$row['raid_note']] = $row['raid_id'] . ':' . $row['event_id'];
   }
*/
// Extension end

Einzubauen ist das ganze in die Datei /dkp/plugins/rp/index.php. Die Stelle sollte sich dem geneigten Leser aus dem auskommentierten Code von selbst erschließen.

3909 Tage zuvor: Unheilbar?

Vor einigen Wochen gab es einen Aufschrei unter den Heilern der World of Warcraft, denn es sollte auf einmal eine Anpassung Berechnung von +heal Items auf die Heilleistung erfolgen. Auf gut Deutsch also eine Reduzierung der Heilleistung beim Benutzen von niedrigeren Heilsprüchen. Mal davon abgesehen, dass es ohnehin eigentlich nur eine Frage der Zeit war bis dies erfolgte, hat die “Community” einmal mehr nur geheult statt zu hinterfragen.

Daher habe ich mit Flash of Light Rang 4 und Rang 6 – ebenjene, bei denen ich auf einen kleineren Rang zurückgehe – nachgerechnet. Das Ergebnis war das folgende:

Status Quo

Rang 4:  622,48 HP/Cast   7,68 HP/MP   414,99 HP/s
Rang 6:  794,96 HP/Cast   6,07 HP/MP   529,97 HP/s

Neue Berechnung

Rang 4:  594,53 HP/Cast   7,34 HP/MP   396,35 HP/s
Rang 6:  794,96 HP/Cast   6,07 HP/MP   529,97 HP/s

Am Rang 6 ändert sich auf Level 60 logischer Weise nichts. Das Cap setzt dort vermutlich erst ab Level 67 ein, da der Spruch zu hoch ist als das es sich auswirken würde.

Was sagt einem das nun? Vorweg: Ich kann nach wie vor mit einem kleineren Rang so lang heilen wie zuvor (am Manaverbrauch ändert sich ja nichts), meine Heilleistung reduziert sich dabei jedoch um die oben errechneten 18,64 HP/s. Bei einem Spruch mit so einer kleinen Heilleistung, der jedoch zumindest von mir zu 98% benutzt wird, fällt das also nicht weiter ins Gewicht.

Aber das tolle beim Paladin ist, dass sein große Heilung, Holy Light Rang 8 und Rang 9, von der Regel garnicht tangiert werden. Denn Rang 8 hat einen Basislevel von 59, da Rang 9 ein Level 60-Spruch ist, und wird daher erst ab Level 65 davon betroffen.

Wie sich das bei anderen Klassen auswirkt kann ich freilich nicht beurteilen.

Die Berechnungen beruhen übrigens auf der, durchaus etwas diffusen, Aussage Gnorroks in den offiziellen Foren:

Der Zauberspruch wird mit Stufe 22 gelernt und die Basisheilung des Zauberspruchs erhöht sich bis Stufe 27. Also ist Stufe 27 die maßgebliche Stufe in unserer Berechnung.

Meine Interperetation: Der massgebliche Level eines Zauberspruchs ist der Level, ab dem man die nächstbeste Stufe erlernen kann, plus 6. Damit im Hinterkopf kann man den Multiplikator nun auch in einer Formel ausdrücken:

(<Basis-Level>+6)/<Spielerlevel>

3910 Tage zuvor: Dual-Thunderfury

So schnell kann man einen First- und Second-Kill hinlegen. Armer Prince Thunderaan.

Dual-Thunderfury

Und wofür das ganze? Für tatsächlich das erste in der Gilde.

3910 Tage zuvor: Eine Witwe weniger

Naxxramas-FirstKill, die Dritte: Grand Widow Faerlina

Faerlina-Killshot

Leider (wieder) ohne mich. Ich musste eine gute Stunde zuvor den Raid verlassen. Koffer packen…